1. 11.03.2020 · ZEW (gne/sel)
    Forschung
    Chancengleichheit | Ostdeutschland | Einkommen | Einwanderung | Soziale Ungleichheit
    Eine ZEW-Studie legt offen, dass Ostdeutsche bei beruflichen Chancen immer noch benachteiligt sind.

    Wer vor der Wiedervereinigung in Ostdeutschland gelebt hat, hat auch 30 Jahre später geringere Einkommenschancen als eine gleichaltrige Person aus Westdeutschland aus ähnlichen familiären Verhältnissen. Neben der regionalen Herkunft sind aber auch Bildungsstand und Beruf der Eltern von großer Bedeutung für die Chancen der Personen. Insgesamt hat die beobachtete Ungleichheit der Chancen in Deutschland seit den frühen 1990er Jahren nicht abgenommen, sondern ist leicht gestiegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim und der Universität Florenz, die Teil des Forschungsprogramms „Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies“ (SEEK) ist.

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  2. 04.03.2020 · ZEW (mkn)
    Kommentar
    EU-Kommission | Klimaschutz | CO2 | Emissionshandel | Klimapolitik
    ZEW-Ökonom Martin Kesternich äußert sich zum neuen Klimaschutzgesetz der EU.

    Heute hat die EU-Kommission in Brüssel ihr Klimaschutzgesetz für Europa vorgestellt. Eine Einschätzung der in diesem Gesetz genannten Ziele und Maßnahmen nimmt Prof. Dr. Martin Kesternich vor, stellvertretender Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Umwelt und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement" am ZEW Mannheim und Professor an der Universität Kassel.

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  3. 28.02.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Kommentar
    Epidemie | Konjunkturpaket | Fiskalpolitik | Öffentliche Schulden | Schock | Corona-Virus
    Friedrich Heinemann betrachtet ökonomische Risiken durch die aufkommende Corona-Pandemie.

    Die ökonomischen Folgen des Corona-Virus für die deutsche, europäische und globale Wirtschaft sind derzeit in ihrem Ausmaß noch nicht absehbar. Klar ist aus heutiger Sicht, dass die Epidemie das Potenzial eines gravierenden negativen konjunkturellen Schocks hat. Die ökonomischen Risiken sind deshalb so groß, weil es sich bei dieser Epidemie um eine gleichzeitige Störung von Angebot und Nachfrage handelt. So kommt es in den betroffenen Regionen zu einem dramatischen Rückgang aller Dienstleistungen, bei denen Menschen zusammentreffen. Dies betrifft nicht nur die Gastronomie sowie die Reise- und Tourismusbranche, sondern den gesamten Unterhaltungs- und Kultursektor.

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  4. 28.02.2020 · ZEW (kso/sel)
    Kommentar
    Fachkräftemangel | Einwanderung | Arbeitsmarkt | Demographischer Übergang | Berufsausbildung
    ZEW-Ökonomin Kathrin Sommerfeld kommentiert das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Deutschland.

    Zum 1. März 2020 tritt das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Deutschland in Kraft. Das Gesetz soll den Zuzug von Hochschulabsolventen/-innen und von Personen mit einer qualifizierten Berufsausbildung aus dem Nicht-EU-Ausland erleichtern. Die Bundesregierung erhofft sich davon eine Linderung des Fachkräftemangels. Dr. Katrin Sommerfeld, Leiterin der Nachwuchsforschungsgruppe „Integration von Migranten/-innen und Einstellungen zum Sozialstaat (IMES)“ im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“, nimmt dazu Stellung:

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  5. 27.02.2020 · ZEW (cra/sel)
    Forschung
    Innovation | Unternehmen
    Nach einer ZEW Studie hindert der Fachkräftemangel deutsche Unternehmen an Innovationen.

    Der Fachkräftemangel bremst die Innovationskraft der Unternehmen in Deutschland. Vor allem ein Mangel an beruflich Qualifizierten bewirkt, dass Unternehmen manche Innovationsprojekte nicht mehr durchführen können. Fachkräfte mit einer beruflichen Qualifikation im Produktions- und IT-Bereich sind besonders gefragt. Innovationen scheitern dagegen seltener an einem Mangel an akademisch ausgebildetem Personal. Um die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten, müssen Politik und Unternehmen verstärkt in die berufliche Ausbildung investieren.

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  6. 26.02.2020 · ZEW (der/sel)
    Informationswirtschaft
    Informationswirtschaft | Branchenreport | Innovation | Social Media
    Viele Unternehmen vernachlässigen das Innovationspotenzial von Social Media, zeigt eine Studie des ZEW.

