1. 04.09.2020 · ZEW (awh/ssi/deg)
    Forschung
    Kommunale Wirtschaftspolitik | Corona-Virus | Kommunale Finanzpolitik
    Kommunen brauchen auch nach der Corona-Krise zuverlässige Unterstützung.

    Die Corona-Pandemie verschlechtert dramatisch die Finanzlage der Kommunen in Deutschland und bedroht ihre Investitionsfähigkeit. Auch über 2020 hinaus brauchen die Kommunen Zusagen von Bund und Ländern für weitere Unterstützung in Milliardenhöhe. Nur dann können sie auch erfolg­reich zur Stabilisierung der Konjunktur beitragen. Ohne weitere Hilfen wird es hingegen vielen Kommunen unmöglich sein, notwendige Investitionen zu tätigen und den bestehenden Investitions­stau weiter abzubauen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine gemeinsame Studie des ZEW Mannheim und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) im Auftrag des Deutschen Städtetages.

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  2. 03.09.2020 · ZEW (ssi/ybr)
    Forschung
    Immobilien | Soziale Ungleichheit | Urbanisierung
    Steigende Immobilienpreise und sich verändernde Bevölkerungsstrukturen bestärken Ungleichheit.

    Urbanisierung und Gentrifizierung führen zu rapide steigenden Immobilienpreisen und sich verändernden Bevölkerungsstrukturen in deutschen und europäischen Städten. Während die Ungleichheit innerhalb von Vierteln abnimmt, steigt sie zwischen einzelnen Stadtteilen. Warum kommt es zu solch markanten Verschiebungen und welche politischen Maßnahmen können diese Ungleichheiten abfedern? Zur Erforschung dieser Fragen erhält Prof. Sebastian Siegloch, Forschungsbereichsleiter „Soziale Sicherung und Verteilung“ am ZEW Mannheim, eine prestigereiche Förderung vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) aus dem Forschungsförderprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union in Höhe von 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre. „Der Preisdruck auf dem Immobilienmarkt ist ein hochrelevantes Thema für viele Menschen. Er beeinflusst die Wahl ihres Lebensmittelpunkts. Wir müssen besser verstehen, wie Immobilienmärkte funktionieren und welche Wirkungen staatliche Eingriffe wie Immobiliensteuern auf Preise und Bevölkerungsstruktur haben“, erklärt Siegloch.

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  3. 03.09.2020 · ZEW (sve/sel)
    Forschung
    Cloud Computing | Investitionsförderung | Big Data | IuK-Technologien | Digitale Ökonomie | Digitalisierung
    Unternehmen betrachten Investitionen in Sachkapital und Cloud-Computing als Substitute.

    Unternehmen betrachten Investitionen in Sachkapital und Cloud-Computing als Substitute und investieren verstärkt in Sachkapital, wenn sie Zugang zu staatlicher Investitionsförderung haben. Programme zur Förderung von Investitionen in Zukunftstechnologien sollten deshalb um digitale Dienste erweitert werden, um auch die Unternehmen zu erreichen, die zunehmend mit immateriellen Gütern wirtschaften. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der OECD.

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  4. 27.08.2020 · ZEW (ssi)
    Kommentar
    Kurzarbeit | Corona-Virus | Mitnahmeeffekt
    ZEW-Mitarbeiter Prof. Dr. Sebastian Siegloch zur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes.

    Die Große Koalition hat sich auf die Verlängerung des Kurzarbeitergelds geeinigt. Dieses soll wegen der Coronakrise bis Ende Dezember 2021 und damit auf 24 Monate verlängert werden. Prof. Dr. Sebastian Siegloch, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Soziale Sicherung und Verteilung“, nimmt dazu Stellung:

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  5. 25.08.2020 · ZEW (tko/sel)
    Termine und Nachrichten
    WIN-Charta | Nachhaltigkeit | Umweltschutz

    Das Thema Nachhaltigkeit hat seit Jahren einen hohen Stellenwert am ZEW Mannheim. So hat das Institut die WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg im Jahr 2017 unterzeichnet und sich zu seiner ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung bekannt. Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2019 informiert das ZEW über die Fortschritte des Nachhaltigkeitsengagement am Institut.

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  6. 18.08.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | China | Konjunkturumfrage
    Die Konjunkturerwartungen des China Economic Panel am ZEW verschlechtern sich im August 2020 wieder.

