Mithilfe ökonometrischer Methoden lassen sich ökonomische Zusammenhänge testen und quantifizieren. Dies ist insbesondere deswegen von Bedeutung, da mit dem erleichterten Zugang zu Mikrodatensätzen die Anzahl empirischer Studien, die Daten auf Haushalts- oder Individualebene auswerten, immer mehr zunimmt. Für die Beurteilung der Qualität wirtschaftswissenschaftlicher, aber auch sozialwissenschaftlicher empirischer Studien, die auf diesen Daten basieren und ökonometrische Verfahren nutzen, sind Kenntnisse der zu Grunde liegenden Methoden und ihrer Annahme erforderlich.

In diesem Seminar erhalten Sie eine praxisorientierte Einführung in die Ökonometrie. Die erforderlichen statistischen Kenntnisse wiederholen Sie zu Beginn des Kurses in einer kompakten Einführung in elementare Grundbegriffe der Statistik. Hierauf aufbauend vermitteln wir Ihnen Kenntnisse im Umgang mit grundlegenden ökonometrischen Verfahren. Anhand geeigneter Anwendungsbeispiele und konkreter Schätzergebnisse üben und lernen Sie, Ergebnisse ökonometrischer Schätzungen sinnvoll und sachgerecht zu interpretieren. Die Anwendungen stammen hierbei aus der Mikroökonometrie. Zeitreihenmethoden werden im Seminar "Basistechniken II" behandelt.

Referenten

  • Einfache Regressionsanalysen:
    Varianz, Kovarianz, Erwartungswert, Korrelationskoeffizient, Gauss-Markov-Bedingungen, unverzerrter, konsistenter und effizienter Schätzer, Kleinst-Quadrat-Methode, Hypothesentest, Signifikanzniveau, Konfidenzintervall, t-Test
  • Multiple Regressionsanalysen:
    Dummy-Variablen, Problem fehlender Variablen, Multikollinearität

Referenten und Experten aus Ministerien, Verwaltungen, Unternehmen sowie Journalisten, die sich mit der Interpretation empirischer Untersuchungen zu wirtschaftspolitisch relevanten Themen befassen.

Kenntnisse in Mathematik oder Statistik auf Grundstudiumsniveau der Wirtschaftswissenschaften

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