1. 15.04.2020 · ZEW (bpe/sel)
    Forschung
    Wirtschaftskrise | Krisenbewältigung | Forschung und Entwicklung | Unternehmen | Corona-Virus
    Die Erfahrung zeigt, dass innovative Unternehmen leichter Krisenzeiten überstehen.

    Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie werden Unternehmen voraussichtlich dazu zwingen, ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) zurückzufahren. Allerdings zeigen die Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen, dass innovative Unternehmen in Krisenzeiten deutlich widerstandsfähiger sind und weniger Beschäftigung abbauen als Unternehmen ohne Innovationen. Zwar wird die derzeitige Corona-Krise zahlreichen Unternehmen kreative Lösungen für Produktneuheiten abverlangen. Im Unterschied zu früheren Krisenzeiten fehlen jetzt allerdings Kooperationsmöglichkeiten mit externen Partnern – und das in Kombination mit Homeoffice-Arbeit erschwert die Bedingungen auch für eigene FuE in Unternehmen, zeigt ein aktueller ZEW policy brief des ZEW Mannheim zusammen mit dem AIT Austrian Institute of Technology.

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  2. 08.04.2020 · ZEW (awh/fhe)
    Kommentar
    Eurobonds | Corona-Virus | Europäische Union | Öffentliche Schulden
    Achim Wambach und Friedrich Heinemann von ZEW erwarten Schädigung durch Corona-Anleihen statt Nutzen.

    In einem aktuellen Standpunkt sprechen sich ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., und Prof. Dr.  Friedrich Heinemann, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“, für den Europäischen Stabilitätsmechanismus und gegen Corona-Anleihen aus. Corona-Anleihen sind ihrer Ansicht nach nicht nur schwierig in der Umsetzung, sondern auch konzeptionell das falsche Instrument und würden derzeit Europa mehr schaden als nutzen.

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  3. 06.04.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Euroraum | Staatsverschuldung und Schuldenmanagement | Öffentliche Schulden | Staatsanleihe | Wirtschaftliche Instabilität
    ZEW-Expertise verdeutlicht, dass Corona-Bonds eine andauernde Verschuldung der Euro-Staaten begünstigen.

    Corona-Bonds bringen im Vergleich zu einer Pandemie-Kreditlinie des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) keinen überzeugenden Mehrwert. Die Emission von Corona-Bonds könnte den Marktzugang hoch verschuldeter Eurostaaten weiter erschweren, weil sie als Signal für drohende Zahlungsprobleme dieser Staaten verstanden werden könnten. Eine vorsorgliche ESM-Kreditlinie mit begrenzter Laufzeit ist in der akuten Krisenphase das überlegene Instrument. Dies sind die Schlussfolgerungen einer ZEW-Kurzexpertise, die Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, vorgelegt hat.

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  4. 03.04.2020 · ZEW (jki/ybr)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Innovation | Start-up | High-Tech-Gründungen

    Die Ausgründung istari.ai aus dem ZEW Mannheim ist für den Leibniz-Gründungspreis 2020 nominiert. Das Start-Up-Unternehmen hat eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die hochfrequent und vollautomatisiert Unternehmensinformationen online auswertet. Die Gründung entstand aus einem Forschungsprojekt von ZEW und Justus-Liebig-Universität Gießen zu webbasierten Innovationsindikatoren, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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  5. 02.04.2020 · ZEW (der/sel)
    Informationswirtschaft
    IKT | Informationswirtschaft | Branchenentwicklung | Branchenkonjunktur | Branchenanalyse | Digitalisierung | Wirtschaftskrise | Corona-Virus
    Der ZEW-Stimmungsindikator für die IKT-Branche verzeichnet einen Konjunktureinbruch aufgrund der Corona-Pandemie.

    Die konjunkturelle Stimmung in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland ist im ersten Quartal 2020 auf einen historischen Tiefstand gefallen. In Folge der Corona-Pandemie stürzt der ZEW Stimmungsindikator für die IKT-Unternehmen auf einen Stand von 51,1 Punkten ab und verliert damit mehr als 17 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 ist das wirtschaftliche Klima niemals schlechter ausgefallen oder vergleichbar rapide gesunken. Der Stimmungsindikator für die IKT-Branche ist das Ergebnis einer Umfrage, die das ZEW Mannheim im März 2020 durchgeführt hat.