    In der August-Umfrage (03.–12.08.2020) sinkt der CEP-Indikator um 5,6 Punkte auf einen neuen Wert von 26,1 Punkten. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexpertinnen und -experten für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder. „Der CEP-Indikator ist allerdings immer noch recht hoch und liegt weit über seinem historischen Mittelwert von 2,6 Punkten,“ kommentiert Dr. Michael Schröder, Senior Researcher im Forschungsbereich „Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“ am ZEW Mannheim und Projektleiter der CEP-Erhebung.

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  7. 13.08.2020 · ZEW (sru/deg)
    Personalien
    Personalia | Forschungsbereiche | Umwelt- und Ressourcenökonomik
    In einem ersten Statement sagt Sebastian Rausch, dass er sich in die klima- und wirtschaftspolitische Diskussion einbringen will.

    Der renommierte Umwelt- und Energieökonom Prof. Dr. Sebastian Rausch hat zum 1. August 2020 die Leitung des Forschungsbereichs „Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“ am ZEW Mannheim übernommen. „Ich freue mich darauf, als Leiter des Forschungsbereichs meine Forschung zur Gestaltung von Emissions- und Energiemärkten zu intensivieren und in die klima- und wirtschaftspolitische Diskussion einzubringen“, sagt Sebastian Rausch.

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  8. 11.08.2020 · ZEW (msc/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Deutschland | Europa | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung
    Auch im August steigen die ZEW-Konjunkturerwartungen im Vergleich zum Vormonat Juli um 12,2 Punkte an.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im August 2020 gegenüber dem Vormonat wieder deutlich an, nachdem sie im Juli leicht zurückgegangen waren. Die Konjunkturerwartungen liegen aktuell bei 71,5 Punkten. Dies sind 12,2 Punkte mehr als im Juli. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich geringfügig verschlechtert. Der Lageindikator beträgt in der August-Umfrage minus 81,3 Punkte und liegt damit 0,4 Punkte unterhalb des Vormonatswertes.

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  9. 06.08.2020 · ZEW (der/sel)
    Forschung
    Unternehmen | Arbeitsalltag | Arbeitsorganisation | Informationswirtschaft | Verarbeitendes Gewerbe | Heimarbeit
    Durch die Corona-Krise haben Unternehmen erkannt, dass sich mehr Tätigkeiten für die Arbeit im Homeoffice eignen.

    Die Corona-bedingten Anpassungen der Arbeitsorganisation haben vielen Unternehmen gezeigt, dass sich mehr Tätigkeiten für die Arbeit im Homeoffice eignen als bislang angenommen. Im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich sind es mehr als 50 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe mehr als 40 Prozent der Unternehmen, die über solche digitalen Lerneffekte berichten. „Die flächendeckende Erkenntnis, dass zusätzliche Tätigkeiten ins Homeoffice verlagert werden können, verstärkt den Impuls, den die Corona-Krise auf die Verbreitung ortsflexibler Arbeit ausübt. Aufgrund der neuen Erfahrungen und Erkenntnisse planen viele Unternehmen, Homeoffice auch nach der Krise intensiver zu nutzen als vor dem Beginn der Corona-Pandemie“, sagt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich Digitale Ökonomie. Dabei musste etwa jedes dritte Unternehmen kurzfristig in neue Technologien investieren, um während der Krise Homeoffice zu nutzen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage unter rund 1.800 Unternehmen der Informationswirtschaft und des Verarbeitenden Gewerbes, die das ZEW Mannheim im Juni 2020 durchgeführt hat.

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  10. 30.07.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    BIP | Deutschland | Corona-Virus | Konjunktur
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann kommentiert den Rückgang der BIP-Zahlen im zweiten Quartal 2020.

    Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2020 den stärksten Rückgang der Wirtschaftsleistung erlebt, die je vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden seit Beginn der vierteljährlichen Berechnungen 1970 gemessen worden ist. Im Vergleich zum bereits sehr schwachen Vorquartal ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch einmal – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 10,1 Prozent gefallen. Gegenüber dem Vorjahresquartal bewegt sich die Wirtschaftsleistung damit auf einem um 11,7 Prozent verringerten Niveau. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, kommentiert die BIP-Zahlen.

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