Wie nehmen die Mitgliedstaaten in Mittel- und Osteuropa die Diskussionen über den Euro und die Reform der Europäischen Währungsunion wahr? Bei unserer Lunch Debate steht der Blick von mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten auf die EU-Reformen im Mittelpunkt. Denn: Im Vergleich zu den französischen und deutschen Positionen etwa scheint es, dass gerade die Sicht der derzeitigen und zukünftigen Euro-Mitglieder in Mittel- und Osteuropa vernachlässigt wurden.

Grundlage unserer Debatte ist eine groß angelegte Umfrage des ZEW zu den Reform­präferenzen osteuropäischer Ökonominnen und Ökonomen. Inwieweit unterscheiden sich diese von den Haltungen deutscher, französischer und italienischer Ökonomen/-innen? Dieser Vergleich ermöglicht es, eine ganz innovative Landkarte Europas zu zeichnen und sich ein Bild von den verschiedenen Reformoptionen innerhalb der Eurozone zu machen. So lassen sich Reformen identifizieren, die sowohl unter alten als auch unter neuen Mitgliedstaaten konsensfähig sind.

Bei unserer Lunch Debate wird ZEW-Wissenschaftlerin Annika Havlik die Ergebnisse der Umfrage vorstellen, daran schließt eine Podiumsdiskussion an. Diskussionspartner sind Eva Zamrazilová, Vorsitzende des tschechischen Fiskalrats, Istvan Székely, Berater der GD ECFIN in der EU-Kommission, Mateusz Szczurek, Lead Regional Economist für EU-Mitgliedstaaten bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), ehemaliger polnischer Finanzminister und Mitglied des Europäischen Fiskalrats, sowie Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW und Autor der Umfrage.

Die Lunch Debate wird mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung organisiert.

Podium

Mateusz Szczurek

Dr. Mateusz Szczurek

Lead Regional Economist für EU-Mitgliedstaaten bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), ehemaliger polnischer Finanzminister und Mitglied des Europäischen Fiskalrats

Istvan Székely

Istvan Székely, Ph.D.

Berater der GD ECFIN in der EU-Kommission

Eva Zamrazilová

Dr. Eva Zamrazilová

Vorsitzende des tschechischen Fiskalrats

Moderation

Jan Strupczewski

Jan Strupczewski

Thomson Reuters

Die Teilnahme ist auf persönliche Einladung möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an lunchdebates@zew.de.

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Die wichtigste Währung der Eurozone ist Glaubwürdigkeit

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Die EU und die Reformen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion
Die Sicht Zentral- und Osteuropas auf die EU-Reformen war Thema der ZEW Lunch Debate in Brüssel
Die Diskussionsteilnehmer/innen, Moderator, Vortragende, Gastgeber und Förderer vor der Debatte. © FKPH
Die Sicht Zentral- und Osteuropas auf die EU-Reformen war Thema der ZEW Lunch Debate in Brüssel
Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Strube richtet sich an die Gäste der Veranstaltung. © FKPH
Die Sicht Zentral- und Osteuropas auf die EU-Reformen war Thema der ZEW Lunch Debate in Brüssel.
ZEW-Ökonomin Annika Havlik stellt die Ergebnisse der Studie zur Euro-Perspektive Zentral- und Osteuropas vor. © FKPH
Die Sicht Zentral- und Osteuropas auf die EU-Reformen war Thema der ZEW Lunch Debate in Brüssel
Die Diskussion auf dem Podium beginnt. © FKPH
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Dr. Mateusz Szczurek (l.) macht neben ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann seinen Standpunkt deutlich. © FKPH
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ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann während der Debatte. © FKPH
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Jan Strupczewski, Korrespondent der Nachrichtenagentur Thomson Reuters, moderiert die Diskussion. © FKPH
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Dr. Eva Zamrazilová erläutert die Position Tschechiens. © FKPH
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Istvan Székely, PhD vertritt die ungarische Perspektive. © FKPH
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Rund 100 Gäste, darunter Vertreter/innen der EU-Institutionen, Wissenschaft und Wirtschaft, verfolgten die Debatte auf ...
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Termin

05.06.2019 | 12:00 - 14:00

Veranstaltungsort

Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union

Rue Belliard 60 - 62 1000 Brüssel

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