1. 19.01.1999 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    unternehmensnahe Dienstleister | Konjunktur

    Zum zweiten Mal in Folge hat sich die konjunkturelle Lage bei den unternehmensnahen Dienstleistern nicht weiter verbessert. Bereits im dritten Quartal 1998 wurde die Geschäftslage als unverändert gegenüber dem Vorquartal eingestuft. Im vierten Quartal 1998 sind Umsätze und Erträge gegenüber dem Vorquartal saisonbereinigt wiederum nahezu unverändert geblieben. Bei der Nachfrage hat es erstmals seit dem dritten Quartal 1996 eine Verschlechterung gegeben.

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  2. 04.12.1998 · ZEW (the/kvs)
    Forschung
    Reformmaßnahmen | Steuerreform | Steuerbelastung | European Tax Ananlyzer

    Die Gesetzesentwürfe zur Unternehmenssteuerreform 1999, 2000 und 2002 stehen. Mit den bereits für 1999 vorgesehenen Maßnahmen springt die Regierungskoalition jedoch zu kurz. Von ihnen dürften keine positiven Wachstumsimpulse ausgehen. Es zeigt sich vielmehr, dass die für 1999 geplanten Änderungen für die meisten Branchen sogar eine Verschlechterung der steuerlichen Belastungssituation zur Folge haben werden. Darüber hinaus wird mit der geplanten ökologischen Steuerreform nicht das Ziel einer nachhaltigen Verbesserung des Klimaschutzes erreicht. Hierfür erscheint eher die Einführung einer europaweiten Umweltsteuer sinnvoll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit dem Steuerexperten Professor Otto H. Jacobs von der Universität Mannheim.

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  3. 03.12.1998 · ZEW (kvs)
    Kommentar
    Steuerbelastung | Steuerreform | Reformmaßnahmen

    Die von der Regierungskoalition vorgelegten Gesetzentwürfe zur Unternehmenssteuerreform 1999, 2000 und 2002 wurden von Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Lehrstuhl Prof. Jacobs hinsichtlich ihrer ökonomischen Auswirkungen auf den Unternehmenssektor sowie einiger steuersystematischer Aspekte untersucht. Dazu wurden die Effekte der wesentlichen Steueränderungen auf die Steuerbelastung von Unternehmen mit dem European Tax Analyzer berechnet, der am ZEW in Kooperation mit Prof. Jacobs, Universität Mannheim entwickelt wurde. Dabei zeigte sich, daß von der ersten Stufe der Reformmaßnahmen tendenziell eine leichte Verschlechterung der unternehmerischen Rahmenbedingungen ausgehen dürfte. Demgegenüber stellte sich für die Stufe im Jahr 2002 eine Verbesserung der Situation heraus.

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  4. 30.11.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Metallindustrie | Erdölpreis | Rohstoffpreis

    Da der Ölpreis so niedrig wie lange nicht ist, kommt manches Unternehmen auf die Idee, sich durch den Kauf auf Termin langfristig einen günstigen Einkaufspreis für den Rohstoff Öl zu sichern. Jedoch muß auf der anderen Seite auch jemand bereit sein, gegen entsprechende Prämien solche Terminkontrakte anzubieten. Eine solche Marktlücke zu nutzen, kann gewinnbringend sein, aber auch hohe Verluste verursachen. Das Risiko solcher Termingeschäfte untersucht das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim in einer aktuellen Studie. Das Beispiel der Metallgesellschaft, die Anfang der neunziger Jahre langfristige Lieferverpflichtungen zu Festpreisen einging, macht die Brisanz der Frage deutlich. Das Unternehmen hatte versucht, seine Termingeschäfte mit Hedgingstrategien abzusichern und mußte letztlich Verluste in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar hinnehmen.

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  5. 18.11.1998 · ZEW (awu/kvs)
    Forschung
    European Tax Ananlyzer | Steuerreform | Steuerbelastung

    Im Rahmen der Koalitionsgespräche von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wurde vereinbart eine ökologische Steuerreform umzusetzen. Konkrete Angaben über das Besteuerungsverfahren, die Ermittlung der Bemessungsgrundlagen und vorgesehene Ausnahmeregelungen wurden zwar nicht genannt. Jedoch wurden die Steuertarife und die vorgesehene Entlastung bei den gesetzliche Sozialabgaben beziffert:

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  6. 20.10.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Innovation | Ostdeutschland | Produktivität

    Trotz bemerkenswerten Anpassungsfortschritts liegt die Produktivität der ostdeutschen Industrie nach wie vor unterhalb des westdeutschen Niveaus. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen ostdeutschen Unternehmen hinsichtlich ihrer Produktivität erheblich. Deutlich zeigt sich, daß innovative im Vergleich zu nicht-innovativen Unternehmen eine signifikant bessere Produktivitätsentwicklung aufweisen. Auch bei Unternehmen, an denen westdeutsche oder ausländische Unternehmen beteiligt sind, gleicht sich die Produktivität schneller an das westdeutsche Niveau an als bei unabhängigen Unternehmen. Dies geht aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim hervor.

