Das Streben nach Nachhaltigkeit führt zu einem familienübergreifenden intergenerationellen Altruismus, der das Wohlergehen der eigenen wie auch das von fremden Nachkommen im Blick hat. Familienübergreifender intergenerationeller Altruismus führt dazu, dass bestimmte externe Effekten bevorzugt werden, da Ersparnisse für die eigenen Nachkommen auch den gegenwärtigen Mitgliedern anderer Familien zugutekommen. Dadurch dass die Struktur familienübergreifenden Altruismus bei Präferenzbeziehungen zukunftsorientiert ist, sind die Präferenzen der einzelnen Familien zudem untereinander zeitinkonsistent. In einem stationären Markov-perfekten Gleichgewicht steigt die Ersparnisquote beim familienübergreifenden intergenerationellen Altruismus an und nimmt mit der Anzahl der Familien ab. Bei einer unendlichen Anzahl von Familien entspricht die Gleichgewichtssparquote der Sparquote ohne familienübergreifenden intergenerationellen Altruismus. Die effektive Sparquote bei familienübergreifendem intergenerationellem Altruismus ist wesentlich höher als die Gleichgewichtssparquote. Die Analyse bietet neue Erkenntnisse über das „Isolationsparadoxon“, die Verhaltenswohlfahrtsökonomie, die „hyperbolische“ Diskontierung und wechselseitigen Nutzen.

Redner

Frikk Nesje

Universität Heidelberg

Standort

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Termin

19.03.2019 | 12:30 - 14:00

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

1

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