17.06.2015 · ZEW (pdo/kko/fkr)
ZEW Lunch Debate in Brüssel

MannheimTaxation | Steuervermeidung

Aggressive Steuerplanung und Steuervermeidung multinationaler Konzerne sind ein lukrativer Segen für die Unternehmen selbst – und ein Fluch für nationale Steuerbehörden und -zahler. Können international agierende Großkonzerne in Europa angemessen besteuert werden? Welche Lehren lassen sich aus Affären wie "Luxleaks" ziehen und was geht tatsächlich verloren, wenn Unternehmen Steuern vermeiden, indem sie sich günstige Standorte suchen? Die Sonderedition "MaTax Policy Meeting" der Diskussionsreihe ZEW Lunch Debates am 16. Juni 2015 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU ging diesen Fragen nach. Prof. Dr. Katharina Finke, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Juniorprofessorin für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Universität Mannheim, zeigte in ihrer Präsentation zu Beginn der Debatte nicht nur auf, dass multinationale Konzerne aufgrund ihrer Struktur hochmobil sind. Auch die unterschiedlichen Steuerrechtssysteme in den EU-Mitgliedstaaten begünstigen aggressive Steuerplanung.
12.06.2015 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

ZEW Wirtschaftsforum

Die Welt digitalisiert sich immer mehr, Industrie 4.0 ist das Mantra der Stunde an den globalen Wirtschaftsstandorten – und die Erwartungen sind hoch. Unternehmen und Politik versprechen sich gleichermaßen Gewinne, Wohlfahrtssteigerung und Produktivitätsschübe von der Verzahnung klassischer Wertschöpfungsketten mit hochmodernen Informationstechnologien. Doch: Chancen, Risiken und Herausforderungen der vielbeschworenen vierten industriellen Revolution stehen einander in nichts nach, wie das diesjährige ZEW-Wirtschaftsforum des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung am 11. Juni zeigte. Unter der Maxime "Europa im Digitalen Wettbewerb" wurde während der Veranstaltung mit rund 220 Gästen deutlich: Es gibt noch einige Baustellen auf dem Weg der Wirtschaft in die 4.0-Zukunft, so etwa die Ideen eines paneuropäischen digitalen Binnenmarktes, für die EU-Digitalkommissar Günther H. Oettinger in seinem Festvortrag warb.
05.03.2015 · ZEW (fkr)
ZEW Lunch Debate in Brüssel

Forschungssubvention | FuE

Kann die öffentliche Hand mit Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) Wachstumsimpulse geben, wenn die Wirtschaft eines Landes brachliegt? Was bringen staatliche FuE-Ausgaben in Krisenzeiten und in Zeiten fiskalischer Konsolidierung? Fragen, über die bei der ZEW Lunch Debate am 5. März 2015 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU diskutiert wurde. Dr. Georg Licht, Leiter des Forschungsbereichs "Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, machte in seiner Präsentation zu Beginn der Debatte deutlich, dass sich die hohen Staatsschuldenquoten in Europa langfristig extrem negativ auf die öffentlichen FuE-Budgets auswirken werden - wenn nicht gegengesteuert wird.
03.03.2015 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

Datenschutz

Für den Vorstandsvorsitzenden des Softwarehauses DATEV eG und Präsidenten des IT-Branchenverbandes BITKOM, Professor Dieter Kempf, sind Daten das Öl des nächsten Jahrhunderts. "Daten sind ein wertvoller Rohstoff", sagte Kempf in seinem Vortrag vor rund 110 Gästen am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). In der ZEW-Reihe Wirtschaftspolitik aus erster Hand am 2. März 2015 befasste sich Kempf mit der Frage "Sind Daten die Währung von morgen?" Er sprach sich dabei für die Analyse und Echtzeitauswertung großer Datenmengen aus mit der Möglichkeit, dadurch volkswirtschaftlich positive Effekte zu erzielen.
15.12.2014 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Timotheus Höttges, rechnet damit, dass künftig der größte volkswirtschaftliche Wachstumsimpuls für Deutschland und Europa aus der sogenannten Industrie 4.0 entsteht. „Alles was digitalisierbar ist, wird digitalisiert“, sagte Höttges mit Blick auf die Verschmelzung von klassischer industrieller Produktion mit Informations- und Kommunikationstechnologien vor rund 200 Gästen am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Vortrag des Managers zum Thema „Die Vernetzung der Welt – Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung“ stand in der ZEW-Reihe Wirtschaftspolitik aus erster Hand – und nahm sowohl die Versäumnisse der Vergangenheit, als auch die Aussichten für die Zukunft ins Visier.