This paper proposes a method to identify and quantify switching costs using firm-level data. The method is based on a simple thought experiment that compares the behavior of already contracted consumers to the behavior of new consumers, as the latter are not subject to switching costs. In two panel regressions on new and quitting consumers, we look at the differential response to firm-specific price changes, and identify switching costs from the difference between the two. We apply our method to the Hungarian personal loan market. We cannot present the results before the publication of the corresponding GVH inquiry (see main text), expected in April 2008.

Themeninhalt in deutscher Sprache

Dieses Paper schlägt eine Methode zur Erkennung und Bemessung von Umstellungskosten auf der Grundlage firmeneigener Daten vor. Die Methode basiert auf einem einfachen Gedankenexperiment, das das Verhalten von Verbrauchern, die bereits unter Vertrag stehen, mit dem von neuen Kunden vergleicht, da letztere nicht unter die Umstellungskosten fallen. In zwei Panel Diskussionen über neue und vom Markt austretende Konsumenten betrachten wir die unterschiedlichen Reaktionen auf firmenspezifische Preisänderungen und ermitteln auf der Grundlage ihrer Differenz die Umstellungskosten. Die Methode wird auf den ungarischen Personalkreditmarkt angewandt. Es ist nicht möglich, die Ergebnisse vor der Veröffentlichung der entsprechenden GVH-Erhebung (siehe Haupttext), die im April 2008 erwartet wird, zu veröffentlichen.

Redner/-in

Gabor Kezdi

Central European University

Das Mannheim Competition Policy Forum soll Wissenschaftlern wie Vertretern aus der Praxis die Möglichkeit geben, wettbewerbspolitische Fragestellungen und Standpunkte zu diskutieren.

Angesprochen werden beispielsweise Probleme, die bei der Aufdeckung und Bestrafung von Kartellen auftreten. Darüber hinaus werden verschiedene mögliche Auswirkungen von Unternehmensfusionen untersucht, zum Beispiel auf die Produktpreise oder die Angebotspalette sowie das Innovationsverhalten von Unternehmen. Dargelegt werden unter anderem die Vor- und Nachteile verschiedener Simulationsmodelle, mit deren Hilfe Wettbewerbseffekte im Vorfeld einer Fusion abgeschätzt werden können. Auch sollen Möglichkeiten zur Unterbindung des Mißbrauchs marktbeherrschender Stellungen behandelt werden. Mit dem Austausch über diese und weitere Themen leistet das Mannheim Competition Policy Forum einen wertvollen Beitrag, wissenschaftliche Ergebnisse besser in die wettbewerbspolitische Praxis zu übertragen.

Das Mannheim Competition Policy Forum wird vom ZEW und der Universität Mannheim organisiert und soll während der Vorlesungszeit jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfinden. Es beginnt um 17:15 Uhr und ist für alle Interessierten offen. Die Vorträge finden in englischer Sprache statt.

Termin

06.11.2008 | 17:15 - 18:30 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW, L 7,1 D-68161 Mannheim

Raum

Heinz-König-Hall

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