1. 19.11.1999 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    unternehmensnahe Dienstleister | Tarifbindung

    Die für diese Woche geplante Gründung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wirft die Frage auf, wie stark die Tarifbindung im Dienstleistungssektor eigentlich ist. Bei unternehmensnahen Dienstleistern liegt sie jedenfalls deutlich unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. So entfällt lediglich rund ein Drittel des Umsatzes, der in dieser Branche erwirtschaftet wird, auf tarifgebundene Unternehmen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, bei 1.100 unternehmensnahen Dienstleistern durchgeführt hat. Zum Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen zählen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Architekten, technische Planer, Kfz-Vermieter, Maschinenvermieter, Speditions- und Logistikunternehmen, EDV-Dienstleister, Werbeagenturen sowie Unternehmen der Abfallwirtschaft.

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  2. 08.11.1999 · ZEW (hbu/msc/kvs)
    Forschung
    betriebliches Altersvorsorgesystem | Altersvorsorge

    Die sich verschärfende Rentendiskussion der letzten Monate hat gezeigt, daß für den einzelnen in Zukunft eine zusätzliche finanzielle Vorsorge außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung erforderlich ist, um im Alter den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Gleichzeitig sehen sich viele Betriebe aufgrund des wachsenden internationalen Wettbewerbsdrucks dazu gezwungen, ihr bisheriges System der betrieblichen Altersvorsorge zu überprüfen und entsprechende Veränderungen vorzunehmen. Andere Unternehmen wiederum stellen sich die Frage, ob für sie die Einführung eines betrieblichen Altersvorsorgesystems als Element einer attraktiv gestalteten Gesamtvergütung von Vorteil wäre.

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  3. 05.11.1999 · ZEW (pwe/kvs)
    Forschung
    staatliche Sparförderung | Fördermaßnahmen | private Vermögensbildung

    Aus Anlass der aktuellen Diskussion um die Einführung kapitalgedeckter Elemente in die Alterssicherung führte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Oktober 1999 eine Umfrage unter rund 400 Finanzmarktanalysten aus Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen durch. Die Experten wurden dazu befragt, welche Wirkung sie staatlichen Fördermaßnahmen mit Bezug auf die private Vermögensbildung zubilligen und welchen Fördermaßnahmen sie den Vorzug geben würden.

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  4. 04.11.1999 · ZEW (ggr)
    Konferenzen
    Kunstausstellung | ZEW

    Eine Ausstellung mit Werken der Künstler Eberhard Fiebig, Nicole König, Wolfgang Thies und Jens Trimpin wird vom 15. November bis 23. Dezember 1999 in den Räumen des ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (L 7,1 68161 Mannheim) zu sehen sein. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.30 Uhr. Gezeigt werden in der Ausstellung Pyrographien (Brandbilder von floraler Anmutungsqualität) von Eberhard Fiebig; figurative Plastiken, insbesondere Portraits, von Nicole König; computergenerierte Grafik von Wolfgang Thies und Steinskulpturen von Jens Trimpin.

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  5. 29.10.1999 · ZEW (nja/kvs)
    Forschung
    Export | Innovationstätigkeit

    Innovative Dienstleistungsunternehmen exportieren häufiger als ihre innovationsschwachen Konkurrenten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Erstmals wurde der Zusammenhang zwischen der Innovationstätigkeit und den Exporten eines Unternehmens für den Dienstleistungssektor untersucht. Für das verarbeitende Gewerbe liegen bereits mehrere Studien zu diesem Thema vor. Auch im verarbeitenden Gewerbe beeinflusst die Innovationstätigkeit das Exportverhalten der Unternehmen positiv. Weiterhin zeigt die ZEW-Studie, dass auch die Qualifikation der Mitarbeiter die Exporttätigkeit beeinflusst: Dienstleister mit höher qualifizierten Mitarbeitern exportieren häufiger.

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  6. 19.10.1999 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    unternehmensnahe Dienstleister | Personalentwicklung

    Die konjunkturelle Lage der unternehmensnahen Dienstleister hat sich im dritten Quartal 1999 wieder leicht verbessert. Die saisonbereinigte jährliche Umsatzwachstumsrate erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal um einen halben Prozentpunkt auf 3,9 Prozent. Das Umsatzwachstum liegt damit zwar immer noch deutlich unter den Spitzenwerten von Mitte 1998, die Konjunktur hat bei den unternehmensnahen Dienstleistern aber wieder an Fahrt gewonnen. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte es eine deutliche Konjunkturabkühlung gegeben. Das zweite Quartal 1999 brachte eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage.

