1. 07.07.2020 · ZEW (lpo/biv/chs)
    Forschung
    Soziale Teilhabe | Corona-Virus | Arbeitslosigkeit
    Nur Eingrenzung der Arbeitslosigkeit durch die Politik kann diese sozialen Folgen eindämmen.

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist seit Beginn der Corona-Krise nur moderat angestiegen. Eine Rekordzahl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern befindet sich jedoch in Kurzarbeit. Im weiteren Verlauf der Covid-19-Pandemie ist allerdings mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Für die Betroffenen bedeutet Arbeitslosigkeit nicht nur materielle, sondern auch soziale Einbußen, wie eine aktuelle ZEW-Kurzexpertise aufzeigt. „Es wird eine vordringliche Aufgabe der Politik sein, Arbeitslosigkeit zu verhindern, um die oft gravierenden sozialen Folgen einzugrenzen“, sagt Dr. Laura Pohlan, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ und Mitautorin der Kurzexpertise.

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  2. 25.06.2020 · ZEW (der/sel)
    Forschung
    IKT | Mobilkommunikation | Arbeitszeit | Arbeitszeitflexibilisierung
    ZEW-Studie zeigt, dass Unternehmen durch Homeoffice in der Corona-Krise profitieren können.

    Die aktuelle Corona-Krise lässt vielen Unternehmen keine andere Wahl als ihren Beschäftigten eine deutlich flexiblere Arbeitsgestaltung zu ermöglichen als bisher. Die Arbeit im Homeoffice ist derzeit essenziell um das Ansteckungsrisiko im Büro oder auf dem Arbeitsweg zu minimieren. Zudem ist eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten aufgrund geschlossener Schulen und Kitas häufig unumgänglich. Eine Studie des ZEW Mannheim zeigt in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen von flexibler Arbeit profitieren können, wenn sie ihren Beschäftigten eine adäquate digitale Infrastruktur bereitstellen. So sind Unternehmen im Dienstleistungssektor produktiver, wenn sie flexible Arbeitsmodelle einsetzen und ihren Beschäftigten gleichzeitig mobile Endgeräte wie Laptops oder Smartphones zur Verfügung stellen.

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  3. 23.06.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | China | Greater China | Konjunkturindikator | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose
    Die Konjunkturerwartungen des China Economic Panel am ZEW verbessern sich im Juni 2020 wieder.

    In der aktuellen Umfrage im Juni (09.06. – 17.06.2020) steigt der CEP-Indikator um 15,7 Punkte auf einen neuen Wert von 30,5 Punkten. Er liegt damit noch leicht unterhalb des Niveaus vom April 2020. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexpertinnen und –Experten für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder. 

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  4. 19.06.2020 · ZEW (fhe/chs)
    Kommentar
    Europäische Integration | Europa | Corona-Virus | Solidarität
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann kommentiert die Beschlüsse des EU-Ratgipfels.

    Der Europäische Rat berät heute die Vorschläge der Europäischen Kommission zum EU-Finanzrahmen und Corona-Aufbauplan „Next Generation EU“. Die Kommission hat vorgeschlagen, zusätzliche Mittel im Umfang von 750 Mrd. Euro über europäische Anleihen zu finanzieren, um die Volkswirtschaften der EU in ihrer Erholung von der Corona-Rezession zu unterstützen. Strittig im Rat ist weniger der Umfang des Pakets, als seine Verteilung auf die Mitgliedstaaten und Instrumente. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu: 

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  5. 16.06.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Konjunkturumfrage | Deutschland | Europa
    Der ZEW-Indikator mit 63,4 Punkten hat sich seit Januar 2020 zum ersten Mal wieder verbessert.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im Juni 2020 zum dritten Mal in Folge an. Sie liegen jetzt bei 63,4 Punkten und damit um 12,4 Punkte höher als im Vormonat. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich zum ersten Mal seit Januar 2020 wieder verbessert. Der Lageindikator beträgt in der aktuellen Umfrage minus 83,1 Punkte. Er liegt damit um 10,4 Punkte höher als im Vormonat.

