In der vorgestellten Studie wird der Zusammenhang zwischen vorherrschenden Temperaturen und Mortalität im urbanen Raum eines Entwicklungslandes untersucht. Dabei wird ein neuer Ansatz angewandt, bei dem Satellitendaten genutzt werden, um Temperaturkennzahlen auf Stadtteilebene zu ermitteln. Ergänzt werden diese Kennzahlen durch eine umfassende Datenbank zur Gesundheitsinfrastruktur und den Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in Rio de Janeiro, wo umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung durchgeführt wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Zugang zur Gesundheitsvorsorge die Auswirkungen extremer Temperaturen wie Todesfälle aufgrund kardiovaskulärer Komplikationen – die bei Erwachsenen häufigste Todesursache – mindert.

Standort

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Termin

18.02.2020 | 12:30 - 14:00

Veranstaltungsort

Forschungszentrum für Umweltökonomik (FZU), Heidelberg

Bergheimerstraße 58 69115 Heidelberg

Raum

215

Einheit
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