1. 23.04.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Eurobonds | Euroraum | ZEW-Umfrage | Finanzmarktexperten | ZEW-Finanzmarkttest
    Die meisten ZEW-Finanzmarktexperten lehnen Corona-Bonds in der Umfrage als Finanzhilfe ab.

    Corona-Bonds stehen bei Finanzmarktexperten/-innen nicht besonders hoch im Kurs. Dagegen werden Kredite des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) oder zusätzliche Finanzhilfen aus dem EU-Haushalt als sinnvoller bewertet, um angesichts der durch die Corona-Pandemie ausgelösten, drohenden Rezession für wirtschaftliche Sicherheit in der Eurozone zu sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an dem sich 203 Finanzmarktexperten/-innen beteiligt haben. Die Umfrage hat das ZEW Mannheim im April 2020 durchgeführt.

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  2. 22.04.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Eurobonds | Europa | Wirtschaftskrise
    ZEW-Kurzexpertise zeigt, dass ein hoher European Recovery Fund verschuldeten Euro-Ländern kaum hilft.

    Auch ein mit 1,5 Billionen Euro dotierter „European Recovery Fund“ (ERF) kann hoch verschuldeten Euro-Ländern wie Italien und Spanien nicht nennenswert bei der Bewältigung ihrer rasch steigenden Staatsverschuldung helfen. Sogar eine Finanzierung des Fonds durch Corona-Bonds würde keine nennenswerte zusätzliche Entlastung bringen. Dies zeigen Berechnungen, die Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Europa-Experte am ZEW Mannheim, zu den möglichen Verteilungswirkungen eines ERF vorgelegt hat.

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  3. 21.04.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Europa | Corona-Virus
    Der ZEW-Indikator im April 2020 liegt bei 28,2 Punkten und zeigt eine Vebesserung auf sehr niedrigem Niveau.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im April 2020 um 77,7 Punkte auf einen neuen Stand von 28,2 Punkten an. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich jedoch dramatisch verschlechtert. Der Lageindikator liegt bei minus 91,5 Punkten, dies ist ein Rückgang um 48,4 Punkte gegenüber März. Diese Konstellation von Erwartungen und Lageeinschätzung entspricht ungefähr den Werten von April/Mai 2009 während der Finanzkrise.

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  4. 20.04.2020 · ZEW (jki/sel)
    Forschung
    Corona-Virus
    Die Webdaten-Analyse von ZEW und JLU zeigt einen Anstieg der von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen.

    Die aktuelle Corona-Krise schlägt sich auch auf den Internetseiten von in Deutschland ansässigen Unternehmen nieder. Innerhalb der vergangenen vier Wochen hat sich der Anteil der Unternehmen, welche die Corona-Pandemie auf ihrer Webseite erwähnen, um knapp vierzig Prozent auf zuletzt mehr als 150.000 Unternehmen (14,2 Prozent) erhöht. Sowohl der Anteil der betroffenen Unternehmen, als auch die Gründe für die Nennung unterscheiden sich dabei je nach Branche und geografischer Lage. Zu diesen Beobachtungen kommt eine bislang einzigartige Online-Auswertung von Unternehmenswebseiten des ZEW Mannheim und der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen in Kooperation mit dem Startup-Unternehmen istari.ai.

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  5. 15.04.2020 · ZEW (bpe/sel)
    Forschung
    Wirtschaftskrise | Krisenbewältigung | Forschung und Entwicklung | Unternehmen | Corona-Virus
    Die Erfahrung zeigt, dass innovative Unternehmen leichter Krisenzeiten überstehen.

    Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie werden Unternehmen voraussichtlich dazu zwingen, ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) zurückzufahren. Allerdings zeigen die Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen, dass innovative Unternehmen in Krisenzeiten deutlich widerstandsfähiger sind und weniger Beschäftigung abbauen als Unternehmen ohne Innovationen. Zwar wird die derzeitige Corona-Krise zahlreichen Unternehmen kreative Lösungen für Produktneuheiten abverlangen. Im Unterschied zu früheren Krisenzeiten fehlen jetzt allerdings Kooperationsmöglichkeiten mit externen Partnern – und das in Kombination mit Homeoffice-Arbeit erschwert die Bedingungen auch für eigene FuE in Unternehmen, zeigt ein aktueller ZEW policy brief des ZEW Mannheim zusammen mit dem AIT Austrian Institute of Technology.

