1. 15.03.2022 · ZEW (msc/fbr/thc/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | ZEW-Finanzmarkttest | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
    Im März 2022 liegt der ZEW-Index bei minus 39,3 Punkten

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland fallen in der aktuellen Umfrage vom März 2022 so stark wie noch nie zuvor. Der Rückgang beträgt 93,6 Punkte und der neue Wert der ZEW-Konjunkturerwartungen liegt bei minus 39,3 Punkten. Dies ist der stärkste Rückgang der Erwartungen seit Beginn der Umfrage im Dezember 1991. Zum Vergleich: Zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 fiel der Indikator um 58,2 Punkte. Die Erwartungen liegen jetzt ähnlich niedrig wie etwa im Sommer 2019.

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  2. 11.03.2022 · ZEW (srf/ssu/sel)
    Forschung
    Ukraine | Migrationspolitik | Psychologie | Gesundheits- und Sozialpolitik
    Abbildung der Kartenübersicht zur psychologischen Betreuung in ukrainischer oder russischer Sprache.

    Über zwei Millionen Menschen fliehen bisher vor Krieg und Gewalt aus der Ukraine, allen voran Frauen und Kinder. Sie haben Unvorstellbares im Krieg und auf der Flucht erlebt, deswegen benötigen sie neben medizinischer auch psychologische Hilfe nach der Aufnahme in Deutschland. ZEW-Forschende haben hierfür eine Übersicht auf Basis von Google Maps bereitgestellt, um schnell einen bestmöglichen Zugang zu psychologischer Betreuung zu ermöglichen.

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  3. 10.03.2022 · ZEW (gne)
    Kommentar
    Migrationspolitik | Integration | Krieg | Ukraine
    Personenfoto von ZEW-Ökonom Guido Neidhöfer.

    Europa zeigt sich im Ukraine-Krieg geschlossen und solidarisch mit den Flüchtenden. In Deutschland gelingt ihre Aufnahme schnell und unbürokratisch. Bei allen offenen Fragen ist jedoch nicht absehbar, wie lange sie Schutz bedürfen werden. Im Falle, dass sie nicht so bald in ihre zerstörte Heimat zurückkehren können, sind Strategien für eine erfolgreiche Integration notwendig. Studien des ZEW Mannheim belegen, dass die Integration noch kleiner Kinder besonders hilfreich für die der gesamten Familie sein kann. Hierzu erklärt Guido Neidhöfer, Wissenschaftler am ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“:

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  4. 09.03.2022 · ZEW (ibe/sel)
    Forschung
    Innovation | Digitalisierung | Gesundheitswesen | Digitale Ökonomie
    Fotoaufnahme der Experten beim EFI-Jahresgutachten 2022.

    Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat heute ihr Jahresgutachten an Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger übergeben. Die Übergabe war zunächst aufgrund der aktuellen politischen Lage verschoben worden. Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ ist Mitglied der EFI. Eines der Themen des diesjährigen Gutachtens ist die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Hier zeigt die Expertenkommission Rückstände auf und mahnt rasches Handeln an.

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  5. 03.03.2022 · ZEW (pab/deg)
    Kommentar
    Ukraine
    Portraitfoto von Paul Berbée.

    Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine befinden sich derzeit auf der Flucht gen Westen. Um sie mit dem Nötigsten zu versorgen, organisieren zahlreiche Ehrenamtliche in Osteuropa und Deutschland kurzfristig Hilfslieferungen und Unterkünfte. Zur Rolle der Zivilgesellschaft bei der Unterstützung von Geflüchteten erklärt Paul Berbée, Wissenschaftler in der Nachwuchsforschungsgruppe „Integration von Migranten/-innen und Einstellungen zum Sozialstaat“ am ZEW Mannheim:

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  6. 28.02.2022 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Zentralbank | Russland | Zinspolitik | geldpolitische Entscheidungen | Ukraine | Krieg
    Personenfoto von Prof. Dr. Friedrich Heinemann.

    Der Rubel ist auf ein Rekordtief infolge westlicher Sanktionen gerutscht. Die russische Zentralbank reagiert mit einer drastischen Zinserhöhung. Der Leitzins steigt von 9,5 auf 20 Prozent. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  7. 28.02.2022 · ZEW (sbl/jno/sel)
    Forschung
    Schulden | Öffentlicher Haushalt | Corona-Virus
    Zwei Balkendiagramme zu den Befragungsergebnissen.

    Die Corona-Pandemie ist für die deutsche Finanzpolitik eine echte Bewährungsprobe. Inmitten der Krise hat die Schuldenbremse immer mehr an Rückhalt aus der Bevölkerung verloren. Denn die zunächst robuste Wählergunst für die Schuldenbremse schwand umso mehr, je näher das Inkrafttreten der Schuldenbremse rückte. So unterstützten 2021 nur noch 59 Prozent der Deutschen die Schuldenregeln, während 20 Prozent dieser skeptisch gegenüberstehen. Gut 60 Prozent sprachen sich zudem für eine spätere Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt aus. Das zeigt eine repräsentative Befragung unter Beteiligung des ZEW Mannheim.

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  8. 25.02.2022 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Ukraine | Russland | Krieg | Öffentlicher Haushalt | Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft
    Personenfoto von Prof. Dr. Friedrich Heinemann.

    Die europäischen Staaten haben sich wegen des russischen Vorgehens in der Ukraine auf ein ganzes Bündel an Sanktionen geeinigt. Welche fiskalischen Folgen der Ukraine-Krieg birgt, erläutert Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim:

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  9. 24.02.2022 · ZEW (jki/sel)
    Forschung
    USA | Metallindustrie | Nachhaltigkeit | Firmenimage
    Karte amerikanischer Nachhaltigkeit in der Metallindustrie.

    Stellen sich metallverarbeitende Unternehmen in den USA hinsichtlich ihrer Schwefeldioxid-Emissionen umweltfreundlicher dar, als sie tatsächlich sind? Um dies zu untersuchen, wendet ein Wissenschaftsteam unter ZEW-Beteiligung eine neue Methode an, die Satellitendaten mit Unternehmensdaten und Webtext-Mining kombiniert.

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  10. 21.02.2022 · ZEW (fbr/thc/deg)
    Forschung
    Inflation | Inflationserwartung | ZEW-Finanzmarkttest | Finanzmarkt | Zinspolitik
    Historische Inflationswerte und Inflationsprognosen bis 2024

    Die derzeit sehr hohen Inflationsraten im Euroraum werden voraussichtlich das gesamte Jahr 2022 deutlich über der EZB-Zielmarke von zwei Prozent bleiben, bevor sie mittel- und langfristig allmählich zurückgehen. Hohe Energiepreise, Rohstoffknappheit und Unterbrechungen in den internationalen Lieferketten gelten als Hauptursachen für die hohe Inflation, die vermutlich länger anhalten wird als bisher prognostiziert. Dementsprechend wird erwartet, dass die EZB ihren Hauptrefinanzierungssatz in den kommenden Jahren anheben wird, wenn auch nur schrittweise. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage des ZEW Mannheim unter Finanzmarktexperten/-innen.

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