1. 20.01.2021 · ZEW (dos/deg)
    Forschung
    Hochwasserschäden
    Sandsäcke halten Hochwasser von einer überfluteten Straße zurück

    Bei einkommensschwachen Haushalten in Deutschland sind die Schadenssummen bei Hochwasser zwar absolut geringer als bei wohlhabenderen Haushalten, sie müssen aber einen relativ zum Einkommen größeren Betrag ausgeben, um die Schäden zu beheben. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim von Dr. Daniel Osberghaus.

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  2. 19.01.2021 · ZEW (awh/sel)
    Forschung
    M&A-Aktivität | Fusion | Wettbewerb
    Prof. Dr. Achim Wambach sieht Fusionen im Automobilsektor als Tendenz für die Zukunft.

    Nach der Genehmigung des Zusammenschlusses der Automobilkonzerne Fiat Chrysler Automobiles (FCA) aus Italien und Groupe PSA (PSA) aus Frankreich durch die EU-Wettbewerbskommission, unter Auflagen, hat sich die Megafusion mit dem Börsengang von Stellantis Anfang dieser Woche nunmehr konkretisiert. Das fusionierte Unternehmen ist aktuell der sechstgrößte Automobilkonzern der Welt. „Dieser Zusammenschluss ist kein singuläres Ereignis, sondern Teil einer langfristigen Tendenz zunehmender Fusionen und Übernahmen in der Autoindustrie“, sagt Prof.  Achim Wambach, Ph. D., Präsident des ZEW Mannheim.

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  3. 19.01.2021 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Finanzmarkttest | Deutschland | Europa | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    Im Januar 2021 liegen die ZEW-Konjunkturerwartungen bei 61,8 Punkten.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Januarumfrage 2021 um 6,8 Punkte und liegen damit bei 61,8 Punkten. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich geringfügig verbessert. Der Lageindikator beträgt im Januar minus 66,4 Punkte. Dies ist ein leichter Anstieg um 0,1 Punkte zum Dezember 2020. „Trotz der Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Lockdowns hat sich der Konjunkturausblick für die deutsche Wirtschaft leicht verbessert. Die Ergebnisse der Januarumfrage des ZEW-Finanzmarkttests zeigen, dass vor allem die Exporterwartungen deutlich gestiegen sind“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., die aktuellen Erwartungen.

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  4. 18.01.2021 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Wettbewerb
    Prof. Dr. Achim Wambach zum GWB-Digitalisierungsgesetz.

    Heute verabschiedet der Bundesrat voraussichtlich die Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB). Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, erklärt dazu:

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  5. 14.01.2021 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    Wirtschaftswachstum | Corona-Virus
    Prof. Dr. Friedrich Heinemann zur BIP-Schätzung des Statistischen Bundesamtes.

    Das Statistische Bundesamt hat heute eine erste Schätzung zum Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2020 veröffentlicht. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmens-besteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  6. 14.01.2021 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Corona-Virus
    Landtagsabgeordnete rechnen mit einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie.

    Die Corona-Pandemie belastet die öffentlichen Haushalte in Deutschland beträchtlich. Dennoch genießt inmitten der Krise die Schuldenbremse in den Landesparlamenten einen hohen und relativ stabilen Rückhalt: Gut zwei Drittel der Abgeordneten sprechen sich für eine Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt nach dem Ende der Corona-Pandemie aus. Mehr als die Hälfte der befragten Landespolitiker/innen sind dabei aber offen für eine Reform der Schuldenbremse, die Defizite für höhere Investitionen zulässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das ZEW Mannheim gemeinsam mit der Universität Mannheim zwischen Mai und Juli 2020 unter Abgeordneten aller 16 deutschen Landesparlamente durchgeführt hat.

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  7. 05.01.2021 · ZEW (fbe/sel)
    Forschung
    Arbeitsmarkt | Deutschland | Europa
    Zwischen den 18 europäischen Ländern herrschen enorme Unterschiede für Studienabbrecher/innen.

    Durch hohe Studierendenzahlen steigt auch die Anzahl an Abbrechenden. Deren Einkommen liegt in Europa durchschnittlich acht Prozent über dem Einkommen von Beschäftigten, die nie an einer Hochschule eingeschrieben waren, allerdings 25 Prozent unter dem Einkommen von Personen mit Studienabschluss. Letztere haben auch deutlich bessere Beschäftigungschancen als Studienabbrecher/innen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Dr. Francesco Berlingieri und Theresa Bolz vom Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ des ZEW Mannheim. In ihrer Studie mit Daten aus 18 europäischen Ländern untersuchen die Wissenschaftler die Einkommens- und Beschäftigungssituation von Personen mit abgebrochenem Hochschulstudium. Dabei werden zum Teil erhebliche Unterschiede sichtbar.

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  8. 30.12.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    EU-Ratspräsidentschaft | Deutschland | Europapolitik
    Prof. Dr. Achim Wambach über ein aufregendes halbes Jahr

    Ein turbulentes Halbjahr der deutschen EU-Ratspräsidentschaft endet mit einem Abkommen mit Großbritannien und der Aussicht auf ein Ende der siebenjährigen Verhandlungen zwischen der EU und China über ein Investitionsabkommen. Innereuropäisch wurde während der Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft der Wiederaufbaufonds sowie der „Mehrjährige Finanzrahmen“ verabschiedet. Der Präsident des ZEW Mannheim, Prof.  Achim Wambach, Ph.D., nimmt dazu Stellung:

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  9. 24.12.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Brexit | Handelsabkommen | Europa
    Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Dr. Achim Wambach.

    Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben nach angespannten Verhandlungen in letzter Minute ein Handelsabkommen vereinbart. Der Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Achim Wambach, Ph.D., nimmt dazu Stellung: “Es ist eine Erleichterung, dass das Hin und Her um Austrittsabkommen und Handelsvertrag nun endlich einen Abschluss gefunden hat. Die Ungewissheit hat ein Ende. Durch den Abschluss des Abkommens gibt es nun mehr Planbarkeit und Sicherheit für die künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.

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  10. 21.12.2020 · ZEW (pbo/sel)
    Forschung
    Innovationspolitik | Forschung und Entwicklung | USA
    China ist mit seiner stark missionsgetriebenen Innovationspolitik kein Vorbild.

    Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind sowohl in Deutschland als auch in China in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das Wachstum in beiden Ländern hat davon allerdings weniger profitiert als erwartet. „Dies deutet auf eine zu geringe Forschungsproduktivität in beiden Volkswirtschaften hin“, erklärt Dr. Philipp Böing, Senior Researcher und China-Experte am ZEW Mannheim. In einem heute veröffentlichten ZEW policy brief haben er und Paul Hünermund, PhD, Assistenzprofessor an der Copenhagen Business School, analysiert, wie Investitionen in F&E mit der Forschungsproduktivität in Deutschland und China zusammenhängen. Ihre Schlussfolgerung, um anhaltende Wachstumsraten in Europa zu erzielen:  „Erforderlich ist eine Innovationspolitik, die einen Bottom-up-Ansatz verfolgt, und nicht zu stark auf missionsgetriebene Forschungspolitik setzt. Nur auf diesem Weg lassen sich im Wettbewerb mit den führenden Industriestaaten dieser Welt bahnbrechende Innovationen erzielen. Die stark missionsgetriebene Innovationspolitik Chinas kann hier kein Vorbild sein.“

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