1. 19.03.2021 · ZEW (mot/deg)
    Forschung
    Strompreis | Erneuerbare Energien
    Symbolbild mit Windrädern und Stromenergie.

    Der Strompreis sollte nicht wie bisher bundesweit einheitlich gebildet werden, sondern die lokalen Bedingungen des physischen Netz berücksichtigen. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Forschungspapier eines Konsortiums von TU München, FIM/FIT Fraunhofer, DIW Berlin, EWI Institut der Universität zu Köln, und ZEW Mannheim im Rahmen des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Jülich begleiteten Kopernikus-Projektes SynErgie.

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  2. 17.03.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Forschung
    Verteilungseffekte | Einkommensverteilung | Miete
    Symbolbild zu Grundsteuer mit Miniaturhaus auf Taschenrechner.

    Am Einkommen gemessen ärmere Mieter werden bis zu vier Mal stärker durch Grundsteuererhöhungen belastet als reichere. Vermieter tragen nur in den ersten zwei Jahren nach einer Erhöhung einen Teil der Steuerlast. Spätestens nach drei Jahren geben sie die höhere Grundsteuer vollständig an ihre Mieter/innen weiter. Verkaufspreise hingegen reagieren nicht auf Steueränderungen. Das belegt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Maastricht. Die Grundsteuer ist somit eine regressive Steuer: Sie belastet geringere Einkommen relativ gesehen stärker als Haushalte mit höherer Finanzkraft.

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  3. 16.03.2021 · ZEW (msc/fbr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Deutschland | Europa | ZEW-Finanzmarkttest
    ZEW-Konjunkturerwatungen steigen auf 76,6 Punkte

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Märzumfrage 2021 erneut an und liegen mit 76,6 Punkten um 5,4 Punkte höher als im Februar. Seit Dezember 2020 sind sie damit um mehr als 20 Punkte gestiegen. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verbessert sich ebenfalls im Vergleich zum Vormonat. Der Lageindikator beträgt im März minus 61,0 Punkte. Das ist eine Verbesserung um 6,2 Punkte gegenüber Februar. Seit Dezember 2020 hat sich die Lageeinschätzung mit einem Anstieg um 5,5 Punkte nur geringfügig verbessert.

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  4. 15.03.2021 · ZEW (mws/deg)
    Forschung
    Energiekonsum
    Frau betätigt Lichtschalter

    Der Strom-, Wasser- oder Gasverbrauch wird in Deutschland in aller Regel nur einmal im Jahr abgerechnet. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheims zeigt, dass diese Art der Abrechnung zu mehr Verbrauch führt. Die sofortige Zahlung der Kosten bietet hingegen Anreize, den Verbrauch zu senken.

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  5. 12.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Europa | Öffentlicher Haushalt | Corona-Virus
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann zur EU-Verschuldung.

    Der Bundesrechnungshof hat einen Sonderbericht zu den Konsequenzen der gemeinsamen EU-Kreditaufnahme im Rahmen des europäischen Corona-Wiederaufbauplans vorgelegt. Gestützt auf Berechnungen, die das ZEW im Oktober 2020 anlässlich einer Expertenanhörung im Deutschen Bundestag vorgelegt hat, bestätigt der Rechnungshof die Zahlen und Aussagen der ZEW-Studie. Mit dem neuen EU-Eigenmittelbeschluss verschaffe sich die EU ein Garantievolumen von mindestens vier Billionen Euro, was um ein Vielfaches über die Rückzahlungserfordernisse für den Corona-Plan mit seinem Volumen hinausgehe. Dies setzte Anreize für eine Ausweitung der EU-Verschuldung auch für andere Zwecke, auch wenn die Verschuldung vorläufig rechtlich nur auf die Finanzierung des Wiederaufbauplans begrenzt sei. Für die EU-Schulden entstehe durch den EU-Eigenmittelbeschluss bis 2058 eine Gemeinschaftshaftung aller EU-Staaten. Damit unterhöhlt der Wiederaufbaufonds nach Einschätzung des Rechnungshofs das Prinzip der nationalen Eigenverantwortung. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Autor der ZEW-Studie zum EU-Eigenmittelbeschluss und seinen Haftungskonsequenzen für den Bundeshaushalt, nimmt folgendermaßen Stellung:

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  6. 09.03.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Kommentar
    Prof. Dr. Sebastian Siegloch im Kommentar zur Mindestlohn-Erhöhung.

