1. 16.08.2021 · ZEW (jdo/jki/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Unternehmen | Künstliche Intelligenz
    Die Visualisierung der Klassifizierung zeigt die Unterschiede der Unternehmenskommunikation in verschiedenen Branchen.

    Ölkrise, Platzen der Internetblase, Finanz- und Bankenkrise, Corona-Pandemie – ökonomische Schocks der vergangenen fünfzig Jahre mit oft gravierenden Folgen für die Unternehmenslandschaft. Zielgerichtetes staatliches Handeln und Unterstützung dort, wo sie am dringendsten benötigt wird, ist bei solch unerwarteten Ereignissen oft nur mit erheblicher Zeitverzögerung möglich, denn hilfreiche Daten sind zu Beginn einer Krise meist nicht verfügbar. Die KI-basierte Analyse von Unternehmenswebseiten kann hier Abhilfe schaffen, indem sie traditionelle Erhebungsmethoden ergänzt und zeitnah zuverlässige Frühprognosen liefert. Das zeigen Untersuchungen des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen in der Corona-Krise.

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  2. 13.08.2021 · ZEW (msc/fbr/deg)
    Forschung
    EZB | ZEW-Finanzmarkttest | Inflation | CO2-Emission | Klimaschutz | Verbraucherpreisindex
    Bild der Europäischen Zentralbank

    Finanzexpertinnen und Finanzexperten reagieren unterschiedlich auf die neue Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB). So geben 49 Prozent der vom ZEW Mannheim Befragten an, der Strategiewechsel habe sie dazu bewogen, ihre mittelfristigen Inflationsprognosen für die Jahre 2021 bis 2023 nach oben zu korrigieren. Weitere 46 Prozent dagegen sagen, dass die neue Strategie ihre Prognose nicht beeinflusse. Fünf Prozent rechnen sogar mit einer Korrektur ihrer Inflationsprognose nach unten.

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  3. 19.07.2021 · ZEW (fhe/sbl/tkg/ggr)
    Forschung
    Wirtschaftswissenschaften | Bildung | Wahlen | Informationsbeschaffung
    Symbolbild einer Frau mit Tablet, welche verschiedene Slides geöffnet hat.

    Ein Blick auf das ökonomische Faktenwissen erbringt ein für Deutschland eher ernüchterndes Bild: Die Deutschen sind im weltweiten Vergleich zwar überdurchschnittlich gut informiert, im Vergleich zu anderen Industriestaaten liegen sie aber nur im Mittelfeld. Interessant dabei: Fehleinschätzungen gehen zumeist in die pessimistische Richtung. Oftmals wird die wirtschaftliche Performance des eigenen Landes zu düster eingeschätzt. Das gilt etwa in Bezug auf die Wirtschaftsleistung, die Höhe der Arbeitslosigkeit, die Erwerbsquote von Frauen und auch die Ungleichheit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt, das das ZEW Mannheim mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung bearbeitet hat.

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  4. 15.07.2021 · ZEW (jdi/bkr/cra/deg)
    Forschung
    Corona-Virus | Innovation | Forschung und Entwicklung | Digitalisierung
    ZEW Studie zeigt Innovationstätigkeit deutscher Unternehmen

    Die Unternehmen in Deutschland haben ihre Innovationsaktivitäten während der Corona-Pandemie weniger stark eingeschränkt als zunächst befürchtet. Dies zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. So planten im März bis Juli 2020 deutsche Unternehmen, die im Rahmen der ZEW-Innovationserhebung befragt wurden, ihre Innovationsausgaben im Jahr 2020 im Durchschnitt um etwa zwei Prozent zu verringern. „Zum Vergleich: Während der Finanzkrise 2009 sanken die Innovationsausgaben hingegen deutlich stärker um durchschnittlich elf Prozent“, ordnet ZEW-Wissenschaftlerin und Ko-Autorin der Studie Josefine Diekhof, Ph.D., ein.

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  5. 14.07.2021 · ZEW (sru/jab/deg)
    Forschung
    Europäische Union | Klimaschutz | EU-Kommission | Treibhausgas-Emissionen | Emissionshandel
    Symbolbild einer Frau vor dem europäischen Gebäude.

    Die heute von der EU-Kommission vorgestellte Reform des europäischen Emissionshandels senkt die Kosten für den Klimaschutz im Jahr 2030 von 2,8 Prozent des EU-weiten Konsums auf 1,9 Prozent. Der Vorschlag schöpft damit nicht das vollständige Einsparpotenzial in Höhe von 1,1 Prozent aus. Durch eine geschickte Verteilung des CO₂-Budgets könnten bis zu 152 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichen Kosten eingespart werden. Der vorliegende Kommissionvorschlag hingegen reduziert die Klimaschutzkosten nur um 81 Milliarden Euro – größtenteils durch die Einführung eines zweiten Emissionshandelssystems. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Berechnung des ZEW Mannheim auf Basis eines makroökonomischen Simulationsmodells.

