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Presse

Pressemitteilungen des Jahres 2010

04.03.2010 - ZEW (hsh/kbo)
Hoher Ausländeranteil unter Arbeitslosen vermindert Zustimmung der Deutschen zur Arbeitslosenunterstützung kaum
Die staatliche Arbeitslosenunterstützung genießt unter den Deutschen grundsätzlich große Akzeptanz. Auch ein hoher Anteil von Ausländern unter den Arbeitslosen ändert daran nur wenig. Bei einem Anstieg des Ausländeranteils an den Arbeitslosen um einen Prozentpunkt verringert sich die Akzeptanz der staatlichen Unterstützung für die Arbeitslosen gerade einmal um 0,014 Punkte auf einer Skala von null bis fünf. Dies belegt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Sie untersucht erstmals für Deutschland den Zusammenhang zwischen dem regionalen Ausländeranteil unter den Arbeitslosen und der grundsätzlichen Zustimmung der deutschen Staatsbürger zur staatlichen Arbeitslosenunterstützung.

01.03.2010 - ZEW (ggr)
Vertrag von Professor Franz als Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung für weitere zwei Jahre verlängert
Professor Wolfgang Franz bleibt über 2011 hinaus Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Der Aufsichtsrat des ZEW hat beschlossen, den Vertrag mit ihm bis ins Jahr 2013 zu verlängern.

25.02.2010 - ZEW (jme/ggr)
Dienstleistungsunternehmen: Social Software-Nutzer sind innovativer
Auf der CeBit 2010 wird Social Software wieder ein wichtiges Thema sein. Indessen wird der Nutzen von Social Software-Anwendungen nach wie vor kontrovers diskutiert. Die einen unterstellen, Wikis, Blogs oder soziale Onlinenetzwerke für Unternehmen würden die Beschäftigten von der Arbeit ablenken. Die anderen sehen Social Software als einen wichtigen Impulsgeber für den Unternehmenserfolg. Letzteres belegt eine Untersuchung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim. Sie zeigt, dass Dienstleistungsunternehmen, die Social Software-Anwendungen einsetzen, innovativer sind als Firmen, die dies nicht tun (ZEW Discussion Paper Nr. 09-046).

22.02.2010 - ZEW (bpe/kbo)
Innovationserhebung für Deutschland 2009: Nach Rekordniveau in 2008 brechen die Innovationsausgaben ein – Investitionen in FuE bleiben indessen weitgehend verschont
Die Unternehmen in Deutschland treten aufgrund der Wirtschaftskrise bei den Innovationsausgaben heftig auf die Bremse. Nach einem Anstieg auf ein Top-Niveau von 128,1 Milliarden Euro im Jahr 2008, ist im Jahr 2009 ein Rückgang der Innovationsaufwendungen um rund zehn Prozent und fürs laufende Jahr eine Stagnation auf diesem deutlich niedrigeren Niveau zu erwarten. Erfreulich ist indessen, dass die Unternehmen die für ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit besonders wichtigen Investitionen in Forschung und Entwicklung weitgehend verschont haben. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Innovationserhebung 2009 für Deutschland. Sie wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung sowie infas – Institut für angewandte Sozialwissenschaft durchgeführt.

22.02.2010 - ZEW/Creditreform (msu/ggr)
Green IT – Viel Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz in den Unternehmen noch ungenutzt
In der aktuellen Klimadebatte taucht immer öfter der Begriff "Green IT" auf. Dies vermittelt den Eindruck, als ob sich die Unternehmen bei der Nutzung von Informationstechnologien (IT) zunehmend von Aspekten wie Energieeffizienz und Schonung der Umwelt leiten ließen. Dass dies bisher nur bedingt zutrifft, zeigt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und Creditreform unter rund 900 Unternehmen, die sich durch eine besonders hohe IT-Nutzung auszeichnen.

19.02.2010 - ZEW/ Erste Group Bank (mbo/kbo)
ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator CEE - Konjunkturerwartungen für Mittel- und Osteuropa gehen zurück
Die Konjunkturerwartungen für die die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) sinken im Februar um 38,6 Punkte auf 20,5 Punkte. Damit liegt der ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator aber weiterhin im positiven Bereich. Der Indikator spiegelt die Einschätzung der Finanzmarktexperten hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung in der CEE-Region auf Sicht von sechs Monaten wieder. Er wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, mit Unterstützung der Ersten Group Bank, Wien, monatlich erhoben. Der Rückgang des Indikators relativiert sich allerdings etwas, denn in der Februar-Umfrage steigt der Anteil der Befragten, die von einer unveränderten wirtschaftlichen Entwicklung in der CEE-Region im kommenden halben Jahr ausgehen um 10,2 Prozentpunkte auf 34,7 Prozent. Bei der Kalkulation des Konjunkturindikators werden diese Antworten nicht berücksichtigt.

