1. 05.03.2021 · ZEW (vme/lra/sel)
    Forschung
    Frauen | Unternehmenswert | Vorstand
    Die Studie analysiert den Effekt der Frauenquote im Vergleich zu Ländern mit rechtlich bindendem Prozentsatz.

    Frauen in den Vorständen von Unternehmen wirken sich positiv auf deren Wert aus. Ausschlaggebend hierfür ist, dass eine Frauenquote in der Unternehmensführung vor allem den Abbau ineffizienter Unternehmensprozesse zur Folge hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der New Economic School in Moskau. Untersucht wurden sowohl die Zusammensetzung von Unternehmensvorständen als auch die Eigenschaften von deren Mitgliedern in sieben europäischen Ländern, die leichte bis härtere Regulierungen bei Frauenquoten aufweisen. In einem weiteren Schritt wurden die Auswirkungen der Quote auf den Wert und die Geschäftstätigkeit der Unternehmen untersucht, wobei Finanzdaten aus den Jahren vor der Ankündigung der Quote sowie nach deren Inkrafttreten verwendet wurden.

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  2. 04.03.2021 · ZEW (awh/ggr/sel)
    Kommentar
    Wettbewerbsrecht | ZEW-Präsident
    Prof. Achim Wambach diskutiert mit weiteren Expertinnen und Experten bei der 20. Internationalen Kartellkonferenz über das aktuelle Kartellrecht.

    Auf Einladung des  Bundeskartellamts diskutieren heute neben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Führungspersönlichkeiten und Wettbewerbsexperten aus verschiedenen Staaten bei der 20. Internationalen Kartellkonferenz aktuelle Fragen des Kartellrechts. Einen der Schwerpunkte der Veranstaltung bildet in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion mit Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, über Gemeinwohlziele als Herausforderung für die Kartellrechtspraxis. Hierzu erklärt Wambach:

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  3. 04.03.2021 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Insolvenz | Corona-Virus | Leibniz Gemeinschaft
    Prof. Achim Wambach diskutiert mit weiteren Expertinnen und Experten zum Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“ beim Leibniz-Wirtschaftsgipfel.

    Die ökonomischen Folgen der Pandemie werden noch länger in Deutschland und der Welt spürbar sein. Zusammen mit den Präsidenten der sechs deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft diskutierte heute der Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Achim Wambach, Ph.D., beim alljährlichen Leibniz-Wirtschaftsgipfel zum Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“:

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  4. 02.03.2021 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    Greater China | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    Der CEP-Indikator ist in der Februar-Umfrage um 9,1 Punkte gestiegen und steht derzeit bei 64,0 Punkten.

    In der aktuellen Umfrage vom Februar 2021 (16.02. – 24.2.2021) steigt der CEP-Indikator um 9,1 Punkte auf einen neuen Wert von 64,0 Punkten. Dies ist der bisher höchste Wert seit Beginn der Umfrage Mitte 2013. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  5. 26.02.2021 · ZEW (gli/jdo/scw/sel)
    Forschung
    Unternehmensinsolvenz

    Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie erhielten vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unkompliziert Zugang zu umfangreichen staatlichen Hilfen, um die durch den Lockdown verursachten Liquiditätsengpässe zu überstehen. Dabei wurde größtenteils nach dem Gießkannenprinzip verfahren. Die finanzielle Unterstützung gesunder Unternehmen, die durch den Lockdown unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, ist absolut nachvollziehbar, es erhielten aber auch Unternehmen staatliche Hilfe, die auch ohne den Lockdown in eine existenzielle Krise gesteuert wären. Die Dringlichkeit der Maßnahmen führte zu einer undifferenzierten Herangehensweise, welche neben den direkten Kosten in Milliardenhöhe auch negative Folgen für mittelfristige Wachstumschancen und die Produktivitätsentwicklung in Deutschland haben können. Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, haben die undifferenzierten Finanzhilfen dazu beigetragen, dass ein Rückstau an Unternehmensinsolvenzen entstanden ist, der sich früher oder später auflösen wird. Insbesondere sehr kleine, finanziell schwache Unternehmen, die unter normalen wirtschaftlichen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in die Insolvenz bestritten hätten, wurden ohne die Perspektive einer erfolgversprechenden Sanierung am Leben gehalten.  