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  6. 08.04.2020 · ZEW (awh/fhe)
    Kommentar
    Eurobonds | Corona-Virus | Europäische Union | Öffentliche Schulden
    Achim Wambach und Friedrich Heinemann von ZEW erwarten Schädigung durch Corona-Anleihen statt Nutzen.

    In einem aktuellen Standpunkt sprechen sich ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., und Prof. Dr.  Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“, für den Europäischen Stabilitätsmechanismus und gegen Corona-Anleihen aus. Corona-Anleihen sind ihrer Ansicht nach nicht nur schwierig in der Umsetzung, sondern auch konzeptionell das falsche Instrument und würden derzeit Europa mehr schaden als nutzen.

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  7. 06.04.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Euroraum | Staatsverschuldung und Schuldenmanagement | Öffentliche Schulden | Staatsanleihe | Wirtschaftliche Instabilität
    ZEW-Expertise verdeutlicht, dass Corona-Bonds eine andauernde Verschuldung der Euro-Staaten begünstigen.

    Corona-Bonds bringen im Vergleich zu einer Pandemie-Kreditlinie des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) keinen überzeugenden Mehrwert. Die Emission von Corona-Bonds könnte den Marktzugang hoch verschuldeter Eurostaaten weiter erschweren, weil sie als Signal für drohende Zahlungsprobleme dieser Staaten verstanden werden könnten. Eine vorsorgliche ESM-Kreditlinie mit begrenzter Laufzeit ist in der akuten Krisenphase das überlegene Instrument. Dies sind die Schlussfolgerungen einer ZEW-Kurzexpertise, die Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, vorgelegt hat.

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  8. 03.04.2020 · ZEW (jki/ybr)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Innovation | Start-up | High-Tech-Gründungen

    Die Ausgründung istari.ai aus dem ZEW Mannheim ist für den Leibniz-Gründungspreis 2020 nominiert. Das Start-Up-Unternehmen hat eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die hochfrequent und vollautomatisiert Unternehmensinformationen online auswertet. Die Gründung entstand aus einem Forschungsprojekt von ZEW und Justus-Liebig-Universität Gießen zu webbasierten Innovationsindikatoren, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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  9. 02.04.2020 · ZEW (der/sel)
    Informationswirtschaft
    IKT | Informationswirtschaft | Branchenentwicklung | Branchenkonjunktur | Branchenanalyse | Digitalisierung | Wirtschaftskrise | Corona-Virus
    Der ZEW-Stimmungsindikator für die IKT-Branche verzeichnet einen Konjunktureinbruch aufgrund der Corona-Pandemie.

    Die konjunkturelle Stimmung in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland ist im ersten Quartal 2020 auf einen historischen Tiefstand gefallen. In Folge der Corona-Pandemie stürzt der ZEW Stimmungsindikator für die IKT-Unternehmen auf einen Stand von 51,1 Punkten ab und verliert damit mehr als 17 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 ist das wirtschaftliche Klima niemals schlechter ausgefallen oder vergleichbar rapide gesunken. Der Stimmungsindikator für die IKT-Branche ist das Ergebnis einer Umfrage, die das ZEW Mannheim im März 2020 durchgeführt hat.

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  10. 30.03.2020 · ZEW (ibe/cra/sel)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Digitalisierung | Deutschland | Fachkräfte | Unternehmen
    Für die Nutzung von künstlicher Intelligenz fehlen Unternehmen die Fachkräfte.

    Fast sechs Prozent der Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2019 Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Diese Unternehmen gaben rund 4,8 Milliarden Euro im Bereich KI aus und beschäftigten 139.000 Personen ganz oder teilweise mit KI-Tätigkeiten. Jedoch fehlt es an geeignetem Personal: Fast jede zweite offene KI-Stelle konnte im vergangenen Jahr nur unzureichend oder überhaupt nicht besetzt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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