Schlechte Schülerleistungen werden in den Medien und in der Öffentlichkeit in der Regel auf vielfältige Mängel der Schulen zurückgeführt. Aktuelle Diskussionen in den Sozialwissenschaften (u.a. geführt von James J. Heckman, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften) verweisen zudem auf Defizite beim Erwerb nichtkognitiver Fähigkeiten (z.B. Motivation, Beharrlichkeit, Selbstregulierung und soziale Integration), mit denen auch negative Wirkungen für den Aufbau kognitiver Fähigkeiten (z.B. mathematische Fähigkeiten oder Gedächtnisleistung) verbunden sind. Armut, körperliche Gewalt, Ablehnung oder Vernachlässigung in der frühen Kindheit, aber auch Versagen in der Schule, Arbeitslosigkeit und soziale Veränderungen gelten als Gründe für den unzureichenden Erwerb nichtkognitiver Fähigkeiten.

In unserer zweiten Netzwerkkonferenz in Konstanz werden experimentelle Methoden und psychologische Theorien zur Bildung von Fähigkeiten im Lebenszyklus diskutiert.

Hauptredner:

  • Thomas Dohmen, Maastricht University (19. März): Determinants and Origin of Preferences

Wissenschaftliches Komitee:

Anja Achtziger, Ute Bayer, Friedhelm Pfeiffer

Wissenschaftliche Organisation:

Joan Blanden, Peter M. Gollwitzer, James J. Heckman, Manfred Laucht, Winfried Pohlmeier, C. Katharina Spieß

Research Network Noncognitive Skills:

  • Central Institute of Mental Health, Mannheim
  • Centre for European Economic Research (ZEW), Mannheim
  • Centre for Quantitative Methods and Survey Research, Konstanz
  • Centre for the Economics of Education, London
  • Centre for Research on Intentions and Intentionality, Konstanz
  • Economics Research Center, Chicago
  • Socio-Economic Panel, Berlin
  • SÜDWESTMETALL, Stuttgart

Weitere Informationen und Programm

Termin

19.03.2009 - 21.03.2009

Veranstaltungsort

Universität Konstanz, Kloster Hegne

Kontakt

Kommissarische Leitung