Digitization and the Demand for Physical Works: Evidence from the Google Books Project

Research Seminare

Das Zeitalter der Digitalisierung verspricht die Möglichkeit eines zentralen, digitalen Fundus jeglichen Wissens. Dennoch wird die Verwirklichung dieser Vision von Urheberrechtsinhabern behindert, die über die rückläufige Nachfrage nach physische Werken besorgt sind. Untersucht wird der Effekt der Digitalisierung auf die Nachfrage nach physischen Arbeiten. Dafür werden neuartige Datensätze verwendet, welche den Zeitpunkt der Digitalisierung einzelner Bücher aus den Bibliotheken der Harvard University im Rahmen des Google Books-Projekt dokumentieren. Die Digitalisierung schadete der Kreditvergabe in Harvard, steigerte aber den Umsatz mit physischen Ausgaben um etwa 35%, insbesondere bei weniger populären Werken. Anstatt die Nachfrage zu unterbinden, dürfte die Digitalisierung den Rechteinhabern somit zugutekommen, indem sie die Entdeckung weniger bekannter Werke fördert.

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

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Personen

  • Ass. Prof. Imke Reimers Ph.D.
    Vortragende

    Ass. Prof. Imke Reimers Ph.D. // Northeastern University, Boston

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Leitung Nachwuchsforschungsgruppe, Prof. Dr. Bernhard Ganglmair
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ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

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