In den letzten zwei Jahrzehnten haben öffentliche Einrichtungen zunehmend auf öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) für öffentliche Dienstleistungen zurückgegriffen. Im Rahmen einer ÖPP ist der private Auftragnehmer für den Bau der Infrastruktur sowie für die Verwaltung und Wartung der Einrichtung verantwortlich. Bei der herkömmlichen Beschaffung hingegen sind die Bauphase und die Betriebsphase voneinander getrennt und werden durch zwei verschiedene Verträge geregelt. Anhand von Daten aus der italienischen Fernwärmeindustrie wird im vorgestellten Papier empirisch untersucht, ob gebündelte Formen von Vertragsvereinbarungen aufgrund heterogener Kapitalqualität zu Unterschieden in der technischen Leistungsfähigkeit von Unternehmen führen. Es zeigt sich, dass ein ÖPP-Vertrag die Internalisierung einer technologischen Externalität zwischen den verschiedenen Phasen eines Projekts ermöglicht, was sich positiv auf die Gesamtfaktorproduktivität auswirkt. Konkret erhöht eine Stückzahlsteigerung des Kapitalqualitäts-Proxys die Produktion von ÖPP-Firmen um 15 Prozent.

Redner

Vincenzo Mollisi

Universität Mannheim

Standort

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt nachzuladen.

Termin

17.12.2019 | 12:30 - 14:00

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

Heinz-König-Hall

Kontakt