1. 30.12.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    EU-Ratspräsidentschaft | Deutschland | Europapolitik
    Prof. Dr. Achim Wambach über ein aufregendes halbes Jahr

    Ein turbulentes Halbjahr der deutschen EU-Ratspräsidentschaft endet mit einem Abkommen mit Großbritannien und der Aussicht auf ein Ende der siebenjährigen Verhandlungen zwischen der EU und China über ein Investitionsabkommen. Innereuropäisch wurde während der Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft der Wiederaufbaufonds sowie der „Mehrjährige Finanzrahmen“ verabschiedet. Der Präsident des ZEW Mannheim, Prof.  Achim Wambach, Ph.D., nimmt dazu Stellung:

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  2. 24.12.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Brexit | Handelsabkommen | Europa
    Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Dr. Achim Wambach.

    Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben nach angespannten Verhandlungen in letzter Minute ein Handelsabkommen vereinbart. Der Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Achim Wambach, Ph.D., nimmt dazu Stellung: “Es ist eine Erleichterung, dass das Hin und Her um Austrittsabkommen und Handelsvertrag nun endlich einen Abschluss gefunden hat. Die Ungewissheit hat ein Ende. Durch den Abschluss des Abkommens gibt es nun mehr Planbarkeit und Sicherheit für die künftigen Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.

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  3. 21.12.2020 · ZEW (pbo/sel)
    Forschung
    Innovationspolitik | Forschung und Entwicklung | USA
    China ist mit seiner stark missionsgetriebenen Innovationspolitik kein Vorbild.

    Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind sowohl in Deutschland als auch in China in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das Wachstum in beiden Ländern hat davon allerdings weniger profitiert als erwartet. „Dies deutet auf eine zu geringe Forschungsproduktivität in beiden Volkswirtschaften hin“, erklärt Dr. Philipp Böing, Senior Researcher und China-Experte am ZEW Mannheim. In einem heute veröffentlichten ZEW policy brief haben er und Paul Hünermund, PhD, Assistenzprofessor an der Copenhagen Business School, analysiert, wie Investitionen in F&E mit der Forschungsproduktivität in Deutschland und China zusammenhängen. Ihre Schlussfolgerung, um anhaltende Wachstumsraten in Europa zu erzielen:  „Erforderlich ist eine Innovationspolitik, die einen Bottom-up-Ansatz verfolgt, und nicht zu stark auf missionsgetriebene Forschungspolitik setzt. Nur auf diesem Weg lassen sich im Wettbewerb mit den führenden Industriestaaten dieser Welt bahnbrechende Innovationen erzielen. Die stark missionsgetriebene Innovationspolitik Chinas kann hier kein Vorbild sein.“

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  4. 16.12.2020 · ZEW (dre/sel)
    Forschung
    Digitale Ökonomie | Corona-Virus
    Die Optimierung der App könnte mit Hilfe eines Reallabors beschleunigt werden.

    Die Corona-Warn-App soll die Nachverfolgung von Infektionen mit SARS-CoV-2 vereinfachen und beschleunigen. Dieser Zielsetzung wird die Corona-Warn-App derzeit aber nicht gerecht. “Um ihre Wirkung voll zu entfalten, müsste die App weiter verbreitet sein als bisher und die Nutzerführung müsste deutlich wirkungsorientierter gestaltet sein. Zudem müsste die App anhand einer klaren Erfolgsmessung fortwährend verbessert werden“, sagt Dr. Dominik Rehse, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Design digitaler Märkte“ am ZEW Mannheim. In einem aktuellen ZEW policy brief empfehlen er und ein Wissenschaftler der Universität Mannheim daher die Einrichtung eines Reallabors für die Corona-Warn-App. Mit Hilfe eines solchen Reallabors sollten Maßnahmen zur Verbreitungsförderung, Nutzungsoptimierung und Erfolgsmessung systematisch getestet und die App deutlich verbessert werden.

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  5. 15.12.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    EU-Kommission | Regulierung | Wettbewerb
    Prof. Dr. Achim Wambach zum EU-Digitalpaket.