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  6. 24.02.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Deutschland | Öffentlicher Haushalt

    Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die Corona-Krise im Jahr 2020 zu einem Finanzierungsdefizit des Staates in Höhe von 139,6 Milliarden Euro geführt. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  7. 22.02.2021 · ZEW (ibe/deg)
    Forschung
    Innovation | Innovationsaktivität | Corona-Virus
    Die EFI-Mitglieder stehen um einen Bildschirm, auf dem Bundeskanzlerin Merkel und Bundesforschungsministerin Karliczek zu sehen sind.

    Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das heute der Bundeskanzlerin pandemiebedingt virtuell übergeben wurde, analysiert u. a. die Auswirkungen der Corona-Krise auf Forschungs- und Innovationsaktivitäten (F&I) von Unternehmen und bezieht Stellung zur aktuellen F&I-Politik der Bundesregierung.

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  8. 22.02.2021 · ZEW (clu)
    Kommentar
    Corona-Virus
    Das Corona-Steuerhilfegesetz ist laut Christopher Ludwig nicht ausgereift genug, um die Krise abzufangen.

    Das dritte Corona-Steuerhilfegesetz fällt nicht ehrgeizig genug aus, um die Folgen der Krise abzufedern. Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft noch viel härter als die Finanzkrise. Gemessen am Ausmaß der Krise geraten die Maßnahmen insgesamt zu zaghaft und wenig innovativ. Deshalb sind weitergehende Maßnahmen angemessen. Diese Position hat Christopher Ludwig, Wissenschaftler im Forschungsbereich „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, heute bei einer Expertenanhörung im Finanzausschuss des Bundestages in Berlin zum dritten Corona-Steuerhilfegesetz deutlich gemacht:

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  9. 22.02.2021 · ZEW (srf/sel)
    Nachgefragt
    Gesundheitsökonomik | Gesundheitsversorgung | ZEWnews
    Nachgefragt bei Dr. Simon Reif zur breiten Versorgung und begrenzten Ressourcen.

    Die Gesundheitswirtschaft hat nicht nur eine erhebliche ökonomische Bedeutung für Deutschland – Gesundheitsleistungen sind auch essenzieller Bestandteil der Daseinsvorsorge für Bürger/innen. Das ZEW hat zu Beginn des Jahres 2021 die Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ ins Leben gerufen. Was Gesundheitsökonomie ist, wo uns diese im Alltag begegnet und welchen Forschungsfragen die Projektgruppe nachgeht, erläutert ZEW-Ökonom Dr. Simon Reif im Interview.

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  10. 22.02.2021 · ZEW (csp/vdu/sel)
    Forschung
    EU-Kommission | Multinationale Unternehmen
    Finanzunternehmen sehen Schwäche im CbCR.

    Country-by-Country-Reporting (CbCR) wird von den EU-Mitgliedstaaten und den berichtenden Finanzunternehmen sehr heterogen umgesetzt. Anstatt für mehr Steuertransparenz zu sorgen, offenbaren CbCRs eine mangelnde Vergleichbarkeit und Probleme bei der Interpretation der Berichte. Auslöser hierfür sind ungenaue Vorgaben hinsichtlich der Berechnung und Darstellung der CbCR-Daten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der Universität Mannheim. Die Europäische Kommission sollte daher, so das Fazit der Studie, klare und einheitliche Richtlinien sowie Definitionen eines CbCR-Berichts veranlassen, bevor sie die Berichterstattungspflicht auf alle multinationalen Unternehmen ausweitet.

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