1. 05.05.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    EZB | Öffentliche Anleihe | Staatsanleihe | Geldpolitik (Ziele, Instrumente, Auswirkungen)
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann nimmt Stellung zum BVerfG-Urteil zum EZB-Kaufprogramm

    Das Bundesverfassungsgericht hat heute das mit Spannung erwartete Urteil zum „Public Sector Purchase Programme“ (PSPP) der Europäischen Zentralbank (EZB) verkündet. Karlsruhe sieht die Entscheidung der EZB zur Errichtung des PSPP als Kompetenzüberschreitung an, weil die EZB keine ausreichende Überprüfung der Verhältnismäßigkeit vorgenommen hat. Wenn diese Prüfung nicht innerhalb von drei Monaten erfolgreich vorgenommen wird, ist der Bundesbank eine weitere Mitwirkung am PSPP untersagt. Prof.  Dr.  Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.

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  2. 04.05.2020 · ZEW (der/sel)
    Informationswirtschaft
    Informationswirtschaft | Unternehmen | Deutschland | Gesetzgebung | Europäische Union | EU-Recht
    ZEW-Umfrage bei Unternehmen zur DSGVO in Deutschland zeigt, dass die negativen Aspekte überwiegen.

    Die Unternehmen der deutschen Informationswirtschaft sind häufig unzufrieden mit der im Mai 2018 in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). In jedem zweiten Unternehmen überwiegen nach der zweijährigen Laufzeit die negativen Aspekte der Neuregelungen zum Schutz personenbezogener Daten. Nur für knapp fünf Prozent der Unternehmen überwiegen die positiven Aspekte der DSGVO. Besonders häufig hat die Einführung der DSGVO die Geschäftsprozesse der Unternehmen verkompliziert und zu einem hohen Arbeitsaufwand zur Umsetzung der neuen Vorgaben geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage unter rund 600 Unternehmen der Informationswirtschaft, die das ZEW Mannheim im März 2020 durchgeführt hat.

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  3. 28.04.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | China | Greater China | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Corona-Virus
    Die Konjunkturerwartungen des ZEW für China bessern sich im April 2020 wieder.

    Nach den schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Volksrepublik China scheint sich nun eine Besserung abzuzeichnen: In der aktuellen Aprilumfrage (15.04. – 22.04.2020) legen die Konjunkturerwartungen für China jedenfalls kräftig zu. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) erhoben wird und die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wiedergibt, liegt aktuell bei 36,5 Punkten und damit um 25,4 Punkte höher als im Vormonat (März 2020: 11,1 Punkte).

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  4. 27.04.2020 · ZEW (kkr/sel)
    Forschung
    Wirtschaftskrise | Forschung und Entwicklung | Unternehmen | Kreditgeschäft
    Finanzierungsengpässe schwächen Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung wie eine ZEW-Studie zeigt.

    Interne Finanzierungsengpässe von Unternehmen beeinträchtigen ihre Investitionen in eigene Forschung und Entwicklung (F&E) besonders dann, wenn sich diese Unternehmen Einschränkungen bei der Kreditaufnahme ausgesetzt sehen. Auch die Bilanz der Hausbank eines Unternehmens spielt eine entscheidende Rolle dafür, wie sehr interne Engpässe bei der Finanzierung die Investitionen beeinflussen, die ein Unternehmen in F&E tätigt. Ist die Hausbank angeschlagen, gehen die Investitionen bei Unternehmen mit geringerer Bonität besonders deutlich zurück. Das sind die Ergebnisse einer Studie des ZEW Mannheim in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund.

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  5. 24.04.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Europäische Integration und EU-Politik | Wirtschaftskrise | Europäische Union
    ZEW-Ökonom nimmt Stellung zum beschlossenen European Recovery Fund während der Corona-Pandemie.

    Bei der jüngsten EU-Gipfel-Videokonferenz zur Bekämpfung der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Folgen haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf ein 500 Milliarden Euro schweres Rettungspaket sowie auf einen Europäischen Wiederaufbaufonds („European Recovery Fund“) geeinigt. Prof.  Dr.  Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.

