Die Quantifizierung von Kartellschäden mithilfe geeigneter Analysemethoden ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche private und öffentliche Kartellrechtsdurchsetzung. Neben theoretischem Wissen über die Auswirkungen von Kartellen auf die Wettbewerbsparameter (Preise, Mengen und Kosten) von Unternehmen in nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette sind hierfür insbesondere Kenntnisse der ökonometrischen Verfahren zur Schätzung kartellinduzierter Preiserhöhungen von zentraler Bedeutung. Mit diesem Expertenseminar bietet das ZEW Ihnen die Möglichkeit sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die wichtigsten empirischen Methoden zur Quantifizierung von Kartellschäden kennenzulernen und deren Anwendung anhand realer Daten und Kartellfälle praxisnah nachzuvollziehen.

Referenten

Kai Hüschelrath

Prof. Dr. Kai Hüschelrath

Hochschule Schmalkalden und ZEW

Ulrich Laitenberger

Prof. Ulrich Laitenberger, PhD

Télécom Paris, Frankreich und ZEW

  • Anreize zur Kartellbildung und wohlfahrtsökonomische Effekte von Kartellen

  • Sie lernen grundlegende empirische Methoden zur Quantifizierung von Kartellschäden kennen, die auf konkrete Fälle übertragen werden können.

Juristen, die im Bereich Kartellrecht spezialisiert sind, sowie Unternehmensberater, die sich mit der Quantifizierung von Kartellschäden befassen.

Grundkenntnisse ökonomischer Zusammenhänge

Standort

Termin

18.03.2014 | 9:00 - 17:00 Uhr

Die Teilnahme an diesem Seminar ist nicht mehr möglich.

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

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