1. 31.03.2021 · ZEW (sbl/sel)
    Forschung
    Wettbewerb
    EconPol-Studie unter Mitarbeit des ZEW Mannheim zum öffentlichen Vergabewesen

    Für Einkäufer im öffentlichen Beschaffungswesen in Deutschland und Finnland ist es ausschlaggebend, die Vergabe öffentlicher Aufträge an Bieter mit schlechtem Ruf zu vermeiden. Ihre Möglichkeiten dies zu tun, können jedoch in der Praxis eingeschränkt sein. Laut einer aktuellen EconPol-Studie unter Mitarbeit des ZEW Mannheim scheuen öffentliche Einkäufer zudem Beschaffungen, die die erwarteten Kosten übersteigen oder lehnen diese ab, wenn die geforderte Qualität nicht stimmt.

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  2. 25.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Öffentlicher Haushalt | Deutschland | Europa
    Friedrich Heinemann zur EU-Verschuldung.

    Der Bundestag entscheidet heute abschließend über die deutsche Zustimmung zum EU-Eigenmittelbeschluss. Dieser Beschluss ebnet den Weg zur gemeinsamen EU-Schuldenaufnahme im Volumen von 750 Milliarden Euro zur Finanzierung des europäischen Corona-Wiederaufbauplans. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Forschungsbereichsleiter und Experte für Öffentliche Finanzwirtschaft am ZEW Mannheim, kommentiert diese Entscheidung folgendermaßen:

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  3. 23.03.2021 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    CEP-Indikator ist im März auf 42,8 Punkte gesunken.

    In der aktuellen Umfrage vom März 2021 (09.03. – 17.03.2021) geht der CEP-Indikator um 21,2 Punkte auf einen neuen Wert von 42,8 Punkten zurück. Trotz dieses markanten Rückgangs bleibt der Indikator auf einem sehr hohen Niveau. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  4. 19.03.2021 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Konsolidierung Bankensektor | ZEW-Finanzmarkttest | Kreditrisiko
    Blick durch drei Banktürme in einen wolkengedeckten Himmel-

    Finanzmarktexperten/-innen erwarten eine Zunahme an Kreditausfällen und die Notwendigkeit zusätzlicher Rückstellungen für Unternehmenskredite bei den deutschen Banken in den kommenden sechs Monaten. Sie gehen zudem davon aus, dass die Konsolidierung unter den Sparkassen und Genossenschaftsbanken leicht zunehmen wird. Dies zeigt eine Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an der sich 189 Finanzmarktexperten/-innen im März 2021 beteiligt haben.

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  5. 19.03.2021 · ZEW (mot/deg)
    Forschung
    Strompreis | Erneuerbare Energien
    Symbolbild mit Windrädern und Stromenergie.

    Der Strompreis sollte nicht wie bisher bundesweit einheitlich gebildet werden, sondern die lokalen Bedingungen des physischen Netz berücksichtigen. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Forschungspapier eines Konsortiums von TU München, FIM/FIT Fraunhofer, DIW Berlin, EWI Institut der Universität zu Köln, und ZEW Mannheim im Rahmen des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Jülich begleiteten Kopernikus-Projektes SynErgie.

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  6. 17.03.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Forschung
    Verteilungseffekte | Einkommensverteilung | Miete
    Symbolbild zu Grundsteuer mit Miniaturhaus auf Taschenrechner.

    Am Einkommen gemessen ärmere Mieter werden bis zu vier Mal stärker durch Grundsteuererhöhungen belastet als reichere. Vermieter tragen nur in den ersten zwei Jahren nach einer Erhöhung einen Teil der Steuerlast. Spätestens nach drei Jahren geben sie die höhere Grundsteuer vollständig an ihre Mieter/innen weiter. Verkaufspreise hingegen reagieren nicht auf Steueränderungen. Das belegt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Maastricht. Die Grundsteuer ist somit eine regressive Steuer: Sie belastet geringere Einkommen relativ gesehen stärker als Haushalte mit höherer Finanzkraft.

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  7. 16.03.2021 · ZEW (msc/fbr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Deutschland | Europa | ZEW-Finanzmarkttest
    ZEW-Konjunkturerwatungen steigen auf 76,6 Punkte

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Märzumfrage 2021 erneut an und liegen mit 76,6 Punkten um 5,4 Punkte höher als im Februar. Seit Dezember 2020 sind sie damit um mehr als 20 Punkte gestiegen. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verbessert sich ebenfalls im Vergleich zum Vormonat. Der Lageindikator beträgt im März minus 61,0 Punkte. Das ist eine Verbesserung um 6,2 Punkte gegenüber Februar. Seit Dezember 2020 hat sich die Lageeinschätzung mit einem Anstieg um 5,5 Punkte nur geringfügig verbessert.

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  8. 15.03.2021 · ZEW (mws/deg)
    Forschung
    Energiekonsum
    Frau betätigt Lichtschalter

    Der Strom-, Wasser- oder Gasverbrauch wird in Deutschland in aller Regel nur einmal im Jahr abgerechnet. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheims zeigt, dass diese Art der Abrechnung zu mehr Verbrauch führt. Die sofortige Zahlung der Kosten bietet hingegen Anreize, den Verbrauch zu senken.

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  9. 12.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Europa | Öffentlicher Haushalt | Corona-Virus
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann zur EU-Verschuldung.

    Der Bundesrechnungshof hat einen Sonderbericht zu den Konsequenzen der gemeinsamen EU-Kreditaufnahme im Rahmen des europäischen Corona-Wiederaufbauplans vorgelegt. Gestützt auf Berechnungen, die das ZEW im Oktober 2020 anlässlich einer Expertenanhörung im Deutschen Bundestag vorgelegt hat, bestätigt der Rechnungshof die Zahlen und Aussagen der ZEW-Studie. Mit dem neuen EU-Eigenmittelbeschluss verschaffe sich die EU ein Garantievolumen von mindestens vier Billionen Euro, was um ein Vielfaches über die Rückzahlungserfordernisse für den Corona-Plan mit seinem Volumen hinausgehe. Dies setzte Anreize für eine Ausweitung der EU-Verschuldung auch für andere Zwecke, auch wenn die Verschuldung vorläufig rechtlich nur auf die Finanzierung des Wiederaufbauplans begrenzt sei. Für die EU-Schulden entstehe durch den EU-Eigenmittelbeschluss bis 2058 eine Gemeinschaftshaftung aller EU-Staaten. Damit unterhöhlt der Wiederaufbaufonds nach Einschätzung des Rechnungshofs das Prinzip der nationalen Eigenverantwortung. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Autor der ZEW-Studie zum EU-Eigenmittelbeschluss und seinen Haftungskonsequenzen für den Bundeshaushalt, nimmt folgendermaßen Stellung:

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  10. 09.03.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Kommentar
    Prof. Dr. Sebastian Siegloch im Kommentar zur Mindestlohn-Erhöhung.

    Die Bundesministerien für Finanzen und für Arbeit und Soziales haben ein Eckpunktepapier vorgelegt, das die Voraussetzungen für einen höheren Mindestlohn schaffen soll. Prof. Dr. Sebastian Siegloch, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs “Soziale Sicherung und Verteilung” am ZEW Mannheim erklärt dazu:

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