1. 13.04.2022 · ZEW (kso/sel)
    Forschung
    Ukraine | Russland | Krieg | Migrationspolitik | Deutschland
    Foto einer vierköpfigen Familie unterwegs mit einem Koffer.

    Mehr als 4,6 Millionen Menschen sind seit Kriegsbeginn aus der Ukraine geflohen. Als Folge der Invasion fliehen auch immer mehr Menschen aus Russland. Die Gründe dafür dürften in der eingeschränkten Meinungsfreiheit, Angst vor politischer Verfolgung oder vor Einzug zum Militärdienst sowie in der schlechten ökonomischen Perspektive liegen. Der Unterschied zwischen den derzeitigen russischen Migranten/-innen, die in die Nachbarländer auswandern, und den Geflüchteten aus der Ukraine besteht darin, dass die russische Auswanderungsgruppe überdurchschnittlich gut gebildet ist. Diese umfasst beispielsweise Spezialkräfte aus der IT-Branche und anderen kreativen Wirtschaftszweigen, die meist über Fremdsprachkenntnisse verfügen.

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  2. 11.04.2022 · ZEW (sgo/sel)
    Forschung
    Gründungsdynamik | Unternehmensgründung | Konkurs | Deutschland
    Symbolfoto einer durchsichtigen Weltkugel auf der Abbildung einer Mindmap.

    Eine erfolglose Unternehmensgründung wird in der Regel als wertvolle Erfahrung angesehen, deren Einsichten den gescheiterten Gründern/-innen bei ihrer nächsten Gründung zu mehr Erfolg verhelfen. Dies ist jedoch ein Trugschluss, wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim zeigt. Vielmehr ist die Wahrscheinlichkeit, dass gescheiterte Gründer/innen mit weiteren Gründungen erneut scheitern, überdurchschnittlich hoch.

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  3. 05.04.2022 · ZEW (cra/sel)
    Forschung
    Innovation | Innovationstätigkeit | Deutschland | Umweltinnovation | Klimawandel
    Foto einer Glühbirne vor dem Hintergrund zusammensitzender Menschen.

    Unternehmen in Deutschland sind auf vielfältige Art und Weise vom Klimawandel betroffen. Dies löst in den Unternehmen nicht nur Umweltinnovationen aus, die die Auswirkungen der Klimaveränderungen abfedern sollen, sondern auch sonstige Innovationen, zeigt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg.

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  4. 01.04.2022 · ZEW (mkn/bch/deg)
    Forschung
    Energieeffizienz | Private Haushalte | Einkommen | Energiesparen
    Grafik zum Effekt der Gutscheinquote auf die Erfolgsquote.

    Die Preise für Strom und Wärme sind zuletzt stark gestiegen. Dies setzt insbesondere einkommensschwache Haushalte unter Druck, da sie weniger Spielraum haben, um auf die hohen Preise zu reagieren. In vielen Fällen sind die offensichtlichen Einsparmöglichkeiten bereits ausgereizt. Gleichzeitig bleiben lohnende Investitionen in energieeffiziente Haushaltsgeräte wie beispielsweise ein neues Kühlgerät ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung in der Regel aus. Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz in einkommensschwachen Haushalten sollten allerdings nicht nur auf die rein finanzielle Unterstützung setzen, sondern das Angebot gezielt mit verhaltensbezogenen Anreizen kombinieren, um einen größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Das zeigt ein aktueller ZEW policy brief des ZEW Mannheim und der Universität Heidelberg, der auf einer empirischen Analyse des „Stromspar-Checks“ beruht, einer gemeinsamen Initiative vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen.

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  5. 31.03.2022 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Corona-Virus | Öffentlicher Haushalt | staatliche Hilfe | Deutschland | Europa
    Foto einer beschriebenen Tafel auf dem Gehweg.

    Die EU-Mitgliedstaaten sind in der ausklingenden Corona-Krise nun auch noch durch den Ukraine-Krieg mit einer neuen ökonomischen Krisensituation konfrontiert. Die schnelle Krisenabfolge verstärkt die Notwendigkeit, Krisenpakete sehr zielgenau und zeitlich begrenzt aufzulegen, um die Vergeudung öffentlicher Mittel zu vermeiden und finanziellen Handlungsspielraum zu erhalten. Eine neue Studie des ZEW Mannheim für das Europäische Parlament hat vor diesem Hintergrund untersucht, welche Mitgliedstaaten in den letzten zwei Jahren eine nicht ausreichend zielgenaue Corona-Politik betrieben haben und trotz wirtschaftlicher Erholung zu lange im Krisenmodus verbleiben. Zu langsam in der Rückführung der Hilfen agieren besonders Italien, Frankreich und Griechenland. Für Deutschland kritisiert die Studie besonders ein zu langes Festhalten an sehr großzügigen Kurzarbeiterregeln.

