Die Eurozone steht vor vielfältigen Herausforderungen: Kaum befindet sich Griechenland auf dem Weg der Besserung, sieht sich Italien nun der gefährlichen Situation eines hohen Staatsdefizits bei gleichzeitig extrem hohem Schuldenstand gegenüber. In dieser Lunch Debate geht es darum, mögliche Handlungsoptionen für die EU im Fall einer staatlichen Überschuldung zu diskutieren. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die mögliche Ausgestaltung eines Insolvenzverfahrens für überschuldete Staaten sowie die damit verbundenen Risiken und Chancen gelegt werden.

Nachdem sich die Eurogruppe am 3. Dezember auf verschiedene Reformschritte zur Reform der Wirtschafts- und Währungsunion geeinigt hat (darunter auch die verbesserten Collective-Action-Clauses und eine Rolle für den ESM bei Gläubigerverhandlungen), wird das Thema mit der Umsetzung der Reformen im Frühjahr dieses Jahres besondere Aktualität haben.

Grundlage unserer Lunch Debate, die gemeinsam von ZEW und EconPol (European Network for Economic and Fiscal Policy Research) organisiert wird, bildet ein Überblickspapier zu möglichen Varianten in der Ausgestaltung eines Restrukturierungsverfahrens, das zum Anlass der Veranstaltung veröffentlicht wird.

Podium

Isabelle Job-Bazille

Isabelle Job-Bazille, Ph.D.

Group Crédit Agricole, Paris

Lucio Pench

Lucio Pench

Europäische Kommission (DG ECFIN)

Moderation

Dr. Werner Mussler

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ausgewählte Artikel

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Rund 100 Gäste verfolgten Präsentation und Debatte mit Spannung. © Philippe Veldeman
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Das Publikum zeigte sich an der Debatte interessiert. © Philippe Veldeman

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Standort

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Termin

28.03.2019 | 12:00 - 14:00

Veranstaltungsort

Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union

Rue Belliard 60 - 62 1000 Brüssel

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