19.02.2010 - ZEW (kbo/tko)
Finanzministerium Baden-Württemberg beruft Staatssekretär Ernst Burgbacher in den Aufsichtsrat des ZEW
Ernst Burgbacher MdB, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, ist neu in den Aufsichtsrat des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim berufen worden. Er folgt dort Dagmar Wöhrl MdB, Staatssekretärin a. D., die aus dem Aufsichtsrat des ZEW ausgeschieden ist. Als Stellvertreter von Burgbacher im Aufsichtsrat des ZEW wurde Dr. Alexander Groß, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, bestellt.

18.02.2010 - ZEW (kbo/tme)
ZEW Energiemarktbarometer: Stagnierende Energiepreise bis Mitte 2010 – Mittelfristiger Preisanstieg erwartet
Energiegroßhandel, Industrieunternehmen und größere Gewerbebetriebe, Kommunen sowie andere Letztverbraucher mit hohem Energiebedarf können bis zur Jahresmitte mit stabilen Energiepreisen in Deutschland rechnen. Auf Sicht von fünf Jahren müssen sich diese Großkunden allerdings auf steigende Preise bei Öl, Kohle, Gas und Elektrizität einstellen. Somit ist trotz der Wirtschaftskrise der vergangenen beiden Jahre der langfristige Trend zu steigenden Energiepreisen ungebrochen. Dies sind Ergebnisse des aktuellen ZEW Energiemarktbarometers. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, befragt im Rahmen dieser halbjährlichen Erhebung rund 200 Energieexperten aus Wissenschaft und Praxis zu den Entwicklungen an den Energiemärkten.

18.02.2010 - ZEW/CS (fmo/kbo)
ZEW-CS Finanzmarkttest für die Schweiz - Konjunkturerwartungen sinken leicht
Der ZEW-CS-Indikator für die Schweiz sinkt im Februar um 3,7 Punkte auf 52,5 Punkte. Damit liegt er nach wie vor auf hohem Niveau. Der ZEW-CS Indikator, der die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz auf Sicht von sechs Monaten widerspiegelt, wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse (CS), Zürich, monatlich im Rahmen des Finanzmarkttests für die Schweiz erhoben.

16.02.2010 - ZEW (ssc/mko/kbo)
ZEW-Konjunkturerwartungen - Erwartungen leicht rückläufig
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Februar um 2,1 Punkte gefallen und liegen nun bei 45,1 Punkten nach 47,2 Punkten im Vormonat. Mit diesem Wert liegen sie weiterhin über ihrem historischen Mittelwert von 27,1 Punkten.

05.02.2010 - ZEW (kbo/tko)
Finanzministerium Baden-Württemberg beruft Ministerialdirektor Klaus Tappeser in den Aufsichtsrat des ZEW
Klaus Tappeser, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, wurde als neues Mitglied in den Aufsichtsrat des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim berufen. Er folgt Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der sein Amt Ende Januar 2010 niedergelegt hat. Als Stellvertreter von Tappeser im Aufsichtsrat des ZEW wurde Dr. Heribert Knorr, Ministerialdirigent im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, bestellt.

04.02.2010 - ZEW/Microsoft (gli/gme/ggr)
High-Tech-Gründer in Deutschland werden immer älter - Erhöhte Gründungsneigung bei Älteren kann Abwärtstrend bei High-Tech Gründungen nicht kompensieren
Deutschlands High-Tech-Gründer werden immer älter. Das hat eine heute veröffentlichte Untersuchung ergeben, die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland erarbeitet wurde.

26.01.2010 - ZEW (cgr/kbo)
ZEW-ZEPHYR M&A-Index - Fusionen und Übernahmen im Jahr 2009 auf Rekordtief – Erholung in 2010 zeichnet sich ab
Bei den weltweiten Fusionen und Übernahmen (M&A) kam es im Jahr 2009 zu einem drastischen Einbruch. Nur noch knapp 18.500 Fusionen und Übernahmen mit Mehrheitsbeteiligung und einem Gesamtvolumen von knapp einer Billion Euro kamen im vergangenen Jahr zustande. 2009 ist damit das umsatzschwächste Jahr in diesem Jahrzehnt. Noch im Jahr 2007 wurden in einem konjunkturell günstigen Umfeld mehr als 22.800 Fusionen und Übernahmen im Gesamtvolumen von 1,8 Billionen Euro realisiert. "Insgesamt haben die M&A-Aktivitäten im vierten Quartal 2009 allerdings wieder deutlich angezogen und damit die schlechte Bilanz des Jahres 2009 abgemildert", kommentiert Dr. Christoph Grimpe, Senior Researcher am ZEW.