    Heute stellt die EU-Kommission in Brüssel ihr Digitalpaket vor. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, erklärt dazu: „Die Bestrebungen der EU-Kommission, mit neuen Regeln der enormen Dynamik der Digitalmärkte Rechnung zu tragen und die Marktmacht von Digitalunternehmen bereits im Voraus zu begrenzen, ist der richtige Ansatz. Die Macht einzelner Unternehmen auf digitalen Märkten darf künftig gar nicht erst unkontrollierbar werden.

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  6. 15.12.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    Greater China | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose
    Der CEP-Indikator ist in der Dezember-Umfrage um 23,7 Punkte gesunken und steht derzeit bei 31,3 Punkten.

    In der aktuellen Umfrage vom Dezember (01.12. – 09.12.2020) sinkt der CEP-Indikator um 23,7 Punkte auf einen neuen Wert von 31,3 Punkten. Dies ist zwar ein markanter Rückgang, gleichwohl liegen die Erwartungen noch immer auf einem historisch hohen Niveau. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  7. 14.12.2020 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Corona-Virus | Unternehmensinsolvenz
    Die Sonderfrage des aktuellen ZEW-Finanzmarkttests zeigt eine zunehmende Anzahl an Zombieunternehmen.

    Die Maßnahmen, die zur Milderung der wirtschaftlichen Effekte der Corona-Krise ergriffen wurden, haben die deutsche Wirtschaft bisher weitgehend stabilisiert. Für das erste Halbjahr 2021 erwarten Finanzmarktexperten/-innen jedoch eine Zunahme an Unternehmensinsolvenzen und Kreditausfällen. Außerdem werde die Anzahl sogenannter Zombieunternehmen, also Unternehmen, die eigentlich insolvent sind, jedoch mit Krediten künstlich am Leben gehalten werden, steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an dem sich 174 Finanzmarktexperten/-innen beteiligt haben. Die Umfrage hat das ZEW Mannheim im Dezember 2020 durchgeführt.

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  8. 10.12.2020 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    EZB
    Prof. Dr. Friedrich Heinemann über die Ergebnisse der ZEW-Studie zu Wertpapierkaufprogrammen.

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat eine Aufstockung des Wertpapierkaufprogramms PEPP um 500 Mrd. Euro beschlossen und seine Mindestlaufzeit um neun Monate bis März 2022 verlängert. Außerdem hat der Rat den Beginn von Nettotilgungen im PEPP auf frühestens 2024 hinaus geschoben. Die EZB reagiert damit auf die erneute wirtschaftliche Eintrübung aufgrund der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie und ihrer ökonomischen Folgen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  9. 10.12.2020 · ZEW (cra/deg)
    Forschung
    Innovationskraft | Innovation
    Der Bereich der KI sorgte im Jahr 2018 für 7,6 Milliarden Euro in deutschen Unternehmen.

    Mit Weltmarktneuheiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) erzielten deutsche Unternehmen im Jahr 2018 einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro. Rund zehn Prozent des deutschen Umsatzes mit Weltmarkneuheiten ist damit auf diese Technologie zurückzuführen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Zwar steigt der Umsatz von Unternehmen durch den Einsatz von KI insgesamt nicht an. Doch wirkt sich KI deutlich auf die Umsatzrendite aus, sie liegt aufgrund des KI-Einsatzes mit 6,4 Prozent um 1,3 Prozentpunkte höher. Damit können Unternehmen, die KI anwenden, rund 25 Prozent mehr Gewinn erzielen.

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  10. 08.12.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | Deutschland | Europa
    ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Dezemberumfrage 2020 um 16,0 Punkte und liegen nun bei 55,0 Punkten. Damit haben die Konjunkturerwartungen den starken Rückgang des Vormonats zu einem großen Teil wieder ausgeglichen. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich erneut verschlechtert. Der Lageindikator beträgt im Dezember minus 66,5 Punkte. Dies ist ein Rückgang um 2,2 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Die Lageeinschätzung sinkt damit leicht unter den Wert vom September 2020 (minus 66,2 Punkte).

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