Das Symposium wird gemeinsam von dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) und der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik (GEE) e.V. organisiert.

Referenten

Prof. Dr. Andreas Löschel

Westfälische Wilhelms-Universität Münster und ZEW

Afzal S. Siddiqui

University College London

Vakhtang Kvekvetsia

NERA Economic Consulting

Dr. Michael Kraus

NERA Economic Consulting

Dr. Jörg Borchert

BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH

Ph. D. Sara Scatasta

ZEW

Prof. Dr. Georg Erdmann

Berlin University of Technology

  • für Nicht-GEE-Mitglieder: EUR 420,- (Studenten: EUR 150,-) zzgl. 7% USt.
  • für GEE-Mitglieder*: EUR 350,- (Studenten: EUR 120,-) zzgl. 7% USt.

*bei dieser Teilnahmegebühr findet das Rabattsystem des ZEW keine Anwendung

Sollten Sie eine Übernachtung benötigen, wenden Sie sich bitte an Vera Pauli.

Eine begrenzte Anzahl an Zimmerkontingenten steht zu vergünstigten Preisen zur Verfügung.

Folgende Hotels finden Sie in der Umgebung:

  • Best Western Hotel Mannheim
  • Steigenberger Hotel Mannheim
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Die Bewertung von Investitions- und Betriebsentscheidungen mit Realoptionen stellt ein modernes Instrument der Finanzökonomik in den Dienst der Betriebswirtschaft. Der Ansatz ist auch für die Energiewirtschaft eine interessante und relevante Neuerung gegenüber konventionellen Bewertungsmethoden, zum Beispiel bei Investitionen im Kraftwerksbau oder beim Betrieb von Energiespeichern. Im Kern geht es bei der Theorie der Realoptionen darum, bei irreversiblen ökonomischen Entscheidungen neben der Kostenstruktur und den erwarteten Einnahmen auch die Entwicklung relevanter Informationen und Alternativen zu berücksichtigen. Opportunitätskosten und zukünftige Handlungsoptionen gehen, anders als in der klassischen Investitionstheorie, in die Bewertung der Entscheidung mit ein. Die Realoptionstheorie macht nicht nur Aussagen über die Profitabilität von Investitionen, sondern auch über deren optimales Timing. Sie findet Anwendung überall dort, wo irreversible Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden.

Großinvestitionen im Energiebereich sind fast immer irreversibel, und die Entwicklung von Nachfrage und Technologie ist unsicher, und so hat die Ökonomik Realoptionen in die Analyse der Energiewirtschaft eingeführt. Folgende Optionstypen sind von besonderer Bedeutung:

  • Spread-Option (z.B. Preisspread zwischen Elektrizität und Erdgas)
  • Switching Optionen (Variation von Outputs bzw. Inputs)
  • Option-to-postpone (Verzögerungsoption)

Was genau unterscheidet die Optionsbewertung von Investitionen gegenüber den konventionellen Bewertungsverfahren in der Praxis? Wie lassen sich die Werttreiber von Realoptionen identifizieren und quantifizieren? In wie weit stellt der Rückgriff auf Realoption-Methoden eine signifikante Verbesserung von Entscheidungen im Energiebereich dar? Wo liegen die Gefahren bei der Anwendung dieser Methoden? Wie sehen die Erfahrungen mit der Anwendung entsprechenden Bewertungsverfahren aus?

Diese und ähnliche Fragen werden diskutiert. Gleichzeitig wird auch ein Überblick zum gegenwärtigen Entwicklungsstand der Optionsbewertung gegeben.

Einführung

Prof. Dr. Georg Erdmann, Vorstandsvorsitzender der GEE e.V.

Dr. Andreas Löschel, Abteilungsleiter Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement, ZEW

Realoptionen in der Energiewirtschaft – eine Einführung mit Beispielen

Dr. Tim Mennel, ZEW

Ph.D. Sara Scatasta, ZEW

Fossile Kraftwerke als Call-Option auf den Spark Spread bzw. den Dark Spread

Dr. Jörg Borchert, BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH

Marc Hasenbeck, price[it] GbR

Valuing flexibility in gas and electricity markets – Examples for natural gas storages and power stations (in Deutsch und in Englisch)

Dr. Michael Kraus, NERA Economic Consulting London

Standort

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Termin

14.04.2008 | 10:30 - 17:30 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Einheit
Kategorie
  • Symposium
Schlagworte
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