1. 16.11.2020 · ZEW (der/sel)
    Informationswirtschaft
    Informationswirtschaft | Digitalisierung | ZEW-IKT-Umfrage | Unternehmen | Corona-Virus

    Im Zuge der Corona-Pandemie machen viele Unternehmen Fortschritte bei der Digitalisierung ihres Angebots, ihrer Geschäftsprozesse und der Arbeit ihrer Beschäftigten. Im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich berichten etwa 40 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe etwa 25 Prozent der Unternehmen von einem solchen Digitalisierungsschub. Derweil liegen die Umsätze der Unternehmen häufig noch unterhalb des Vorkrisen-Niveaus – und das teilweise sehr deutlich. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage unter rund 1.400 Unternehmen der Informationswirtschaft und des Verarbeitenden Gewerbes, die das ZEW Mannheim im September 2020 durchgeführt hat.

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  2. 13.11.2020 · ZEW (ibe/sel)
    Forschung
    IKT | Digitalisierung | Branchenentwicklung | Deutschland
    IKT-Branche wächst das sechste Jahr in Folge.

    Im Jahr 2019 erwirtschaftet die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einen Umsatz von knapp 281 Milliarden Euro und wächst damit im sechsten Jahr in Folge. Auch die Bruttowertschöpfung und die Investitionsausgaben erreichen neue Höchstwerte: Erstmals generiert die Branche einen Mehrwert jenseits der 120 Milliarden Euro Marke und investiert über 20 Milliarden Euro. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Selbständigen in der IKT-Branche wider, die im Jahr 2019 auf rund 1,28 Millionen steigt. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um rund 43.000 Arbeitsplätze. Insgesamt generiert die IKT-Branche im Jahr 2019 rund 5,1 Prozent der Wertschöpfung der gesamten gewerblichen Wirtschaft. Dies geht fast ausschließlich auf das Konto der IKT-Dienstleister. Deren Bruttowertschöpfung wächst seit 2010 kontinuierlich und macht im Jahr 2019 107 Milliarden Euro aus. Aber auch die Bruttowertschöpfung des Teilbereichs IKT-Hardware steigt im Vergleich zum Vorjahr von 13 auf 14 Milliarden Euro.

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  3. 12.11.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Öffentlicher Haushalt | Steuerschätzung | Deutschland | Steuerpolitik
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann kommentiert, dass die komplette nächste Legislaturperiode unter den Vorzeichen stark geminderter Einnahmen und einer sprunghaft ansteigenden Staatsverschuldung steht.

    Der Arbeitskreis Steuerschätzungen hat die Ergebnisse seiner neuen Prognosen zu den Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden vorgestellt. Die Prognose bestätigt die sehr hohen Corona-bedingten Steuerausfälle im laufenden und den kommenden Jahren. Gegenüber der September-Prognose wurden die Zahlen allerdings leicht nach oben korrigiert. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, kommentiert.

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  4. 12.11.2020 · ZEW (cra/deg)
    Forschung
    Innovation | Chemieindustrie | Unternehmen | Chemie | Klimaschutz | Nachhaltigkeit
    Die chemische Industrie kann mit ihren Innovationen erheblich zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.

    Die chemische Industrie kann mit ihren Innovationen erheblich zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Centers für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) der Universität Hannover und des ZEW Mannheim im Auftrag des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

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  5. 11.11.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Öffentlicher Haushalt | Europäische Kommission | EU-Parlament | Europäische Integration und EU-Politik
    Friedrich Heinemann über den Neuansatz der leyen-Kommission

    Das Europäische Parlament und der Rat haben sich auf den EU-Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 geeinigt. Das Parlament hat kleinere Korrekturen mit etwas erhöhten Budgets für Forschung, Gesundheit, Grenzschutz und das Erasmusprogramm durchsetzen können. Mit der Einigung ist auch das vorletzte Hindernis für den EU-Corona-Wiederaufbauplan beseitigt. Jetzt müssen alle 27 Mitgliedstaaten noch zustimmen, was in Bezug auf Ungarn noch unsicher ist. Ungarn kritisiert, dass künftig die Vergabe von EU-Haushaltsmitteln bei Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit gestoppt werden kann. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW Mannheim, beurteilt die Einigung folgendermaßen:

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  6. 10.11.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
    Die Werte der ZEW-Konjunkturewartungen sinken im November 2020 auf 39 Punkte.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland fallen in der Novemberumfrage 2020 abermals sehr stark und liegen mit 39,0 Punkten um 17,1 Punkte unterhalb des Vormonatswertes. Seit ihrem zeitweisen Höhepunkt von 77,4 Punkten im September sind die Erwartungen damit um 38,4 Punkte gesunken. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich leicht verschlechtert. Der Lageindikator beträgt im November minus 64,3 Punkte. Dies ist ein Rückgang um 4,8 Punkte im Vergleich zum Vormonat.

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  7. 09.11.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Schulden | ZEW-Umfrage | Alte Bundesländer | Neue Bundesländer | Abgeordnete
    Landtagsabgeordnete glauben eher dann an die Einhaltung der Schuldenbremse für ihr Bundesland, wenn sie zu einer Regierungspartei gehören.

    Landtagsabgeordnete glauben eher dann an die Einhaltung der Schuldenbremse für ihr Bundesland, wenn sie zu einer Regierungspartei gehören. Politiker/innen auf den Oppositionsbänken sind deutlicher skeptischer. Wechseln Abgeordnete aus der Opposition nach einem Sieg bei der Landtagswahl in die Regierung, dann werden sie plötzlich viel optimistischer hinsichtlich der Machbarkeit eines ausgeglichenen Haushalts. Umgekehrt wächst der Pessimismus nach dem Verlust der eigenen Regierungsmacht. Dies sind Einsichten einer neuen Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Mannheim, die im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Sonderforschungsbereichs „Die Politische Ökonomie von Reformen“ durchgeführt wurde.

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  8. 07.11.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    USA | USA-Präsidentschaftswahl | Klimapolitik
    ZEW-Präsident Achim Wambach sieht in Joe Biden Chancen und Verlässlichkeit.

    Joe Biden ist zum 46. Präsidenten der USA gewählt worden. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  9. 02.11.2020 · ZEW (mlu/scw/ybr)
    Forschung
    Selbstständige | Mindestlohn | Arbeitskräfte | Arbeitsmarkt
    Der im Jahr 2015 eingeführte gesetzliche Mindestlohn hat einen Rückgang der Solo-Selbstständigkeit zur Folge.

    Solo-Selbstständigkeit ist insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen eine wichtige Alternative zur abhängigen Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig können Arbeitgeber so den Mindestlohn umgehen: Wer selbstständig ist, muss sich diesen selbst nicht zahlen. Der im Jahr 2015 eingeführte gesetzliche Mindestlohn hat dennoch einen Rückgang der Solo-Selbstständigkeit zur Folge, auch in besonders betroffenen Branchen wie Hausmeister- oder Reparaturdiensten. „Insgesamt werden Arbeitskräfte von den Arbeitgebern also trotz Mindestlohn nicht vermehrt in die Solo-Selbständigkeit gedrängt“, so Moritz Lubczyk, Wissenschaftler im Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ am ZEW Mannheim.

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  10. 29.10.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    EZB | geldpolitische Entscheidungen | Geldpolitisches Ziel | Geldpolitik | Zinspolitik | Wertpapiermärkte | Euroraum | Corona-Virus
    Friedrich Heinemann

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat keine weiteren geldpolitischen Schritte vorgenommen und beschlossen, die sehr umfangreichen Konjunkturhilfen vorerst nicht auszuweiten.  Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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