29.11.2017 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

Reformmaßnahmen

Europa steht momentan wirtschaftlich gut da, Deutschland seit geraumer Zeit noch besser. Die künftige Bundesregierung sollte den konjunkturellen Rückenwind für Reformen nutzen – angesichts großer Herausforderungen wie demographischem Wandel, Klimaschutz, Migration, Digitalisierung und der Weiterentwicklung Europas. Auf diese Essenz brachte Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Vorsitzender der sogenannten Wirtschaftsweisen und Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, das Jahresgutachten 2017/18 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Schmidt stellte in der Vortragsreihe „Wirtschaftspolitik aus erster Hand“ am 28. November 2017 die Schlaglichter des aktuellen Gutachtens vor und machte deutlich, wo die Akzente für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa aus Sicht der Wirtschaftsweisen gesetzt werden sollten.
24.11.2017 · ZEW (sel)
ZEW Lunch Debate in Brüssel

Innovation

Europa steht vor einem Innovationsrätsel. Trotz hoher Forschungsinvestitionen und marktführender globaler Unternehmen, kommen disruptive und radikale Innovationen meist aus anderen Teilen der Welt. Ein Grund dafür sind finanzielle Engpässe europäischer Unternehmen – diese finanzielle Förderungslücke schließen sogenannte Business Angels, private Investoren, die junge Unternehmen und Start-Ups mit Kapital und Erfahrung unterstützen. Wie kann Europa von Investitionen der Business Angels stärker profitieren? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt der ZEW Lunch Debate „On Angels’s Wings: Can Business Angels Stimulate European Innovation?“ am 22. November 2017 in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union.
18.10.2017 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

Konsolidierung Bankensektor | Reformmaßnahmen | Finanzkrise

Bereits kurz nach Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 hatte sich die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer – kurz G20 – im November 2008 auf Reformmaßnahmen verständigt, um künftigen Krisen an den globalen Finanzmärkten vorzubeugen. Am Ende des diesjährigen G20-Gipfels in Hamburg stimmten die Staats- und Regierungschefs einem strukturierten Rahmen für die Evaluierung der bisherigen Reformen zu. Was ist aus den G20-Reformzielen geworden? Sind Finanzkrisen heute weniger wahrscheinlich und die Kosten der jüngsten Konjunkturschocks inzwischen kalkulierbar? Und wo befinden sich Schnittstellen zur Geldpolitik? Um diese Fragen ging es Prof. Dr. Claudia M. Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, in der Vortragsreihe Wirtschaftspolitik aus erster Hand am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 17. Oktober 2017 in Mannheim. Ihr Credo: Während die Verantwortung für Finanzstabilität auf nationaler Ebene liegt, sollten die globalen Reformen dazu stets auf internationaler Ebene analysiert und bewertet werden.
28.06.2017 · ZEW (msc/thp/ybr)
Veranstaltungen

Wirtschaftswachstum

Wie sehen Chinas Wachstumschancen kurz- und mittelfristig aus? Kann die chinesische Wirtschaftsentwicklung auch langfristig erfolgreich sein? Welche Reformen sind notwendig, um gesellschaftliche Umbrüche abzufedern? Namhafte Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft sowie Wissenschaft diskutierten am 26. Juni 2017, wie diese und weitere Fragen beantwortet werden können. Das ZEW begrüßte gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg rund 100 Gäste im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.
27.06.2017 · ZEW (fkr)
Veranstaltungsreihen

Automatisierte Produktion

Das Phänomen Datenökonomie bringt Chancen, Herausforderungen und Risiken mit sich. Wenn im Zuge der Digitalisierung in zunehmendem Maß Daten verfügbar gemacht und verarbeitet werden, mit welchen Konsequenzen müssen wir dann mit Blick auf Marktmacht, Verbraucherschutz, Urheberrecht und Regulierung rechnen? Und wie sieht das Verhältnis des Einzelnen zu großen Unternehmen in der neuen Datenökonomie aus? Um diese Fragen ging es bei der Podiumsdiskussion, die sich an den Vortrag von Prof. Hal Varian, Ph.D. in der Veranstaltungsreihe Wirtschaftspolitik aus erster Hand am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am 23. Juni 2017 in Mannheim anschloss.