Europa - Eindämmung der Krise, und dann?

Konferenz

Die Überwindung der Wirtschaftskrise im Euroraum ist derzeitdie größte wirtschaftliche Herausforderung für die europäischePolitik. Um diese Herausforderung meistern zu können,ist es notwendig, die aktuelle wirtschaftliche Lage richtig einzuschätzenund die richtigen Maßnahmen zur Überwindungder Krise einzuleiten. Über die Frage, wo Europa in der Bekämpfungder Krise steht, gibt es ebenso divergierende Auffassungenwie darüber, was zu tun ist, um eine wirtschaftlicheErholung zu erreichen und die Europäische Währungsuniondauerhaft zu stabilisieren.

Es ist zu diskutieren, ob das nun implizit etablierte Konzeptfür die langfristige institutionelle Architektur der Währungsuniontragfähig ist. Weiter steht zur Debatte, ob unter demDruck der Krise Maßnahmen getroffen wurden, die zur schnellenBereinigung einer akuten Notsituation sinnvoll sind, aberfür die langfristige Stabilisierung eines europäischen Wirtschafts-und Gesellschaftssystems Defizite aufweisen. Daranschließt sich die Frage an, wie die EU und das Eurosystemausgestaltet werden müssen, um diese Defizite zu beseitigen.

Programm

Programm (als PDF-Datei, 60 KB)

Veranstalter

Die Konferenz veranstaltet der Wirtschaftsdienst, Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung unter Federführung von Clemens Fuest.

Wirtschaftsdienst – Zeitschrift für Wirtschaftspolitik

Der Wirtschaftsdienst, herausgegeben von der ZBW – Leibniz- Informationszentrum Wirtschaft, erscheint seit 1916 und gehört damit zu den traditionsreichsten wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften in Deutschland. Der Wirtschaftsdienst bietet:

  • ein Forum für Wirtschaftswissenschaften,
  • volkswirtschaftliche Politikberatung,
  • relevante wirtschafts- und sozialpolitische Themen,
  • namhafte Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik,
  • Aktualität und Unabhängigkeit.

Durch regelmäßige Konferenzen mit wechselnden Kooperationspartnernvertieft der Wirtschaftsdienst seine Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft und Politik.

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)

Das 1990 gegründete ZEW hat sich als eines der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mit hoher europäischer Reputation etabliert. Seine Arbeit ist vier Zielen verpflichtet:

  • exzellenter Forschungsleistung,
  • anspruchsvoller wirtschaftspolitischer Beratung,
  • der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und
  • dem Wissenstransfer an die fachliche und allgemeine Öffentlichkeit.

Dabei wendet sich das Institut an Entscheider in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, Wissenschaftler im nationalen und internationalen Bereich sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Personen

  •  Donata Riedel
    Vortragende

    Donata Riedel // Handelsblatt

  • Dr. Brigitte Preissl
    Vortragende

    Dr. Brigitte Preissl // Wirtschaftsdienst (ZBW)

  • Prof. Dr. Isabel Schnabel
    Vortragende

    Prof. Dr. Isabel Schnabel // Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Prof. Marcel Fratzscher, PhD
    Vortragende

    Prof. Marcel Fratzscher, PhD // DIW Berlin

  • Prof. Dr. Kai A. Konrad
    Vortragende

    Prof. Dr. Kai A. Konrad // Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen

  • Prof. Dr. Jürgen von Hagen
    Vortragende

    Prof. Dr. Jürgen von Hagen // Universität Bonn

  • Prof. Dr. Christoph M. Schmidt
    Vortragende

    Prof. Dr. Christoph M. Schmidt // Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung

  • Prof. Dr. Fritz W. Scharpf
    Vortragende

    Prof. Dr. Fritz W. Scharpf // ehem. Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung

  •  Peter Friedrich
    Vortragende

    Peter Friedrich // Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten

Anfahrt

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