1. 21.12.2020 · ZEW (pbo/sel)
    Forschung
    China | Innovationspolitik | Forschung und Entwicklung | Wachstum | Deutschland | USA
    China ist mit seiner stark missionsgetriebenen Innovationspolitik kein Vorbild.

    Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sind sowohl in Deutschland als auch in China in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das Wachstum in beiden Ländern hat davon allerdings weniger profitiert als erwartet. „Dies deutet auf eine zu geringe Forschungsproduktivität in beiden Volkswirtschaften hin“, erklärt Dr. Philipp Böing, Senior Researcher und China-Experte am ZEW Mannheim. In einem heute veröffentlichten ZEW policy brief haben er und Paul Hünermund, PhD, Assistenzprofessor an der Copenhagen Business School, analysiert, wie Investitionen in F&E mit der Forschungsproduktivität in Deutschland und China zusammenhängen. Ihre Schlussfolgerung, um anhaltende Wachstumsraten in Europa zu erzielen:  „Erforderlich ist eine Innovationspolitik, die einen Bottom-up-Ansatz verfolgt, und nicht zu stark auf missionsgetriebene Forschungspolitik setzt. Nur auf diesem Weg lassen sich im Wettbewerb mit den führenden Industriestaaten dieser Welt bahnbrechende Innovationen erzielen. Die stark missionsgetriebene Innovationspolitik Chinas kann hier kein Vorbild sein.“

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  2. 16.12.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Federal Reserve Bank | geldpolitische Entscheidungen | Zinspolitik | Zins | USA | Notenbank | Geldpolitik
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann kommentiert die Entscheidung der Notenbank Fed ihre Leitzinsen unverändert zu lassen.

    Die US-amerikanische Notenbank Fed hat keine Änderungen ihrer Leitzinsen vorgenommen, die im Korridor von 0,0 bis 0,25 Prozent verbleiben. Auch hat sie sich noch nicht zu einer weiteren Aufstockung des laufenden Wertpapierkaufprogramms durchgerungen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  3. 16.12.2020 · ZEW (dre/sel)
    Forschung
    Digitale Ökonomie | Corona-Virus | Digitalisierung
    Die Optimierung der App könnte mit Hilfe eines Reallabors beschleunigt werden.

    Die Corona-Warn-App soll die Nachverfolgung von Infektionen mit SARS-CoV-2 vereinfachen und beschleunigen. Dieser Zielsetzung wird die Corona-Warn-App derzeit aber nicht gerecht. “Um ihre Wirkung voll zu entfalten, müsste die App weiter verbreitet sein als bisher und die Nutzerführung müsste deutlich wirkungsorientierter gestaltet sein. Zudem müsste die App anhand einer klaren Erfolgsmessung fortwährend verbessert werden“, sagt Dr. Dominik Rehse, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe „Design digitaler Märkte“ am ZEW Mannheim. In einem aktuellen ZEW policy brief empfehlen er und ein Wissenschaftler der Universität Mannheim daher die Einrichtung eines Reallabors für die Corona-Warn-App. Mit Hilfe eines solchen Reallabors sollten Maßnahmen zur Verbreitungsförderung, Nutzungsoptimierung und Erfolgsmessung systematisch getestet und die App deutlich verbessert werden.

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  4. 15.12.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Digitalisierung | EU-Kommission | Regulierung | Wettbewerb
    Prof. Dr. Achim Wambach zum EU-Digitalpaket.

    Heute stellt die EU-Kommission in Brüssel ihr Digitalpaket vor. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, erklärt dazu: „Die Bestrebungen der EU-Kommission, mit neuen Regeln der enormen Dynamik der Digitalmärkte Rechnung zu tragen und die Marktmacht von Digitalunternehmen bereits im Voraus zu begrenzen, ist der richtige Ansatz. Die Macht einzelner Unternehmen auf digitalen Märkten darf künftig gar nicht erst unkontrollierbar werden.

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  5. 15.12.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China | Greater China | China Economic Panel | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose
    Der CEP-Indikator ist in der Dezember-Umfrage um 23,7 Punkte gesunken und steht derzeit bei 31,3 Punkten.

