1. 21.09.2021 · ZEW (ybr)
    Auszeichnungen
    Corona-Virus | Gesundheit | Gesundheitsökonomik

    Dr. Simon Reif, Gesundheitsökonom und Leiter der Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ am ZEW Mannheim hat am 21. September in Berlin vom Handelsblatt und der Boston Consulting Group die Auszeichnung als Vordenker des Jahres 2021 erhalten. Er will die Digitalisierung des Gesundheitssektors vorantreiben und der Politik bei einer wirkungsvollen Anreizsetzung für die Bevölkerung helfen, gerade auch während der Corona-Pandemie.

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  2. 20.09.2021 · ZEW (awh/sel)
    Forschung
    Soziale Ungleichheit | Regionale Entwicklung | Deutschland

    Die regionale Ungleichheit in Deutschland stagniert bei den meisten Indikatoren seit 2010. Dabei ist die Schaffung „gleichwertiger Lebensverhältnisse“ erklärtes Ziel der Politik. Neben den wirtschaftlichen Unterschieden zwischen Ost-und Westdeutschland zeigt sich auch ein starkes Nord-Süd-Gefälle in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Eine schwache wirtschaftliche Entwicklung hat wiederum oftmals negative Auswirkungen auf das öffentliche Angebot wie etwa Kita-Plätze oder Verkehrsinfrastruktur. Ein erhöhtes Maß an kommunaler Verschuldung führt wiederum zu geringen finanziellen Spielräumen, womit sich die Unterschiede in der regionalen Leistungsfähigkeit verfestigen.

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  3. 16.09.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Altersvorsorge | Altersforschung | Private Rentenversicherung

    Im Alter kommt es bei fast jedem dritten Haushalt zu einer Lücke zwischen Gehalt und Einkünften im Ruhestand. Die private Altersvorsorge hat entsprechend an Bedeutung gewonnen, auch wenn die Riester-Rente zunehmend in die Kritik gerät. In anderen Ländern  existieren dagegen Vorbilder dafür, wie dem Umlagesystem der gesetzlichen Altersvorsorge ein Kapitaldeckungssystem zur Seite gestellt werden kann. Angeboten werden standardisierte Altersvorsorgeprodukte, bei denen Haushalte einerseits vom Kapitalmarkt profitieren und gleichzeitig ihre Renteneinkünfte diversifizieren können.

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  4. 15.09.2021 · ZEW (jab/lra/sel)
    Forschung
    Erneuerbare Energien | CO2-Emission | Strommarkt | Strompreis
    Bild von Erneuerbaren Energien

    Strom aus Solar- oder Windenergie verdrängt hierzulande zunehmend Elektrizität aus konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken. Dadurch sinken sowohl die Emissionen als auch die Großhandelspreise am Energiemarkt. Von beiden Effekten profitiert nicht nur Deutschland, sondern – durch den länderübergreifenden Strommarkt – auch seine Nachbarstaaten. Die Kosten der Förderung der Erneuerbaren Energien tragen jedoch hauptsächlich die deutschen Verbraucher/innen, da sie die dafür erhobene EEG-Umlage bezahlen. Das ist das Ergebnis einer Studie von ZEW Mannheim und Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf Grundlage von Erzeugungs- und Großhandelsmarktpreisdaten für zehn mitteleuropäische Länder zwischen 2015 und 2020.  

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  5. 14.09.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Krankenhausfinanzierung | Deutschland | Marktdesign | Gesundheitspolitik
    Foto einer Krankenschwester und ihrem Patienten bei der Arbeit.

    Ziel der Krankenhausfinanzierung in Deutschland ist die effiziente und qualitativ hochwertige Behandlung aller Patientinnen und Patienten. Derzeit erfolgt die Finanzierung dadurch, dass Krankenkassen Fallpauschalen zahlen, was Nachteile mit sich bringt. So berücksichtigt diese Form der Finanzierung nicht, dass Reservekapazitäten vorgehalten werden sollen und schnell aktiviert werden können.

