Um den erwarteten Schaden, der den Verbrauchern durch ein Produkt entsteht, zu verringern, kann ein Unternehmen entweder in die Sicherheit eines Produkts vor dem Verkauf investieren oder – bei bestehenden Produktrisiken – den Schaden nach dem Verkauf begrenzen. Die nachträgliche Begrenzung von Schäden hat negative Auswirkungen auf die Produktverwendung sowie auf dessen Nutzen für Verbraucher. Die Anreize eines Unternehmens für Sicherheitsinvestitionen und Schadensbegrenzung werden als Funktion der Haftungshöhe des Unternehmens definiert. Während die Anreize für die nachträgliche Schadensbegrenzung durch die Haftung erhöht werden, präsentiert sich die Produktsicherheit vor dem Verkauf als u-förmige Funktion, sodass sich die beiden Optionen der Schadensbegrenzung bei niedriger Haftung gegenseitig ersetzen und bei hoher Haftung ergänzen. Um eine effiziente Schadensbegrenzung zu erzielen, darf die Haftung nicht in voller Höhe anfallen. Reduziert man die Haftungshöhe weiter, so verbessert sich die Produktsicherheit auf Kosten der Unternehmensgewinne.

Standort

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Termin

07.11.2019 | 12:00 - 13:00

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

Straßburg

Einheit
Kategorie
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