1. 15.03.2021 · ZEW (mws/deg)
    Forschung
    Energiekonsum | Verhaltensökonomik | Umweltbewusstsein
    Frau betätigt Lichtschalter

    Der Strom-, Wasser- oder Gasverbrauch wird in Deutschland in aller Regel nur einmal im Jahr abgerechnet. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheims zeigt, dass diese Art der Abrechnung zu mehr Verbrauch führt. Die sofortige Zahlung der Kosten bietet hingegen Anreize, den Verbrauch zu senken.

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  2. 12.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Europa | Schulden | Öffentlicher Haushalt | Corona-Virus
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann zur EU-Verschuldung.

    Der Bundesrechnungshof hat einen Sonderbericht zu den Konsequenzen der gemeinsamen EU-Kreditaufnahme im Rahmen des europäischen Corona-Wiederaufbauplans vorgelegt. Gestützt auf Berechnungen, die das ZEW im Oktober 2020 anlässlich einer Expertenanhörung im Deutschen Bundestag vorgelegt hat, bestätigt der Rechnungshof die Zahlen und Aussagen der ZEW-Studie. Mit dem neuen EU-Eigenmittelbeschluss verschaffe sich die EU ein Garantievolumen von mindestens vier Billionen Euro, was um ein Vielfaches über die Rückzahlungserfordernisse für den Corona-Plan mit seinem Volumen hinausgehe. Dies setzte Anreize für eine Ausweitung der EU-Verschuldung auch für andere Zwecke, auch wenn die Verschuldung vorläufig rechtlich nur auf die Finanzierung des Wiederaufbauplans begrenzt sei. Für die EU-Schulden entstehe durch den EU-Eigenmittelbeschluss bis 2058 eine Gemeinschaftshaftung aller EU-Staaten. Damit unterhöhlt der Wiederaufbaufonds nach Einschätzung des Rechnungshofs das Prinzip der nationalen Eigenverantwortung. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Autor der ZEW-Studie zum EU-Eigenmittelbeschluss und seinen Haftungskonsequenzen für den Bundeshaushalt, nimmt folgendermaßen Stellung:

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  3. 11.03.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    EZB | geldpolitische Entscheidungen | Geldpolitisches Ziel | Geldpolitik | Zinspolitik | Wertpapiermärkte | Euroraum | Corona-Virus
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann im Kommentar zu den neusten Beschlüssen und Veränderungen der EZB.

    Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat trotz des Anstiegs der Kapitalmarktzinsen keine weiteren geldpolitischen Lockerungen oder neuerlichen Aufstockungen des Wertpapierkaufprogramms PEPP beschlossen. Allerdings hat der EZB-Rat angekündigt, das Ankaufstempo im PEPP im zweiten Quartal zu erhöhen und einen Anstieg der Kapitalmarktzinsen zu verhindern. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  4. 09.03.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Kommentar
    Mindestlohn | Lohnpolitik
    Prof. Dr. Sebastian Siegloch im Kommentar zur Mindestlohn-Erhöhung.

    Die Bundesministerien für Finanzen und für Arbeit und Soziales haben ein Eckpunktepapier vorgelegt, das die Voraussetzungen für einen höheren Mindestlohn schaffen soll. Prof. Dr. Sebastian Siegloch, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs “Soziale Sicherung und Verteilung” am ZEW Mannheim erklärt dazu:

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  5. 08.03.2021 · ZEW (tbk/sel)
    Forschung
    Finanzmarkt | Aktienmarkt | Vermögensbildung | Frauenbildung
    Diese Ungleichheit könnte mittels Investitionen in Finanzwissen und Vertrauen behoben werden.

    Frauen engagieren sich am Aktienmarkt und bei sonstigen Finanzaktivitäten zum Vermögensaufbau weniger stark als Männer. Zurückzuführen ist dies zum einen auf tatsächliche Lücken im Finanzwissen von Frauen, zum anderen aber auch auf mangelndes Selbstvertrauen. Frauen schätzen ihr Finanzwissen häufig geringer ein, als es tatsächlich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit dem Global Financial Literacy Excellence Center (GFLEC) an der George Washington University School of Business, der Universität Groningen und der Niederländischen Nationalbank DNB.

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  6. 05.03.2021 · ZEW (vme/lra/sel)
    Forschung
    Frauen | Unternehmenswert | Vorstand
    Die Studie analysiert den Effekt der Frauenquote im Vergleich zu Ländern mit rechtlich bindendem Prozentsatz.

