Es wurde weitestgehend erwartet, dass Verbesserungen bei der Online-Bezahlung sowie gesteigerte Benutzerfreundlichkeit beim Browsen und Kaufen das Volumen outgesourcter Dienstleistungen erhöhen würden, obwohl dieser Zusammenhang im Warensektor größtenteils unbedeutend ist.

Unter Verwendung eines einzigartigen Datensatzes für 99 Firmen, die 2003 damit begannen ihre Online-Dienste auszugliedern, und durch Propensity-Score-Matching mit einer Kontrollgruppe von 682 Firmen ohne ausgegliederte Online-Dienste, stellen wir fest, dass ca. 50% des Anstiegs der aus dem Ausland bezogenen Dienstleistungen dem IT-Outsourcing zuzuschreiben sind. Dieser Zusammenhang ist beim Bezug von Waren aus dem Ausland unbedeutend. Unsere Ergebnisse werden von einem einfachen Modell gestützt, das die Unterschiede von Transportkosten und Qualitätstransparenz im Waren- und Dienstleistungssektor beschreibt.

Redner/-innen

Ingrid Ott

Karlsruhe Institute of Technology (KIT)/ Institute for the World Economy

Aoife Hanley

Christian Albrecht University Kiel/Institute for the World Economy

Termin

09.02.2012 | 16:00-17:30

Veranstaltungsort

ZEW, L 7,1 D-68161 Mannheim

Raum

Luxemburg