In dem vorgestellten Papier wird eine dynamische Version des Ansatzes der adversen Selektion nach Rothschild und Stiglitz (1976) in ein Modell zur Sucharbeitslosigkeit nach Pissarides (1985, 2000) integriert. Zum Zeitpunkt der Einstellung haben Firmen keine Informationen zu die Fähigkeiten der Arbeitnehmer/innen, sondern bringen diese erst im Laufe der Zeit in Erfahrung. Durch diesen Lernprozess der Firmen steigt das relative erwartete Einkommen bei Stellen mit einem hohen Anforderungsprofil, was wiederum Anreize zur Nachahmung bei gering qualifizierten Arbeitskräften setzt. Der Nettoeffekt auf den aggregierten erwarteten Match-Surplus und die Arbeitslosigkeit ist a priori unbestimmt. Die numerischen Ergebnisse zeigen, dass der Lernprozess von Firmen die Arbeitsmarkteffizienz nicht erhöht.

Standort

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Termin

24.10.2019 | 14:00 - 15:00

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

Heinz-König-Hall

Einheit
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Stellvertretende Leitung