Gäste am ZEW
Fiskalpolitik | Makroökonomik | Währungspolitik | Gastwissenschaftler

Dr. Frank Bohn war vom 18. bis 22. Juli 2016 Gastwissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft". Er ist Assistant Professor für Political Economy an der Radboud University Nijmegen in den Niederlanden. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen angewandte Makroökonomie, Public Choice, Öffentlich Finanzen, Fiskalpolitik und Geld- und Währungspolitik. Während seines Besuchs am ZEW forschte er gemeinsam mit ZEW-Wissenschaftlern/-innen zu seinem Modell zu Wahlverhalten und -manipulation. Darin konstatiert er, dass opportunistische Politiker in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch mehr Wahlgeschenke machen als üblich. Sie machen mithin expansive Fiskalpolitik und damit unbeabsichtigt das Richtige in einer Rezession. Außerdem besprach Herr Bohn eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit zum Thema Financial Market Contagion.

Diese Woche am ZEW
ZEW-Newsletter | Informationswirtschaft | Branchenreport

Am Dienstag (26.07.2016) veröffentlicht das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) den Branchenreport Informationswirtschaft mit den neuen Ergebnissen aus seiner vierteljährlichen Konjunkturumfrage unter Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie unter Medien- und wissensintensiven Dienstleistern wie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Kommentar
Innovationsökonomie | Innovationskraft | EU-Strukturfonds | Fördermittel | Wettbewerbsfähigkeit | FuE | Spitzenforschung
Mehr Integration erhöhe den Wirkungsgrad der europäischen Forschungspolitik, argumentieren die ZEW-Innovationsökonomen  Hünermund und Licht

Für eine Koordination der nationalen Forschungspolitiken innerhalb der EU und die konsequente Verteilung von gemeinsamen Fördertöpfen nach dem Effizienzprinzip plädieren die ZEW-Innovationsökonomen Paul Hünermund und Dr. Georg Licht in einem Beitrag auf dem Internetportal VOX, das vom CEPR in London betrieben wird. Derzeit werde auf europäischer Ebene ein Mittelweg zwischen der Förderung von Spitzenforschung und einer geographisch möglichst ausgeglichenen Verteilung von Fördermitteln angestrebt. Diese Vorgehensweise sei nicht mit dem Ziel der Exzellenzförderung vereinbar.

Workshop
Dynamics of Entrepreneurship | Unternehmensgründung | Forschungskooperation | Unternehmer | China | Patent | Innovationsökonomie
Gruppenbild des Tsinghua-ZEW-Workshops

Vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2016 haben das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Research Center for Technological Innovation (RCTI) der Tsinghua University gemeinsam den Workshop "From Europe to China: Exploring New Frontiers in Economics of Innovation and Entrepreneurship" am ZEW veranstaltet. Im Rahmen des zweitägigen Workshops stellten Forschende des ZEW und des RCTI ihre neuesten Ergebnisse, unter anderem zum länderübergreifenden Vergleich bezüglich der Qualität von Patenten sowie zu Unternehmensgründungen von Frauen, vor. Ziel der Veranstaltung war, die Forschungskooperation zwischen Deutschland und China auf den Gebieten der Innovationsökonomik und Unternehmensgründung zu stärken.

Kommentar
Euroraum | EU-Stabilitätspakt | Haushaltsdefizit
Die Regeln der Eurozone dürfen keinesfalls von politischen Entwicklungen und Wahlterminen abhängig sein, argumentiert ZEW-Forschungsbereichsleiter Friedrich Heinemann.

Für eine Anwendung der Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts ohne politische Rücksichtnahmen plädiert Prof. Dr. Friedrich Heinemann, der am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) den Forschungsbereich "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" leitet, in einem Kommentar auf der Brüsseler Nachrichten-Plattform EurActiv. Ansonsten drohe die Eurozone ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren im Zuge des derzeit laufenden EU-Defizitverfahrens gegen Spanien und Portugal.

Kontakt

Koordination Online-Kommunikation

Tel.: +49 (0)621 1235-322

Fax: +49 (0)621 1235-255

yvonne.braeutigam@zew.de