Die Verbesserung der Stabilität des weltweiten und speziell des europäischen Bankensystems gehört zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen. In der Eurozone soll eine Bankenunion mit zentraler Bankenaufsicht errichtet werden. Die Implementierung der neuen internationalen Regeln der Bankenregulierung („Basel III“) steht noch am Anfang. Die EU-Kommission befasst sich mit einem Vorschlag zur Einführung eines Trennbankensystems in Europa. Zusammen sollen diese Maßnahmen den Finanzsektor wesentlich stabiler machen und verhindern, dass die Steuerzahler erneut durch die Rettung von Banken belastet werden.

Auf dem ZEW Wirtschaftsforum 2013 sollen die Auswirkungen der neuen Finanzmarktregulierung auf die Aktivitäten von Banken und Versicherungsunternehmen ebenso diskutiert werden wie die Folgen für die Finanzierung von Unternehmen und öffentlichen Haushalten. Wird der Finanzsektor durch die neue Regulierung wirklich stabiler? Werden Kredite in Zukunft wesentlich teurer? Verringert oder erhöht die Bankenunion die Risiken für private Ersparnisse?

Renommierte Experten werden diese Fragen mit den Teilnehmern desZEW Wirtschaftsforums diskutieren.

Das aktualisierte Programm (als PDF-Datei, 529 KB)

Teilnahme ausschließlich auf Einladung

Termin

13.06.2013 | ab 10:00 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW, L 7,1 D-68161 Mannheim

Kontakt

Pressereferent