Forschung
Digitalisierung | Branchenentwicklung | Branchenkonjunktur | IKT | Digitale Ökonomie

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der IKT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnologien) hat in Deutschland weiter zugenommen. Ihre Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2016 um 3,8 Prozent auf 105 Milliarden Euro gestiegen und sie entpuppt sich zudem im langfristigen Vergleich als Jobmotor: Derzeit sind mehr als 1,1 Millionen Erwerbstätige in der IKT-Branche beschäftigt. Das geht aus dem aktuellen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2017 des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS hervor, der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) regelmäßig erstellt wird.

Forschung
DIFI-Report | Immobilienfinanzierung | Immobilienmarkt
Mittelwert aus Lage- und Erwartungseinschätzung für die vier Immobilienmarktsegmente (Büro, Einzelhandel, Logistik, Wohnen). Werte oberhalb der Nulllinie zeigen eine Verbesserung des Finanzierungsumfelds an, Werte unterhalb eine Verschlechterung.

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) von ZEW und JLL steigt im vierten Quartal 2017 um 7,3 Punkte auf 0,1 Punkte und erreicht damit erstmals in diesem Jahr einen positiven Wert. Die Einschätzung der Finanzierungssituation notiert mit 9,6 Punkten weiterhin nahezu auf dem Niveau des Vorquartals. Verbesserte Erwartungen an das Finanzierungsgeschäft im kommenden Halbjahr gehen einher mit der sehr positiven Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung und entsprechenden Prognosekorrekturen verschiedener Forschungsinstitute.

Forschung
Europa | Entwicklungspolitik | Güterverkehr | Schienenverkehr | Verteidigungshaushalt | Nationalstaat | Unternehmensbesteuerung | EU-Bildungspolitik | EU-Agrarpolitik | Bildungspolitik | Agrarpolitik | Arbeitslosenversicherung | Migrationspolitik | Europäische Union
Kompetenzverlagerungen in beide Richtungen zwischen Brüssel und den EU-Mitgliedstaaten könnten Geld sparen und effizientere Entscheidungen ermöglichen.

An Ideen für Europas Zukunft mangelt es nicht. Doch ein wesentlicher Streitpunkt bei vielen Reformplänen ist häufig die Kompetenzaufteilung zwischen Brüssel und den Nationalstaaten. Doch in welchen Politikfeldern könnte mehr und wo weniger Europa sinnvoll sein? Wo sollten die Nationalstaaten ihre Gestaltungskompetenzen besser einsetzen und in welchen Bereichen wäre eine zentrale Entscheidungsfindung in Brüssel zielführender? Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hat dazu zentrale Politikfelder untersucht und zeigt: Kompetenzverlagerungen in beide Richtungen könnten Geld sparen und effizientere Entscheidungsfindungen ermöglichen.

Diese Woche am ZEW
Steuerforschung | ZEW Research Seminar | ZEW-Konjunkturerwartungen | Forschungsdaten

Am Dienstag (12.12.2017) werden um 11 Uhr die ZEW-Konjunkturerwartungen bekannt gegeben und die Werte um 11:05 Uhr online veröffentlicht. An der Umfrage beteiligen sich bis zu 300 Finanzexperten/-innen. Der Frühindikator für die wirtschaftliche Lage in Deutschland gibt die Differenz der positiven und negativen Erwartungen für die künftige Wirtschaftsentwicklung (auf Sicht von sechs Monaten) in Deutschland wieder. Abgefragt werden auch die Erwartungen für die Eurozone, Japan, Großbritannien und die USA.

Termine und Nachrichten
Offshoring | Digitalisierung | Industrie 4.0

Am 5. Dezember 2017 stellten ZEW-Wissenschaftler/innen ihre Forschungsergebnisse im Rahmen des Dialogforums WISSENSWERTE in Darmstadt vor. Prof. Dr. Irene Bertschek und Dr. Ulrich Zierahn diskutierten dabei in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten die Digitalisierung der Arbeitswelt sowie die Chancen und Herausforderungen, die Industrie 4.0 mit sich bringt.

Kontakt

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