    Rund jedes zweite Unternehmen in der Informationswirtschaft nutzt mittlerweile Social Media. Dabei konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf Einsatzmöglichkeiten in Werbung und Marketing. Vernachlässigt wird dagegen noch immer das Innovationspotenzial von Social Media. Der Kommunikationskanal wird nach wie vor kaum genutzt, um konstruktive Kritik und kreative Ideen der Kunden zur Verbesserung des eigenen Angebots einzuholen. Dies sind Ergebnisse einer Sonderauswertung im aktuellen Branchenreport Informationswirtschaft, für den das ZEW Mannheim rund 1.000 Unternehmen der Informationswirtschaft befragt hat.

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  7. 25.02.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | Greater China | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Konjunkturindikator | China | Corona-Virus
    Auswirkungen der Corona-Pandemie führen zu Anstieg des CEP-Indikators auf 4,4 Punkte.

    In der Umfrage im Februar (11.–19.02.2020) zeigen sich erhebliche Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die Wachstumsprognosen in China. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2020, so die Erwartung der befragten Experten/-innen, nur noch um 5,4 Prozent zunehmen, im ersten Quartal des laufenden Jahres sogar nur um 4,2 Prozent. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) erhoben wird und die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China wiedergibt, steigt im Februar 2020 auf einen Wert von 4,4 Punkten und liegt damit wieder leicht außerhalb des negativen Bereichs. Allerdings muss bei der Interpretation dieses Anstiegs beachtet werden, dass der Prognosehorizont des CEP-Indikators zwölf Monate beträgt. Somit erwarten die befragten Experten/-innen eine merkliche Besserung erst für Anfang 2021, und dies ausgehend von einer derzeit ohnehin recht schwachen Lage von minus 10,9 Punkten. Deutlich aussagekräftiger für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Monate sind die aktuellen Punktprognosen für die Entwicklung des realen chinesischen Bruttoinlandsprodukts.

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  8. 20.02.2020 · ZEW (clu/csp/sel)
    Forschung
    Digitalisierung | Steuerpolitik | OECD-Staaten | Steuerreform | Unternehmensbesteuerung
    ZEW Experten bewerten vorgeschlagene Steuerreform der OECD als kompliziert.

    Um der Einführung nationaler Digitalsteuern entgegenzuwirken und einheitliche internationale Standards in der Steuerpolitik zu bewahren, hat die OECD Vorschläge für eine Reform der weltweiten Unternehmensbesteuerung unterbreitet. Diese Vorschläge sind kompliziert, produzieren unnötige Kosten für Unternehmen und Finanzverwaltungen und gehen weit über das für eine angemessene Besteuerung der Digitalkonzerne erforderliche Maß hinaus. Nach Ansicht von Steuerexperten des ZEW Mannheim und der Universität Mannheim wäre es sehr viel sinnvoller die bereits bestehenden Steuersysteme zu nutzen. Die konsequente Erhebung von Mehrwertsteuern auf digitale Dienstleistungen, Geschäfte der Sharing Economy und nicht-monetäre Transaktionen wäre eine sehr viel einfachere und effizientere Lösung, um höhere Steuereinnahmen aus digitalen Geschäften für Marktstaaten zu generieren.

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  9. 20.02.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Europäische Integration und EU-Politik | Europa | Öffentlicher Haushalt | EU-Agrarpolitik | EU-Parlament
    Beim EU-Sondergipfel zum MFR sehen ZEW Experten das Budget für europäische Aufgaben in Gefahr.

    Mit dem heutigen Sondergipfel beginnt die heiße Phase der Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für die Jahre 2021-2027. Angesichts des bisherigen Verhandlungsverlaufs besteht die Gefahr, dass es nicht gelingt, den Haushalt nennenswert auf wirkliche europäische Aufgaben auszurichten. Eine neue klimapolitische Rhetorik könnte dabei für eine Fortsetzung hoher Transfers an Bauern und Regionen missbraucht werden, ohne dass diese Rhetorik mit ausreichenden ökologischen Gegenleistungen einhergeht. Dies ist die Schlussfolgerung einer ZEW-Expertise zu den MFR-Verhandlungen.

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  10. 19.02.2020 · ZEW (ibe/rja/sel)
    Forschung
    Innovation
    Das Jahresgutachten der EFI befasst sich mit dem Thema Cybersicherheit.

    Gefahr durch Cyberangriffe wächst · Cyberbedrohung schwächt Innovationsaktivität von Unternehmen · Sehr hoher Bedarf an Cybersicherheitsfachleuten zurzeit nicht zu decken · Deutschland bei Innovationen in Cybersicherheit deutlich hinter internationalen Wettbewerbern Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das heute der Bundeskanzlerin in Berlin übergeben wurde, widmet sich dem Thema Cybersicherheit und den Auswirkungen von Cyberrisiken auf Innovationsaktivitäten.

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