Globale Umweltprobleme, wie der Klimawandel oder der Abbau der Ozonschicht, sind auf Vorratsschadstoffe, wie z.B. CO2, zurückzuführen. Da ihre Lösung multilaterale Maßnahmen erfordert, erscheinen internationale Umweltabkommen (IEAs) als das wichtigste Regulierungsinstrument, um sie zu ermöglichen. Die Ungewissheit in Bezug auf die Folgen ihrer Unterzeichnung macht sie jedoch anfällig für lange Verhandlungen. Daher ist das Verständnis und die Quantifizierung ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen eine herausfordernde, aber wesentliche Aufgabe, um die Unsicherheit künftiger IEAs zu verringern. In diesem Paper entwickelt der Referent eine Methode, um eine erste Annäherung an die technologischen Auswirkungen einer IEA zu geben. Dazu quantifiziert er die technologischen Gewinne und Verluste einer IEA anhand des Patentwerts. Seine Methode überwindet typische Unzulänglichkeiten früherer Studien und berücksichtigt Antizipations- und Verzögerungseffekte. Zu diesem Zweck baut er ein Modell der Patentverlängerung unter unsicherer exogener Regulierung auf, das ihm hilft, die Auswirkungen einer bestimmten IEA auf den technologischen Wandel zu entwirren. Der Referent schätze sie anhand eines einzigartigen schadstoffspezifischen Datensatzes, der europäische Patentdaten und Politikberichte einer IEA kombiniert.

Redner

Teilnahme

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Termin

15.09.2020 | 12:30 - 14:00

Veranstaltungsort

Online via ZOOM


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