Sie lernen den richtigen Umgang mit ökonomischen Zeitreihen. Die Tatsache, dass ökonomische Zeitreihen vielfach trendbehaftet und nicht-stationär sind, kann zu schwerwiegenden Fehlschlüssen bei einfachen Regressions- und Korrelationsanalysen bezüglich der Zusammenhänge von Makro- und Finanzmarktgrößen führen. Derartige Fehler können Sie durch eine korrekte Anwendung der entsprechenden fortgeschrittenen ökonometrischen Verfahren vermeiden. Diese Verfahren (so genannte Einheitswurzel- und Stationaritätstests sowie Kointegrationsanalyse und Schätzung von Vector-Error-Correction-Modellen) werden Ihnen in unserem Seminar vorgestellt. Sie haben im Kurs Gelegenheit, Ihr Wissen im Rahmen von eigenständigen Übungen am PC zu prüfen und zu vertiefen.

Referenten

Justus-Liebig-Universität Gießen und ZEW

  • Bedeutung und Auswirkungen von Nicht-Stationarität
  • Stationaritäts- und Einheitswurzeltests Kointegration im Eingleichungsmodell (Engle-Granger-Ansatz)
  • Fehlerkorrekturmodell Kointegration im Mehrgleichungsmodell (Johansen-Verfahren)

Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte aus Linie und Stab von Institutionen, die sich mit empirischer Finanzmarktforschung und Makroökonomie befassen.

Solide Grundkenntnisse der Ökonometrie (Inhalte, die durch die Seminare "Basistechniken I - Regressionsanalyse" und "Basistechniken II - Zeitreihenmodelle"

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Standort

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Termin

08.05.2007 | 9:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

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