25.01.2010 - ZEW (mko/ggr)
ZEW-Umfrage bei Finanzmarktexperten zu Lehren aus der Finanzmarktkrise - Änderung der Aufsichtsratsstrukturen bei Banken ist zwingend erforderlich
Die Aufsichtsräte der Banken haben ihre Kontrollfunktion in den zurückliegenden Jahren schlecht erfüllt und tragen Mitschuld an der Finanzmarktkrise. Der Gesetzgeber sollte deshalb unbedingt die Aufsichtsratsstrukturen bei Banken verbessern. Vordringlich sollten höhere Anforderungen an die Qualifikation und Erfahrung von Aufsichtsräten gestellt, die Zahl der von einem Aufsichtsratsmitglied ausgeübten Mandate begrenzt und die Informationsrechte des Aufsichtsrats gegenüber dem Vorstand gestärkt werden. Auch eine längere zeitliche Sperrfrist bei einem Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat einer Bank sollte überlegt werden. Zu diesen eindeutigen Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter 222 Experten des Finanzsektors im Rahmen des monatlichen ZEW Finanzmarkttests.

22.01.2010 - ZEW/ Erste Group Bank (mbo/kbo)
ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator CEE - Konjunkturerwartungen für Mittel- und Osteuropa bleiben optimistisch
Der ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator CEE, der die Konjunkturerwartungen für die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) widerspiegelt, steigt im Januar um 7,1 Punkte auf nun 59,1 Punkte. 67,3 Prozent der befragten Finanzmarktexperten gehen somit derzeit davon aus, dass sich die Konjunktur in der Region bis zur Jahresmitte verbessert. Der CEE-Indikator wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, mit Unterstützung der Erste Group Bank, Wien, monatlich gemeinsam mit anderen Finanzmarktdaten erhoben. Er spiegelt die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung für die CEE-Region auf Sicht von sechs Monaten wider.

21.01.2010 - ZEW/CS (gla/ggr)
ZEW-CS Finanzmarkttest für die Schweiz - Konjunkturerwartungen im Januar leicht gestiegen
Der ZEW-CS-Indikator für die Schweiz steigt im Januar 2010 um 2,2 Punkte auf jetzt 56,2 Punkte. Damit hat der Indikator seinen leichten Rückgang vom Dezember 2009 wieder ausgeglichen. Der ZEW-CS Indikator, der die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung auf Sicht von sechs Monaten widerspiegelt, wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse (CS), Zürich, monatlich im Rahmen des Finanzmarkttests für die Schweiz erhoben.

19.01.2010 - ZEW (ssc/mko/kbo)
ZEW-Konjunkturerwartungen - Erholung verlangsamt sich etwas
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Januar um 3,2 Punkte gefallen und liegen nun bei 47,2 Punkten nach 50,4 Punkten im Vormonat. Mit diesem Wert liegen sie weiterhin über ihrem historischen Mittelwert von 27,1 Punkten.

18.01.2010 - ZEW/Creditreform (msu/ggr)
Dienstleister der Informationsgesellschaft - Unternehmen nutzen Green IT primär zur Senkung der Betriebskosten
Der Begriff Green IT umfasst neben der energieeffizienten und umweltschonenden Produktion und Entsorgung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) auch die Emissionsreduzierung durch die Nutzung von IKT. So nutzen mittlerweile mehr als die Hälfte der Unternehmen des Wirtschaftszweigs Dienstleister der Informationsgesellschaft beispielsweise Telefonkonferenzen, um Dienstreisen zu ersetzen. Eine ganze Reihe von Unternehmen greift hierzu auch auf Net-Meetings und Videokonferenzen zurück. Größter Vorteil von Green IT ist für die Unternehmen die Senkung der Betriebskosten, gefolgt von Effizienz- und Produktivitätsgewinnen sowie positiven Effekten für das Unternehmensimage. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage bei den Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im Dezember 2009 durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage am Ende der Pressemitteilung).

14.01.2010 - ZEW/Creditreform (msu/ggr)
Dienstleister der Informationsgesellschaft - Stimmung bei wissensintensiven Dienstleistern und IKT Dienstleistern weiter verbessert
Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft hellt sich weiter auf. Die Unternehmen des Wirtschaftszweigs erwarten für das erste Quartal 2010 eine insgesamt positive Entwicklung und auch die aktuelle Geschäftslage wird mittlerweile deutlich besser bewertet als noch Mitte des Jahres 2009.


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