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  6. 30.03.2020 · ZEW (ibe/cra/sel)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Digitalisierung | Deutschland | Fachkräfte | Unternehmen
    Für die Nutzung von künstlicher Intelligenz fehlen Unternehmen die Fachkräfte.

    Fast sechs Prozent der Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2019 Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Diese Unternehmen gaben rund 4,8 Milliarden Euro im Bereich KI aus und beschäftigten 139.000 Personen ganz oder teilweise mit KI-Tätigkeiten. Jedoch fehlt es an geeignetem Personal: Fast jede zweite offene KI-Stelle konnte im vergangenen Jahr nur unzureichend oder überhaupt nicht besetzt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

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  7. 25.03.2020 · ZEW (sse/sel)
    Forschung
    Zukunft der Arbeitswelt | Digitalisierung | IKT | Beschäftigte | Corona-Virus
    In weitaus mehr Jobs kann das Homeoffice-Potenzial noch ausgeschöpft werden.

    Die Präsenzkultur weicht dem Social Distancing in vielen deutschen Unternehmen. Die Corona-Krise zeigt, wie gut Homeoffice in Deutschland funktionieren kann, aber auch wo es Nachholbedarf geben könnte. Bisher wurde in fast allen Unternehmen der Privatwirtschaft das Potenzial für Beschäftigte, im Homeoffice zu arbeiten, noch nicht voll genutzt. Insbesondere in administrativen Berufen, IT und Naturwissenschaft, aber auch im Handel schlummerte noch Potenzial. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Kurzexpertise des ZEW Mannheim gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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  8. 24.03.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | China | Konjunkturumfrage | Konjunkturindikator | Corona-Virus
    ZEW-Finanzmarktexperten korrigieren Wachstumsprognosen für China erneut nach unten.

    Die Coronavirus-Pandemie hinterlässt weiterhin tiefe Spuren in den Wachstumsprognosen für China für die Jahre 2020 und 2021. Nach einem erheblichen Rückgang bereits im Vormonat werden die Wachstumsprognosen für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) erneut deutlich nach unten korrigiert. Dies ist ein zentrales Ergebnis der März-Umfrage (09.03. – 18.03.2020) unter internationalen Finanzmarktexperten/-innen für China. Die Erhebung führen das ZEW Mannheim und die Fudan Universität (Shanghai) regelmäßig auf Basis des China Economic Panel (CEP) durch.

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  9. 19.03.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    EZB | Staatsanleihe | Geldpolitik (Ziele, Instrumente, Auswirkungen) | Corona-Virus
    Friedrich Heinemann befürwortet Maßnahmen der EZB zur Stabilisierung der Euro-Zone während der Corona-Pandemie.

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat ein neues umfangreiches Wertpapierkaufprogramm aufgelegt, um die Eurozone in der Corona-Krise zu stabilisieren. Mit zunächst 750 Milliarden Euro sollen bis zum Jahresende Staats-, Unternehmens- und Bankanleihen angekauft werden. Anders als beim bisherigen Staatsanleihekaufprogramm ist der EZB-Kapitalschlüssel nur noch eine Orientierungsgröße für die Ankäufe. Ausdrücklich behält sich die EZB vor, temporär von diesem Schlüssel abzuweichen. Auch werden Anforderungen an die Mindestbonität der Anleihen ausgesetzt, so dass anders als im bisherigen Programm auch griechische Staatsanleihen angekauft werden können. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.

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  10. 19.03.2020 · ZEW (msc/sel)
    Forschung
    ZEW-Finanzmarkttest | Weltwirtschaft | Europäische Union | Deutschland | ZEW-Konjunkturerwartungen | Corona-Virus
    ZEW-Finanzmarktexperten erwarten starke Wachstumsverluste für Weltwirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie.

    Das Coronavirus trifft die Weltwirtschaft: Finanzmarktexperten/-innen rechnen damit, dass die Pandemie das globale reale Bruttoinlandsprodukt erheblich belasten wird. Insbesondere die deutsche Wirtschaft wird dabei stark in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings schwanken die Prognosen mit Blick auf einzelne Branchen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an dem sich 170 Finanzmarktexperten/-innen beteiligt haben. Die Umfrage hat das ZEW Mannheim zwischen 9. und 16. März 2020 durchgeführt.

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