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  6. 23.03.2022 · ZEW (cra/rha)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Start-up | Deutschland
    Grafik zur Anzahl der KI-Startups in Deutschland.

    KI-Startup-Gründungen haben sich in Deutschland außerordentlich dynamisch entwickelt: Zwischen 2014 bis 2018 gab es einen regelrechten Gründungsboom mit einem Anstieg der jährlichen Gründungszahlen von 250 auf über 450. KI-Startups zeichnen sich außerdem durch eine sehr hohe Überlebenswahrscheinlichkeit am Markt sowie durch stark wachsende Beschäftigungszahlen aus, wie eine umfassende Bestandsaufnahme der KI-Szene des ZEW Mannheim zeigt. „Die hohe Dynamik und gute Performanz der Startups verdeutlicht, dass Künstliche Intelligenz ein ausgesprochenes Wachstumsfeld mit viel Raum für neu gegründete Unternehmen ist“, sagt ZEW-Ökonom Dr. Christian Rammer im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“.

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  7. 21.03.2022 · ZEW (msc/thc/rha)
    Forschung
    Ukrainer | Russland | Deutschland | Europa | Geld- und Finanzmärkte | Sanktion
    Ergebnisse des Finanzmarktreports für den Monat April.

    Auf den völkerrechtswidrigen Angriff von Russlands auf die Ukraine haben die EU und Deutschland mit umfangreichen Sanktionen reagiert. Die Pakete sollen Druck auf die russische Wirtschaft ausüben, um darüber Präsident Putin von einer Fortsetzung des Krieges abzubringen. Nach Einschätzung der vom ZEW Mannheim befragten Finanzmarktexperten/-innen im März 2022 dürften die Maßnahmen gegen die russische Zentralbank und der Ausschluss russischer Banken vom SWIFT-Zahlungssystem am wirksamsten sein. Sie treffen die russische Wirtschaft voraussichtlich besonders hart. Die Rückwirkungen dieser Maßnahmen auf die Wirtschaft des Euroraums werden dagegen als begrenzt eingeschätzt. Hauptsächlich führen sie im Eurogebiet laut Experten/-innen zu einer höheren Inflation und – in geringerem Maße – zu einer niedrigeren Gesamtwirtschaftsleistung. Jedoch gehen die Befragten nicht davon aus, dass diese Entwicklungen die Europäische Zentralbank (EZB) dazu veranlassen wird, ihre geplante Zinspolitik zu ändern.

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  8. 11.03.2022 · ZEW (srf/ssu/ybr)
    Forschung
    Ukraine | Migrationspolitik | Psychologie | Gesundheits- und Sozialpolitik
    Abbildung der Kartenübersicht zur psychologischen Betreuung in ukrainischer oder russischer Sprache.

    Über zwei Millionen Menschen fliehen bisher vor Krieg und Gewalt aus der Ukraine, allen voran Frauen und Kinder. Sie haben Unvorstellbares im Krieg und auf der Flucht erlebt, deswegen benötigen sie neben medizinischer auch psychologische Hilfe nach der Aufnahme in Deutschland. ZEW-Forschende haben hierfür eine Übersicht auf Basis von Google Maps bereitgestellt, um schnell einen bestmöglichen Zugang zu psychologischer Betreuung zu ermöglichen.

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  9. 09.03.2022 · ZEW (ibe/sel)
    Forschung
    Innovation | Digitalisierung | Gesundheitswesen | Digitale Ökonomie
    Fotoaufnahme der Experten beim EFI-Jahresgutachten 2022.

    Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat heute ihr Jahresgutachten an Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger übergeben. Die Übergabe war zunächst aufgrund der aktuellen politischen Lage verschoben worden. Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ ist Mitglied der EFI. Eines der Themen des diesjährigen Gutachtens ist die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Hier zeigt die Expertenkommission Rückstände auf und mahnt rasches Handeln an.

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  10. 28.02.2022 · ZEW (sbl/jno/sel)
    Forschung
    Schulden | Öffentlicher Haushalt | Corona-Virus
    Zwei Balkendiagramme zu den Befragungsergebnissen.

    Die Corona-Pandemie ist für die deutsche Finanzpolitik eine echte Bewährungsprobe. Inmitten der Krise hat die Schuldenbremse immer mehr an Rückhalt aus der Bevölkerung verloren. Denn die zunächst robuste Wählergunst für die Schuldenbremse schwand umso mehr, je näher das Inkrafttreten der Schuldenbremse rückte. So unterstützten 2021 nur noch 59 Prozent der Deutschen die Schuldenregeln, während 20 Prozent dieser skeptisch gegenüberstehen. Gut 60 Prozent sprachen sich zudem für eine spätere Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt aus. Das zeigt eine repräsentative Befragung unter Beteiligung des ZEW Mannheim.

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