Das Energiesymposium findet am Donnerstag, 19. November 2009, im zweiten Jahr statt und wird gemeinsam von der GEE und dem ZEW veranstaltet.

Das Oberthema in diesem Jahr heißt:

"Liberalisierung der Endkundenmärkte für Strom und Gas: Der richtige Weg zum Wettbewerb?"

Ziel der Veranstaltung ist es, einen aktuellen Stand des Themas zu gewinnen und aus der Diskussion von Wissenschaftlern sowie Vertretern von Unternehmen und Regulierungsbehörden wichtige Trends und Entwicklungen abzuleiten.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf http://www.energiesymposium.de

Referenten

Prof. Dr. Andreas Löschel

Westfälische Wilhelms-Universität Münster und ZEW

Nikolas Wölfing

Prof. Dr. Nikolas Wölfing

Universität Mannheim und ZEW

Prof. Dr. Georg Erdmann

Berlin University of Technology

Bernhard Schumacher

MVV Energie AG

Peter Reese

Verivox

Dr. Aribert Peters

Bund der Energieverbraucher e.V.

Kai Paulssen

Bundesnetzagentur

Jonna Meyer-Spasche

LBD-Beratungsgesellschaft mbH

Heinz Grüne

rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalyse

Phil Burns

Frontier Economics Ltd.

  • Nicht-GEE-Mitglieder: EUR 420,–
  • GEE-Mitglieder: EUR 350,–
  • Studenten: EUR 150,–
  • Studentische GEE-Mitglieder: EUR 120,–

Die Teilnahmegebühren verstehen sich jeweils zzgl. 7% Umsatzsteuer. Sie beinhalten auch Mittagessen, Getränke und Tagungsunterlagen. Das ZEW-Rabattsystem gilt nicht für die bereits vergünstigten Teilnahmegebühren für GEE-Mitglieder.

Um ergiebige Gespräche zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Zur Teilnahme anmelden können Sie sich bis 16. November 2009 per

Im Rahmen der Liberalisierung von Elektrizitäts- und Gasmärkten forciert die Europäische Union auch den Endkundenwettbewerb. Private und gewerbliche Tarifkunden können ihre Elektrizitäts- und Gasversorger seit einigen Jahren frei wählen. Doch obwohl sich im Strommarkt in den vergangenen Jahren eine breite Auswahl von Anbietern entwickelte, war die Wechselbereitschaft der Nachfrager zunächst nur gering: Nur 4,2% der privaten Endkunden wechselten laut Bundesnetzagentur im Jahr 2007 ihren Stromanbieter und 94% der an Haushaltskunden gelieferten Elektrizität wird nach wie vor von den Grundversorgern geliefert. Innerhalb Europas ist lediglich in Großbritannien und einigen skandinavischen Ländern eine höhere Wechselbereitschaft festzustellen.

Das wirft Fragen auf nach der grundsätzlichen Tauglichkeit des Modells "Endkundenwettbewerb" - zumindest für Tarifkunden:

  • Wo stehen die deutschen Energiemärkte für Endkunden heute?
  • Muss das Konzept des Endkundenwettbewerbs überdacht werden?
  • Wie könnte sich der Endkundenwettbewerb in Zukunft entwickeln?

Beim GEE/ZEW-Energiesymposium werden Wissenschaftler sowie Vertreter von Unternehmen und Regulierungsbehörden ihre Erfahrungen mit den liberalisierten Endkundenmärkten für Elektrizität und Gas austauschen. Darüber hinaus werden konzeptionelle Alternativen und Erfahrungen anderer Länder vorgestellt. Zur Sprache kommen wird auch der Einfluss von Energieeffizienzvorgaben und Smart metering auf den Endkundenwettbewerb.

Prof.Dr. Georg Erdmann
Vorstandsvorsitzender der GEEe.V.

PD Dr. Andreas Löschel
Bereichsleiter "Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement", ZEW

Praktiker aus der Energiewirtschaft: Vorstände und Geschäftsführer, Unternehmensstrategen und Marketingverantwortliche

  • Sie gewinnen einen aktuellen Überblick über den Stand des Themas.
  • Sie erfahren, wie das Thema auch außerhalb Deutschlands diskutiert wird.
  • Sie diskutieren mit Experten, welche Trends wichtig werden.

Standort

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Termin

19.11.2009

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Einheit
Kategorie
  • Symposium
Schlagworte
Meinungen