Im Zeitalter flacher und flexibler Organisationen nimmt der Druck, in bereichsübergreifenden Projekten zu arbeiten, stetig zu. Dabei müssen Ergebnisse durch hierarchisch etwa gleichgestellte Mitarbeiter eines oder verschiedener Unternehmen und unter Umständen auch mit Vertretern seiner Lieferanten und Kunden erzielt werden. Führung im klassischen Sinne stößt hier an ihre Grenzen. Schwierigkeiten, Auseinandersetzungen und Konflikte können nicht mehr mit dem Mittel der direkten Weisung gelöst werden. Als Führungskraft ohne disziplinarische Macht ist dies besonders schwierig, da in der Regel die klassischen Anreiz- und Sanktionssysteme hier nicht zur Verfügung stehen. In diesem Seminar analysieren Sie Ihr aktuelles Projekt hinsichtlich der Kommunikations- und Machtprozesse, der Motivation und des Konfliktpotenzials Ihrer Teammitglieder. Sie erhalten Antworten auf die Fragen, welche Methoden und Instrumente in Ihrer Situation hilfreich sein könnten und erarbeiten gemeinsam mit den anderen Teilnehmen und der Trainerin individuelle Strategien zur Steuerung Ihres Projekts.

Referenten

  • Grundlage des Trainings ist die Analyse der Projektarbeit der Teilnehmer
  • Kommunikations- und Machtprozesse in lateral geführten Gruppen
  • Steuerungs- und Interventionsmöglichkeiten für Projektleiter ohne Weisungsbefugnis
  • Umgang mit schwierigen Situationen: Konflikte, „Problem-Teammitglieder“ oder Störungen von außen
  • Fragen, die sich im Training aus der Projektarbeit der Teilnehmer ergeben
  • Entwicklung individueller Handlungsempfehlungen für jeden Teilnehmer

Projekt- und Teamverantwortliche aus allen Bereichen, die ohne hierarchische Macht Kollegen führen müssen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Standort

Termin

09.07.2007 - 10.07.2007 | 1. Tag: 14.00 – 18.00 Uhr, 2. Tag: 8.30 – 16.30 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Meinungen