Schonungslos hat die Finanz- und Wirtschaftskrise die Schwächen der internationalen Finanzmärkte und deren Folgen für die Realwirtschaft offen gelegt. In Gang gesetzt durch die US-Immobilienkrise entfaltete die Weltfinanzkrise eine zerstörerische Dynamik, die die internationale Finanzarchitektur destabilisierte, enorme Kapitalmengen vernichtete und zur Insolvenz mehrerer Finanzinstitute führte. Schließlich mündete sie in den Jahren 2009/10 in die schwerste Weltwirtschaftskrise seit der großen Depression von 1929.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise zwang die führenden Wirtschaftsnationen zu massiven Interventionen, um ihr nationales Wirtschaftsgefüge zu stützen. Aufgrund der außerordentlichen Schuldenlast vieler Staaten in Kombination mit hohen Haushaltsdefiziten muss die Politik jetzt sparen. Ein Konsolidierungs- und Stabilisierungskurs mit Augenmaß ist dazu erforderlich. Gleichzeitig steht eine zukunftsweisende Reform der internationalen Finanzarchitektur immer noch aus. Anlass genug, in den Mittelpunkt des ZEW Wirtschaftsforums 2011 die Frage nach den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die Wirtschaftspolitik fortgeschrittener Volkswirtschaften zu stellen.

Programm, (als PDF-Datei, 1,2 MB)

Bildergalerie des Wirtschaftsforums

Bildergalerie des ZEW Wirtschaftsforums 2011

Teilnahme ausschließlich auf Einladung

Termin

01.07.2011 | ab 09:30 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW, L 7,1 D-68161 Mannheim

Kategorie
  • ZEW-Wirtschaftsforum

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Pressereferent