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  6. 15.06.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Arbeitslosigkeit | Kurzarbeit | Krisenmanagement | Arbeitsmarkt | Corona-Virus

    Trotz der massiven Produktionseinbrüche aufgrund der Covid-19-Pandemie im März/April 2020 hält die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den eigenen Arbeitsplatz immer noch für vergleichsweise sicher. Dies gilt jedoch nicht für Kurzarbeiter, für Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Dies sind zentrale Ergebnisse des jüngsten Berichts aus der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und dem ZEW Mannheim, der sich schwerpunktmäßig mit dem subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko befasst. 

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  7. 10.06.2020 · ZEW (mkn/vhu/wha/sel)
    Forschung
    Elektromobilität | Mobilität | Elektrofahrzeug | Infrastruktur
    Eine ZEW-Studie zeigt, dass besonders die hohen Kosten eines E-Autos seine Attraktivität sinken lassen.

    Für weitere Strecken nutzen Autofahrerinnen und Autofahrer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor weit häufiger als Elektroautos. Das gilt nicht nur für Autos im Privatbesitz, sondern insbesondere auch für Carsharing-Angebote, bei denen die Kostenstruktur für beide Antriebsarten für die Kundinnen und Kunden gleich ist. Höhere Anschaffungspreise und Unterschiede in den laufenden Kosten zwischen E-Autos und Verbrennern sind dementsprechend nicht der einzige Grund für die geringe Fahrleistung von Elektrofahrzeugen. Stattdessen dürften auch verhaltensbezogene und nicht-monetäre Faktoren eine Rolle spielen. Alltägliche Entfernungen sind jedoch mit einem marktüblichen E-Auto gut zu erreichen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim.

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  8. 08.06.2020 · ZEW (mlu/sel)
    M&A-Index
    ZEW-ZEPHYR M&A-Index | Fusion | Übernahme | Energiebranche | Europa
    Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index verzeichnet einen Rückgang der Fusionen und Übernahmen im europäischen Energiesektor.

    Nach einer Hochphase in den Jahren 2005 bis 2017 ist die Anzahl der Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) am europäischen Energiemarkt zwischen 2017 und 2019 um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das Transaktionsvolumen erreichte 2019 zudem seinen tiefsten Wert der vergangenen 15 Jahre. Das zeigen Berechnungen, die das ZEW Mannheim auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk durchgeführt hat.

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  9. 04.06.2020 · ZEW (its/sel)
    M&A-Index
    ZEW-ZEPHYR M&A-Index | Fusion | Übernahme | Unternehmen | Deutschland
    Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index zeigt eine leichte Stabilisierung der Fusionen und Übernahmen von und mit deutschen Unternehmen auf.

    Die Anzahl der Fusionen und Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) von und mit deutschen Unternehmen ist 2019 im zweiten Jahr in Folge gesunken. In der zweiten Jahreshälfte fiel der ZEW-ZEPHYR M&A-Index, der seit 2005 die Anzahl der abgeschlossenen M&A-Transaktionen mit deutscher Beteiligung aufzeichnet, auf ein Rekordtief. Im August 2019 ging der Index auf einen Wert von 59 Punkten zurück.

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  10. 02.06.2020 · ZEW (mar/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Eltern | Geschlechterdiskriminierung | Mutterschaft | Kinderbetreuung
    ZEW-Kurzexpertise zeigt, dass Homeoffice in der Corona-Krise einen Einfluss auf die Aufgabenverteilung in Familien hat.

    Der Lockdown zur Eindämmung von Covid-19 kann eine Verstärkung von traditionellen Rollenmustern in Familien zur Folge haben. Zwar bietet Homeoffice Müttern die Chance, ihre Arbeitszeit aufzustocken. Gleichzeitig müssen sie aber auch mehr Haushalts- und Erziehungsarbeit übernehmen – vor allem, wenn die Väter nicht von zu Hause aus arbeiten können. In etwa 30 Prozent der Haushalte sind Väter beruflich flexibler als Mütter und könnten daher mehr Zeit für die Kindererziehung und den Haushalt aufwenden. In der Mehrzahl der Familien kommt allerdings Mehrarbeit auf Frauen zu. Das geht aus einer aktuellen Kurzexpertise des ZEW Mannheim hervor.

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