Im Zusammenhang mit einem internationalen Personaltransfer ins Ausland ist eine Vielzahl rechtlicher Fragen zu berücksichtigen. Welche Verträge erhält der Mitarbeiter während seiner Auslandstätigkeit? An welches Sozialversicherungssystem ist der Mitarbeiter während seiner Tätigkeit im Ausland angegliedert? Hat er ggf. die Möglichkeit einer freiwilligen Versicherung in Deutschland? Wo ist die Einkommensteuer abzuführen? Wie lässt sich eine Doppelbesteuerung vermeiden? Wo bestehen Gestaltungsspielräume? Wie wird die Gehaltsabrechnung abgewickelt?

Ähnliche Probleme ergeben sich auch bei einem Personaltransfer aus dem Ausland nach Deutschland.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie der Mitarbeiter am einfachsten und schnellsten einen Aufenthaltstitel zur Aufnahme einer Beschäftigung erhält.

Referenten

Kanzlei Brauer Roesner & Kollegen

KPMG AG WPG

ZEW

  • Arbeitsrecht Outbound:
    arbeitsvertragliche Gestaltungsvarianten, Form und Inhalt eines Entsendevertrages, sonstige arbeitsrechtliche Aspekte
  • Arbeitsrecht Inbound:
    Visa, Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung, arbeitsrechtliche Besonderheiten
  • Sozialversicherungsrecht:anwendbare Rechtsordnung:
    EU/EWR, Sozialversicherungsabkommen, Drittstaaten; Rechtsfolgen; Möglichkeit der freiwilligen Versicherung in Deutschland; Folgen der falschen Anwendung einer Rechtsordnung
  • Steuerrecht:
    unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht in Deutschland, Tätigkeit in DBA-Staaten, 183-Tage-Regelung, Rückfallklausel, Anrechnung oder Freistellung ausländischer Steuern, Tätigkeit in Nicht-DBA-Staaten, Auslandstätigkeitserlass, Wohnsitzproblematik, lohnsteuerliche Besonderheiten

Personalleiter, Mitarbeiter des internationalen Personalwesens, Personalreferenten und Juristen

Standort

Termin

28.04.2009 - 29.04.2009 | 9:00 - 17:00 Uhr / 9:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Meinungen