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  6. 09.07.2021 · ZEW (cra/ggr)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Unternehmen | Digitalisierung
    Symbolbild mit vernetzten Technologien zwischen zwei Händen.

    Eine leistungsfähigere IT-Infrastruktur und staatliche Förderangebote würden mehr Unternehmen dazu bewegen, KI-Anwendungen einzusetzen. Einer stärkeren Nutzung dieser Technologie stehen bei KI-affinen Unternehmen vor allem hohe Entwicklungs- und Implementierungskosten sowie fehlende Fachkräfte gegenüber. Für den KI-Standort Deutschland sehen die befragten Unternehmen im Ländervergleich noch deutliches Verbesserungspotenzial. Das sind die Ergebnisse einer Befragung des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit mehr als 950 KI-affinen Unternehmen.

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  7. 08.07.2021 · ZEW (fbu/ssi/deg)
    Forschung
    Steuern und Steuerwissenschaft | Sozialpolitik | Familienpolitik | Regierungskoalition | Wahlen
    ZEW-Kurzexpertise zur finanziellen Wirkung potentieller Parteien.

    Die Parteien zur Bundestagswahl unterscheiden sich erheblich bei der finanziellen Wirkung ihrer Politikvorschläge auf Geringverdiener und höhere Einkommen. Die vorgeschlagenen Steuerentlastungen von FDP und Unionsparteien entlasten die höheren Einkommensklassen deutlich, während die Programme von SPD, Linke und Grünen besonders für untere und mittlere Einkommen einen Zuwachs beim verfügbaren Einkommen aus Netto-Lohn und Sozialtransfers bedeuten. Zu diesem Ergebnisse kommt ein Wissenschaftsteam des ZEW Mannheim, das die Auswirkungen zentraler Reformvorschläge zu Steuern-, Mindestlohn, Mini- und Midi-Jobs, Sozialversicherung  und Familienpolitik, auf private Haushalte für die Süddeutsche Zeitung untersucht hat.

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  8. 02.07.2021 · ZEW (csp/lfi/tbl/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Unternehmensbesteuerung | staatliche Hilfe
    Symbolbild mit unterschiedlich hohen Münzstapeln und den Buchstaben für Covid-19.

    Die bisherigen Corona-Steuerhilfen sind in Deutschland insgesamt zu zaghaft, um die Folgen der Krise abzufedern. So entlasten die Maßnahmen in ihrer aktuellen Form hauptsächlich große Unternehmen. Kleine Unternehmen und Start-ups profitieren kaum. Weitere steuerliche Maßnahmen sind daher nötig, damit deutsche Unternehmen gut aus der Krise kommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

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  9. 17.06.2021 · ZEW (ibe/sel)
    Forschung
    Digitalisierung | Digitale Ökonomie | Corona-Virus | Künstliche Intelligenz
    Der ländliche Raum, wo ein Großteil der Unternehmen ansässig ist, hat bei Bandbreiten noch Aufholbedarf.

    Die digitale Transformation hält Wirtschaft, Politik und Gesellschaft weiter auf Trab. Doch wie gut gelingt es den Bundesländern mit dieser rasanten Entwicklung Schritt zu halten? Eine Bestandsaufnahme zur Digitalisierung in Baden-Württemberg zeigt, dass das Land seit der Verabschiedung seiner Digitalisierungsstrategie digital@bw im Jahr 2017 große Fortschritte gemacht hat. Die Corona-Pandemie hat diesen Wandlungsprozess noch erheblich beschleunigt, zugleich aber auch bestehende Defizite offengelegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Metastudie, die das ZEW Mannheim im Auftrag des Landes erstellt hat.

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  10. 16.06.2021 · ZEW (fbr/sel)
    Forschung
    Aktienmarkt | Kryptowährung | Staatsanleihe | ZEW-Finanzmarkttest | Anlageverhalten | ZEW-Umfrage | Finanzmarktexperten
    Kyptowährungen haben deutlich an Attraktivität eingebüßt.

    Angesichts zunehmender Inflationserwartungen und keiner beziehungsweise sehr geringer Zinserträge bei Sparbüchern und ähnlichen Möglichkeiten konventioneller Geldanlage zeichnen Finanzmarktexperten/-innen auf Sicht von sechs Monaten ein differenziertes Bild bei unterschiedlichen Anlageklassen: Während sich eine Investition in Aktien, Rohstoffe oder Immobilien lohnt, ist der Ausblick für Kryptowährungen und konventionelle Staatsanleihen deutlich negativ. Inflationsindexierte Anleihen sowie Grüne Anleihen werden von den Finanzanalysten leicht positiv bewertet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderfrage im Rahmen des ZEW-Finanzmarkttests, an dem sich rund 160 Finanzmarktexpertinnen und –experten im Juni 2021 beteiligt haben.  

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