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  7. 16.10.1998 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    Beschäftigungszahlen | unternehmensnahe Dienstleister | Konjunktur

    Die konjunkturelle Situation bei den unternehmensnahen Dienstleistern ist im dritten Quartal 1998 auf hohem Niveau konstant geblieben. Lediglich die Einschätzung der Ertragslage hat sich im Vorjahresvergleich nochmals verbessert. Alle anderen Geschäftsfaktoren blieben sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal als auch gegenüber dem Vorquartal unverändert. Damit hat es bei den unternehmensnahen Dienstleistern im zweiten Quartal in Folge keine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation gegeben. Die leichte Stagnation bei den unternehmensnahen Dienstleistern bleibt bislang ohne Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation bei den unternehmensnahen Dienstleistern. Vor allem hochqualifizierte Arbeitskräfte haben gute Aussichten auf einen Job. Unqualifizierte und Berufsschulabsolventen müssen hingegen häufiger um ihre Jobs fürchten. Deutlich wird auch, daß Prozeßinnovationen - also der Einsatz neuer oder wesentlich verbesserter Technologien - zu einer geringeren Nachfrage nach gering qualifiziertem Personal führen. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im September 1998 durchgeführt hat. Zum Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen zählen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Architekten, technische Planer, Kfz-Vermieter, Maschinenvermieter, Speditions- und Logistikunternehmen, EDV-Dienstleister, Werbeagenturen sowie Unternehmen der Abfallwirtschaft.

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  8. 06.10.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Beschäftigungspolitik | Neue Technologien | unternehmensnahe Dienstleister | Konjunktur

    Eines der schwerwiegendsten Probleme der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik ist die hohe Arbeitslosigkeit. Doch während im Verarbeitenden Gewerbe Arbeitsplätze stetig weiter abgebaut werden, erweist sich der Dienstleistungssektor als Hoffnungsträger. Hier entstehen neue Jobs in großer Zahl - allerdings kaum für gering Qualifizierte. Eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim zeigt, dass der Anteil der Unqualifizierten an den gesamten Beschäftigten bei den unternehmensnahen Dienstleistern zwischen 1991 und 1996 um 30 Prozent gesunken ist. Der Anteil der Akademiker hingegen ist in diesem Zeitraum um etwa den gleichen Prozentsatz gestiegen.

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  9. 22.09.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Wechselkurs | Preissetzungsstrategie | Export

    Die Gewinnmargen deutscher Exporteure bleiben im wesentlichen von Wechselkursschwankungen unbeeinflußt. Im Durchschnitt über 65 ausgewählte Exportprodukte wird eine reale Aufwertung der Mark zu 20 Prozent durch eine Senkung der Gewinnmargen ausgeglichen, die restlichen 80 Prozent werden in Form einer Preissteigerung auf den ausländischen Markt weitergereicht. Der Grad der Weitergabe variiert jedoch nach Produkten und Zielländern. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim über Preissetzungsstrategien auf Exportmärkten zwischen 1988 und 1994.

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  10. 08.09.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Innovation | Umweltpolitik | Umweltinnovation

    Die Ansicht, dass vor allem staatliche Verordnungen dem Umweltschutz dienen, widerspricht eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Sie macht vielmehr deutlich, dass die Innovationswirkungen des Einsatzes von ökonomischen Instrumenten - beispielsweise Umweltabgaben - und ordnungsrechtlichen Instrumenten - beispielsweise Umweltauflagen - stark von den Bedingungen im jeweiligen Umfeld abhängen. So kann das gleiche Instrument in verschiedenen Branchen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen, und auch die Art der Innovation ist ausschlaggebend.Die ZEW-Studie definiert Umweltinnovationen als Innovationen, die der Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen durch anthropogene Aktivitäten, der Sanierung bereits eingetretener Schäden sowie der Diagnose und Kontrolle von Umweltbelastungen dienen.

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