21.10.2016 · ZEW (sel)
ZEW Lunch Debate in Brüssel

Arbeitslosenversicherung

Die Eurokrise hat die Debatte um eine tiefere fiskalische Integration der Europäischen Union entfacht. Die Idee einer gemeinsamen Arbeitslosenversicherung wird dabei kontrovers diskutiert. Als automatischer Stabilisator könnte ein derartiger Mechanismus den Mitgliedstaaten der Währungsunion helfen, asymmetrische Konjunkturschocks im Euroraum aufzufangen. Inwiefern aber ist eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung für die Länder der Eurozone politisch umsetzbar? Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um unerwünschte Effekte wie permanente Transfers und negative Anreizwirkungen zu vermeiden? Fragen, die im Mittelpunkt der ZEW Lunch Debate "Chances and Risks of a European Benefit Scheme" des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 20. Oktober 2016 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU standen.
05.10.2016 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

Eurobonds | Euroraum | Deutschland

Europa leidet seit 2009 unter der Eurokrise und ihren Folgen. Eine Lösung scheint derzeit nicht in Sicht – zumindest nicht auf politischer Ebene. Dagegen schlägt Prof. Dr. Markus K. Brunnermeier von der US-amerikanischen Princeton University mit dem Konzept der sogenannten "European Safe Bonds" – kurz ESBies – einen Weg aus der Misere vor. Als Teil der Vortragsreihe Wirtschaftspolitik aus erster Hand am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stellte Brunnermeier seinen Ansatz am 4. Oktober 2016 vor und damit seine Sicht einer möglichen Rettung der Eurozone aus dem Dauerkrisenzustand.
29.09.2016 · ZEW (fkr)
ZEW Lunch Debate in Brüssel

Europa | Brexit | Wirtschaftspolitik

Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs zum Austritt aus der Europäischen Union hat den Kontinent tief verunsichert. Wie also soll und kann der EU-Integrationsprozess weitergehen? Und was werden die beiden stärksten Wirtschaftsnationen neben Großbritannien - Deutschland und Frankreich - tun? Zentrale Fragen zur Zukunft der EU, um die es bei der ZEW Lunch Debate am 28. September 2016 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU ging.
07.07.2016 · ZEW (fkr/sel)
Veranstaltungsreihen

Innovation | Wettbewerb | Technischer Fortschritt | ZEW-Wirtschaftsforum

Die Digitalisierung verspricht einerseits traumhaftes Wachstum, erzeugt andererseits aber eine Marktmacht, die es zu kontrollieren gilt. Braucht es also "Neue Regeln für die Digitale Wirtschaft"? Das war die zentrale Frage des ZEW-Wirtschaftsforums 2016 am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, bei dem renommierte Vertreter aus Internet-Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft miteinander diskutierten: Wie muss mit Marktmacht und deren Missbrauch in der digitalen Ökonomie umgegangen werden und welchen neuen Herausforderungen müssen sich Kartellbehörden dabei stellen? Die Vorträge und Debatten zeigten, dass sich die Instrumente der Wettbewerbshüter auf nationaler, europäischer und globaler Ebene weiterentwickeln sollten, um auf das Tempo der digitalen Wirtschaft reagieren zu können.
15.06.2016 · ZEW (fkr)
ZEW Lunch Debate in Brüssel

Finanzmarktkrise | Internationale Finanz- und Kapitalmärkte | Kapitalmarkt

Die Europäische Kommission will mit der Kapitalmarktunion den Kapitalbinnenmarkt bis 2019 zur Vollendung zu bringen. Ist das ohne die praktische Umsetzung einer Banken- und Fiskalunion überhaupt möglich? Und wie verträgt sich das mit der gegenwärtigen Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) zwischen Niedrigzinsen und quantitativer Lockerung? Fragen, um die es bei der ZEW Lunch Debate am 15. Juni 2016 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU ging. Prof. Dr. Sascha Steffen, Finanzökonom am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), stellte in seiner Präsentation vor der Debatte heraus, dass eine Kapitalmarktunion in der Praxis Staatsanleihen als risikofreie Anlageklassen braucht. Ohne Banken- und Fiskalunion sei die weitere Integration der europäischen Finanzmärkte undenkbar – und die Staatsschuldenkrise ein Fass ohne Boden.