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  6. 23.04.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Nachgefragt
    Corona-Virus | Eurobonds | Europäische Union | Öffentliche Schulden | Epidemie | Euro | Nachgefragt
    Friedrich Heinemann kommentiert die von europäiischen Ländern geforderten Corona-Bonds.

    Die Covid-19-Pandemie stellt Volkswirtschaften weltweit vor Herausforderungen. Der Bundestag hat ein Rettungsprogramm verabschiedet, das über Schulden finanziert werden soll. Vom Corona-Virus besonders betroffene Staaten wie Italien und Spanien sind jedoch jetzt schon so hoch verschuldet, dass sie über wesentlich geringere finanzielle Spielräume verfügen. Diese und andere Länder fordern nun die Einführung sogenannter Corona-Bonds.

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  7. 23.04.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Eurobonds | Euroraum | ZEW-Umfrage | Finanzmarktexperten | ZEW-Finanzmarkttest
    Die meisten ZEW-Finanzmarktexperten lehnen Corona-Bonds in der Umfrage als Finanzhilfe ab.

    Corona-Bonds stehen bei Finanzmarktexperten/-innen nicht besonders hoch im Kurs. Dagegen werden Kredite des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) oder zusätzliche Finanzhilfen aus dem EU-Haushalt als sinnvoller bewertet, um angesichts der durch die Corona-Pandemie ausgelösten, drohenden Rezession für wirtschaftliche Sicherheit in der Eurozone zu sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an dem sich 203 Finanzmarktexperten/-innen beteiligt haben. Die Umfrage hat das ZEW Mannheim im April 2020 durchgeführt.

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  8. 22.04.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Eurobonds | Europa | Wirtschaftskrise
    ZEW-Kurzexpertise zeigt, dass ein hoher European Recovery Fund verschuldeten Euro-Ländern kaum hilft.

    Auch ein mit 1,5 Billionen Euro dotierter „European Recovery Fund“ (ERF) kann hoch verschuldeten Euro-Ländern wie Italien und Spanien nicht nennenswert bei der Bewältigung ihrer rasch steigenden Staatsverschuldung helfen. Sogar eine Finanzierung des Fonds durch Corona-Bonds würde keine nennenswerte zusätzliche Entlastung bringen. Dies zeigen Berechnungen, die Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Europa-Experte am ZEW Mannheim, zu den möglichen Verteilungswirkungen eines ERF vorgelegt hat.

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  9. 21.04.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Europa | Corona-Virus
    Der ZEW-Indikator im April 2020 liegt bei 28,2 Punkten und zeigt eine Vebesserung auf sehr niedrigem Niveau.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im April 2020 um 77,7 Punkte auf einen neuen Stand von 28,2 Punkten an. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich jedoch dramatisch verschlechtert. Der Lageindikator liegt bei minus 91,5 Punkten, dies ist ein Rückgang um 48,4 Punkte gegenüber März. Diese Konstellation von Erwartungen und Lageeinschätzung entspricht ungefähr den Werten von April/Mai 2009 während der Finanzkrise.

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  10. 20.04.2020 · ZEW (jki/sel)
    Forschung
    Corona-Virus
    Die Webdaten-Analyse von ZEW und JLU zeigt einen Anstieg der von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen.

    Die aktuelle Corona-Krise schlägt sich auch auf den Internetseiten von in Deutschland ansässigen Unternehmen nieder. Innerhalb der vergangenen vier Wochen hat sich der Anteil der Unternehmen, welche die Corona-Pandemie auf ihrer Webseite erwähnen, um knapp vierzig Prozent auf zuletzt mehr als 150.000 Unternehmen (14,2 Prozent) erhöht. Sowohl der Anteil der betroffenen Unternehmen, als auch die Gründe für die Nennung unterscheiden sich dabei je nach Branche und geografischer Lage. Zu diesen Beobachtungen kommt eine bislang einzigartige Online-Auswertung von Unternehmenswebseiten des ZEW Mannheim und der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen in Kooperation mit dem Startup-Unternehmen istari.ai.

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