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  6. 13.09.2021 · ZEW (hsh/deg)
    Forschung
    Schulen | Schüler | Schule | Analyse des Bildungswesens | Bildungschancen | Chancengleichheit | Soziale Ungleichheit
    Ärmstes Fünftel braucht jährlich 33 Stunden länger zur Schule

    In Deutschland benötigen Haushalte mit niedrigem Einkommen durchschnittlich mehr Zeit, um Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen zu erreichen. Die Unterschiede zu wohlhabenderen Haushalten betragen zwar meist nur wenige Minuten pro Weg, aufs Jahr gesehen bedeuten diese aber eine deutliche zeitliche Mehrbelastung.

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  7. 10.09.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann im Kommentar zu den neusten Beschlüssen und Veränderungen der EZB.

    Der EZB-Rat noch kein Ende der Anleihekäufe in den Blick genommen. Allerdings sollen die Anleihekäufe im Krisenprogramm PEPP gegenüber den bisherigen Ankündigungen mit etwas verringertem Volumen fortgesetzt werden. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  8. 10.09.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Strommarkt | Marktdesign | Strompreis
    Bild vieler Windräder auf einem Feld.

    Deutschlands Stromnetz ist häufig ausgelastet, weite Transporte von Strom sind dann nicht möglich. Strom wird im deutschen Strommarkt bei einem Betreiber irgendwo in Deutschland gekauft, produziert wird er aber – zumindest bei Netzengpässen -  in der Nähe. Ein benachbartes Kraftwerk springt dann ein und erhält dafür Geld – die sogenannten Redispatchaufwendungen. Um diese Aufwendungen zu verringern, bietet sich in erster Linie ein verstärkter Netzausbau an. Um die Produktions- und Nachfrageentscheidungen besser zu steuern, würde aber auch eine lokal differenzierte Preissetzung helfen.

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  9. 08.09.2021 · ZEW (awh/rha)
    Forschung
    Arbeitsmarkt | Beruf | Fachkräftemangel
    Fünf junge Erwachsene sitzen auf dem Boden zusammen und kommunizieren miteinander.

    In Folge der Pandemie sank die Zahl der Stellenausschreibungen. Insbesondere im Niedriglohnsegment hat sich die Situation deutlich verschlechtert. Hier betrug der Stellenrückgang im Juni vergangenen Jahres 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich dazu wurden in den übrigen Berufen 25 Prozent weniger Stellen ausgeschrieben. Vor der Corona-Krise unterschied sich die Entwicklung der offenen Stellen dieser beiden Gruppen hingegen kaum. Damit steigt für Arbeitssuchende in Niedriglohnberufen das Risiko einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit bis hin zur Langzeitarbeitslosigkeit. Gleichzeitig zeichnet sich aber in Wachstumsfeldern wie der Softwareprogrammierung oder im Gesundheitswesen ein Fachkräftemangel ab. Werden diese Entwicklungen zusammen in den Blick genommen, ergeben sich daraus mehrere Optionen für den Arbeitsmarkt, die es zu nutzen gilt.

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  10. 07.09.2021 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | ZEW-Finanzmarkttest | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
    Der ZEW-Index zeigt die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland seit 1991.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken in der aktuellen Umfrage vom September 2021 um 13,9 Punkte auf 26,5 Punkte. Seit Mai gingen die Erwartungen damit vier Mal in Folge zurück. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verbessert sich hingegen erneut und liegt im September bei 31,9 Punkten, dies ist ein Anstieg um 2,6 Punkte gegenüber dem Vormonat. Seit Februar 2021 (damaliger Wert: minus 67,2 Punkte) ist der Lageindikator ununterbrochen gestiegen. Im Zeitraum seit Mai 2021 hat sich die Lageeinschätzung um 72 Punkte verbessert, während die Erwartungen im gleichen Zeitraum um 57,9 Punkte gesunken sind. Der aktuelle Stand der ZEW-Konjunkturerwartungen drückt damit aus, dass die Wachstumsrate der Gesamtwirtschaft für die nächsten sechs Monate vom jetzt erreichten Wert aus nur noch wenig steigen wird.

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