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  7. 12.10.1999 · ZEW (cbo/kvs)
    Forschung
    Atomausstieg | Kernenergie | Wettbewerb

    Ein offener Streitpunkt in den Verhandlungen zum geregelten Ausstieg aus der Atomenergie sind Länge und Bezugsbasis der Laufzeiten für die Reaktoren. Die Atomkritiker - auf politischer Ebene vor allem durch die Regierungspartei Die Grünen/Bündnis 90 vertreten - fordern Laufzeiten von maximal 25 bis 30 Kalenderjahren. Atombefürworter, insbesondere die Eigentümergesellschaften von Kernkraftwerken, beharren dagegen auf einer Laufzeit von 40 Volllastjahren, bei deren Berechnung nur die tatsächliche Betriebsdauer von Reaktoren eingeht. Strittig sind diese beiden Größen vor allem deshalb, weil von ihrer Festlegung abhängt, wann das letzte Kernkraftwerk vom Netz geht, und welche Kostenbelastung durch den Kernenergieausstieg insgesamt entsteht. Darüber hinaus bestimmt die Wahl der einen oder anderen Ausstiegsvariante, welche potenziellen Kosten auf die einzelnen Kernkraftwerkseigentümer zukommen und sind so für die Wettbewerbssituation der jeweiligen Energieunternehmen von Bedeutung. In einer aktuellen Studie hat das ZEW untersucht, wie sich ein vorzeitiger Kernenergieausstieg auf die Höhe und Verteilung der dadurch entstehenden betriebswirtschaftlichen Kosten für die Kraftwerkseigentümer auswirkt. Die Kosten eines vorzeitigen Ausstiegs wurden dabei gegenüber einem Referenzszenario gemessen, für das als wirtschaftliche Nutzungsdauer der Kraftwerke 40 Volllastjahre unterstellt sind (siehe Abbildung 1).

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  8. 08.10.1999 · ZEW (bsa/kvs)
    Forschung
    ZEW-Umfrage | Reform | Arbeitsmarkt

    Das geplante Reformpaket von Finanzminister Eichel wird keinen Einfluß auf die derzeitige Arbeitsmarktlage haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, an der sich 265 Experten aus Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen beteiligten.

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  9. 06.10.1999 · ZEW (cbo/rsw/kvs)
    Forschung
    Schadstoffverringerungen | Ökosteuerreform | Energieeinsparungen

    Umweltsteuern sind ein wichtiges, weil kosteneffizientes Instrument, um Anreize für ein umweltgerechteres Wirtschaften zu geben. Die Ökosteuerreform in Deutschland wird dieser Zielsetzung jedoch nicht gerecht. Die Kompensationsregelung für das Produzierende Gewerbe, die im Gesetz enthalten ist, beschränkt in erheblichem Maße die Anreizwirkung zur Energieeinsparung beziehungsweise Schadstoffverringerung und macht Umweltschutz teurer, als es aus gesamtwirtschaftlicher Sicht notwendig wäre. Bei "neuen", nach 1998 gegründeten ener-gieintensiven Unternehmen des Produzierenden Gewerbes wirkt die Ökosteuerreform sogar einem ihrer wesentlichen Ziele, Anreize für mehr Beschäftigung zu geben, entgegen, indem sie Entlassungen nahelegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim.

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  10. 20.09.1999 · ZEW (dcz/kvs)
    Forschung
    Zuschauerzahlen | Fussball-Bundesliga

    Die Ursachen für die sehr unterschiedlichen Zuschauerzahlen in der deutschen Fußball-Bundesliga untersucht eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU), Koblenz. Es zeigt sich, daß primär die Tabellenplätze vor einem Spiel, das Wetter, die Reputation einer Mannschaft, ihre Fangemeinde und deren geographische Verteilung ausschlaggebend sind. So spielen für die Attraktivität des Geschehens auf dem Spielfeld die aktuellen Tabellenplätze vor dem Spiel eine wichtige Rolle. Der Unterschied, ob die Gastgebermannschaft vor dem Spiel Tabellenführer oder das Schlußlicht ist, kann bei sonst gleichen Bedingungen bis zu 8.000 Zuschauer pro Spiel ausmachen. Außerdem sind das Wetter und die Größe des Einzugsgebiets der Heimmannschaft von Bedeutung. Ein Temperaturunterschied von zehn Grad Celsius bringt bei ansonsten gleichen Spielbedingungen 2.200 Zuschauer mehr oder weniger ins Stadion. Pro 100.000 Einwohner des Kreises kann die Heimmannschaft etwa 800 Stadiongäste erwarten.

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