    In der aktuellen Umfrage vom Dezember (01.12. – 09.12.2020) sinkt der CEP-Indikator um 23,7 Punkte auf einen neuen Wert von 31,3 Punkten. Dies ist zwar ein markanter Rückgang, gleichwohl liegen die Erwartungen noch immer auf einem historisch hohen Niveau. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  6. 14.12.2020 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Corona-Virus | Unternehmen | Unternehmensinsolvenz | Kreditgeschäft
    Die Sonderfrage des aktuellen ZEW-Finanzmarkttests zeigt eine zunehmende Anzahl an Zombieunternehmen.

    Die Maßnahmen, die zur Milderung der wirtschaftlichen Effekte der Corona-Krise ergriffen wurden, haben die deutsche Wirtschaft bisher weitgehend stabilisiert. Für das erste Halbjahr 2021 erwarten Finanzmarktexperten/-innen jedoch eine Zunahme an Unternehmensinsolvenzen und Kreditausfällen. Außerdem werde die Anzahl sogenannter Zombieunternehmen, also Unternehmen, die eigentlich insolvent sind, jedoch mit Krediten künstlich am Leben gehalten werden, steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an dem sich 174 Finanzmarktexperten/-innen beteiligt haben. Die Umfrage hat das ZEW Mannheim im Dezember 2020 durchgeführt.

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  7. 10.12.2020 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    EZB | Zinspolitik
    Prof. Dr. Friedrich Heinemann über die Ergebnisse der ZEW-Studie zu Wertpapierkaufprogrammen.

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat eine Aufstockung des Wertpapierkaufprogramms PEPP um 500 Mrd. Euro beschlossen und seine Mindestlaufzeit um neun Monate bis März 2022 verlängert. Außerdem hat der Rat den Beginn von Nettotilgungen im PEPP auf frühestens 2024 hinaus geschoben. Die EZB reagiert damit auf die erneute wirtschaftliche Eintrübung aufgrund der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie und ihrer ökonomischen Folgen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  8. 10.12.2020 · ZEW (cra/deg)
    Forschung
    Künstliche Intelligenz | Innovationskraft | Innovation
    Der Bereich der KI sorgte im Jahr 2018 für 7,6 Milliarden Euro in deutschen Unternehmen.

    Mit Weltmarktneuheiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) erzielten deutsche Unternehmen im Jahr 2018 einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro. Rund zehn Prozent des deutschen Umsatzes mit Weltmarkneuheiten ist damit auf diese Technologie zurückzuführen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Zwar steigt der Umsatz von Unternehmen durch den Einsatz von KI insgesamt nicht an. Doch wirkt sich KI deutlich auf die Umsatzrendite aus, sie liegt aufgrund des KI-Einsatzes mit 6,4 Prozent um 1,3 Prozentpunkte höher. Damit können Unternehmen, die KI anwenden, rund 25 Prozent mehr Gewinn erzielen.

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  9. 08.12.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
    ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Dezemberumfrage 2020 um 16,0 Punkte und liegen nun bei 55,0 Punkten. Damit haben die Konjunkturerwartungen den starken Rückgang des Vormonats zu einem großen Teil wieder ausgeglichen. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich erneut verschlechtert. Der Lageindikator beträgt im Dezember minus 66,5 Punkte. Dies ist ein Rückgang um 2,2 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Die Lageeinschätzung sinkt damit leicht unter den Wert vom September 2020 (minus 66,2 Punkte).

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  10. 08.12.2020 · ZEW (fhe/ahv/deg)
    Forschung
    Corona-Virus | EZB
    Die Übergewichtung der Länder fand bereits lang vor der Corona-Krise statt.

    Die Anleihekäufe des Eurosystems seit Beginn der Corona-Pandemie weichen in ihrer Aufteilung auf die Euro-Staaten sehr stark vom EZB-Kapitalschlüssel ab. Verglichen mit dem Kapitalschlüssel wurden italienische Staatsanleihen zwischen März und September 2020 um 25 Prozent übergewichtet. Für Spanien beträgt die Übergewichtung elf Prozent, für Belgien sieben Prozent und für Slowenien und Frankreich noch drei Prozent. Dies zeigt eine Studie zu den EZB-Wertpapierkaufprogrammen, die Forscherinnen und Forscher des ZEW Mannheim mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung erarbeitet haben.

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