Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland hat sich längst als eigenständiger Wirtschaftszweig etabliert. Sie ist geprägt von einer hohen Wachstumsdynamik, die mit neuen und kreativen Ideen ihr Produkt- und Dienstleistungsspektrum ständig weiterentwickelt. In Zeiten der Globalisierung, der exponentiellen Weiterentwicklung von Technologien und des beschleunigten Wettbewerbs, gewinnen international ausgerichtete Unternehmensstrategien auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft zunehmend an Bedeutung.

Der Workshop wird sich intensiv mit der Internationalisierung in der Kultur- und Kreativwirtschaft auseinandersetzten. Dabei werden neben klassischen Auslandsaktivitäten, wie beispielsweise der Exporttätigkeit, auch weitergehende Internationalisierungsaktivitäten, wie das Präsentieren eigener Produkte auf Messen oder Konferenzen im Ausland diskutiert.

Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft geben einen Einblick in die Praxis und zeigen, worauf es bei erfolgreichen Auslandsaktivitäten ankommt. Gemeinsam mit den Teilnehmern und den Referenten werden die Treiber und Barrieren von Auslandsaktivitäten und der Beitrag, den die Kultur- und Kreativwirtschaft als Impulsgeber für Internationalisierungsaktivitäten in anderen Branchen leistet, erörtert. Zudem werden erste vorläufige Ergebnisse des diesjährigen Monitoringberichts der Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt.

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts Stand und Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland statt, welches das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchführen.

Termin

15.06.2016 | 10.30 - 16.00 Uhr

Veranstaltungsort

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)Scharnhorststraße 3710115 Berlin

Kontakt

Stellvertretende Leitung