    Die Bundesministerien für Finanzen und für Arbeit und Soziales haben ein Eckpunktepapier vorgelegt, das die Voraussetzungen für einen höheren Mindestlohn schaffen soll. Prof. Dr. Sebastian Siegloch, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs “Soziale Sicherung und Verteilung” am ZEW Mannheim erklärt dazu:

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  7. 08.03.2021 · ZEW (tbk/sel)
    Forschung
    Aktienmarkt
    Diese Ungleichheit könnte mittels Investitionen in Finanzwissen und Vertrauen behoben werden.

    Frauen engagieren sich am Aktienmarkt und bei sonstigen Finanzaktivitäten zum Vermögensaufbau weniger stark als Männer. Zurückzuführen ist dies zum einen auf tatsächliche Lücken im Finanzwissen von Frauen, zum anderen aber auch auf mangelndes Selbstvertrauen. Frauen schätzen ihr Finanzwissen häufig geringer ein, als es tatsächlich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit dem Global Financial Literacy Excellence Center (GFLEC) an der George Washington University School of Business, der Universität Groningen und der Niederländischen Nationalbank DNB.

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  8. 05.03.2021 · ZEW (vme/lra/sel)
    Forschung
    Frauen | Unternehmenswert | Vorstand
    Die Studie analysiert den Effekt der Frauenquote im Vergleich zu Ländern mit rechtlich bindendem Prozentsatz.

    Frauen in den Vorständen von Unternehmen wirken sich positiv auf deren Wert aus. Ausschlaggebend hierfür ist, dass eine Frauenquote in der Unternehmensführung vor allem den Abbau ineffizienter Unternehmensprozesse zur Folge hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der New Economic School in Moskau. Untersucht wurden sowohl die Zusammensetzung von Unternehmensvorständen als auch die Eigenschaften von deren Mitgliedern in sieben europäischen Ländern, die leichte bis härtere Regulierungen bei Frauenquoten aufweisen. In einem weiteren Schritt wurden die Auswirkungen der Quote auf den Wert und die Geschäftstätigkeit der Unternehmen untersucht, wobei Finanzdaten aus den Jahren vor der Ankündigung der Quote sowie nach deren Inkrafttreten verwendet wurden.

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  9. 04.03.2021 · ZEW (awh/ggr/sel)
    Kommentar
    Wettbewerbsrecht | ZEW-Präsident
    Prof. Achim Wambach diskutiert mit weiteren Expertinnen und Experten bei der 20. Internationalen Kartellkonferenz über das aktuelle Kartellrecht.

    Auf Einladung des  Bundeskartellamts diskutieren heute neben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Führungspersönlichkeiten und Wettbewerbsexperten aus verschiedenen Staaten bei der 20. Internationalen Kartellkonferenz aktuelle Fragen des Kartellrechts. Einen der Schwerpunkte der Veranstaltung bildet in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion mit Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, über Gemeinwohlziele als Herausforderung für die Kartellrechtspraxis. Hierzu erklärt Wambach:

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  10. 04.03.2021 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Insolvenz | Corona-Virus | Leibniz Gemeinschaft
    Prof. Achim Wambach diskutiert mit weiteren Expertinnen und Experten zum Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“ beim Leibniz-Wirtschaftsgipfel.

    Die ökonomischen Folgen der Pandemie werden noch länger in Deutschland und der Welt spürbar sein. Zusammen mit den Präsidenten der sechs deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft diskutierte heute der Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Achim Wambach, Ph.D., beim alljährlichen Leibniz-Wirtschaftsgipfel zum Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“:

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