Auf Vertrauensgütermärkten haben Experten gegenüber ihren Kunden einen Informationsvorteil bezüglich der Qualität der angebotenen Leistungen. Die Experten können ihren Informationsvorteil ausnutzen, indem sie ihre Kunden täuschen. In der Theorie haben sich Marktinstitutionen als wirksam erwiesen, betrügerisches Verhalten seitens der Experten abzuschwächen. Im vorgestellten Paper wird analysiert, ob dieser positive Effekt auch dann noch vorhanden ist, wenn sich die Experten in ihren diagnostischen Fähigkeiten unterscheiden. Es zeigt sich, dass effiziente Marktergebnisse stets möglich sind. Es können aber auch ineffiziente Gleichgewichte bestehen. Wenn solche ineffizienten Gleichgewichte vorliegen, kann ein größerer Anteil von hochqualifizierten Experten zu mehr Ineffizienzen führen als in Fällen, in denen effiziente Gleichgewichten vorliegen.

Redner

Marco A. Schwarz

Universität Innsbruck, Österreich

Standort

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Termin

23.01.2020 | 12:00 - 13:00

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

Heinz-König-Hall

Einheit
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