    Frauen in den Vorständen von Unternehmen wirken sich positiv auf deren Wert aus. Ausschlaggebend hierfür ist, dass eine Frauenquote in der Unternehmensführung vor allem den Abbau ineffizienter Unternehmensprozesse zur Folge hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der New Economic School in Moskau. Untersucht wurden sowohl die Zusammensetzung von Unternehmensvorständen als auch die Eigenschaften von deren Mitgliedern in sieben europäischen Ländern, die leichte bis härtere Regulierungen bei Frauenquoten aufweisen. In einem weiteren Schritt wurden die Auswirkungen der Quote auf den Wert und die Geschäftstätigkeit der Unternehmen untersucht, wobei Finanzdaten aus den Jahren vor der Ankündigung der Quote sowie nach deren Inkrafttreten verwendet wurden.

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  7. 04.03.2021 · ZEW (awh/ggr/sel)
    Kommentar
    Bundeskartellamt | Wettbewerbsrecht | Fusionskontrolle | ZEW-Präsident
    Prof. Achim Wambach diskutiert mit weiteren Expertinnen und Experten bei der 20. Internationalen Kartellkonferenz über das aktuelle Kartellrecht.

    Auf Einladung des  Bundeskartellamts diskutieren heute neben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Führungspersönlichkeiten und Wettbewerbsexperten aus verschiedenen Staaten bei der 20. Internationalen Kartellkonferenz aktuelle Fragen des Kartellrechts. Einen der Schwerpunkte der Veranstaltung bildet in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion mit Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, über Gemeinwohlziele als Herausforderung für die Kartellrechtspraxis. Hierzu erklärt Wambach:

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  8. 04.03.2021 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Insolvenz | Corona-Virus | Leibniz Gemeinschaft | Konjunktur
    Prof. Achim Wambach diskutiert mit weiteren Expertinnen und Experten zum Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“ beim Leibniz-Wirtschaftsgipfel.

    Die ökonomischen Folgen der Pandemie werden noch länger in Deutschland und der Welt spürbar sein. Zusammen mit den Präsidenten der sechs deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft diskutierte heute der Präsident des ZEW Mannheim, Prof. Achim Wambach, Ph.D., beim alljährlichen Leibniz-Wirtschaftsgipfel zum Thema „Die ökonomischen Folgen der Pandemie“:

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  9. 02.03.2021 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China | Greater China | China Economic Panel | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    Der CEP-Indikator ist in der Februar-Umfrage um 9,1 Punkte gestiegen und steht derzeit bei 64,0 Punkten.

    In der aktuellen Umfrage vom Februar 2021 (16.02. – 24.2.2021) steigt der CEP-Indikator um 9,1 Punkte auf einen neuen Wert von 64,0 Punkten. Dies ist der bisher höchste Wert seit Beginn der Umfrage Mitte 2013. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  10. 26.02.2021 · ZEW (gli/jdo/scw/sel)
    Forschung
    Unternehmen | Unternehmensinsolvenz | staatliche Hilfe

    Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie erhielten vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unkompliziert Zugang zu umfangreichen staatlichen Hilfen, um die durch den Lockdown verursachten Liquiditätsengpässe zu überstehen. Dabei wurde größtenteils nach dem Gießkannenprinzip verfahren. Die finanzielle Unterstützung gesunder Unternehmen, die durch den Lockdown unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, ist absolut nachvollziehbar, es erhielten aber auch Unternehmen staatliche Hilfe, die auch ohne den Lockdown in eine existenzielle Krise gesteuert wären. Die Dringlichkeit der Maßnahmen führte zu einer undifferenzierten Herangehensweise, welche neben den direkten Kosten in Milliardenhöhe auch negative Folgen für mittelfristige Wachstumschancen und die Produktivitätsentwicklung in Deutschland haben können. Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, haben die undifferenzierten Finanzhilfen dazu beigetragen, dass ein Rückstau an Unternehmensinsolvenzen entstanden ist, der sich früher oder später auflösen wird. Insbesondere sehr kleine, finanziell schwache Unternehmen, die unter normalen wirtschaftlichen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in die Insolvenz bestritten hätten, wurden ohne die Perspektive einer erfolgversprechenden Sanierung am Leben gehalten.  

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