1. 04.11.2021 · ZEW (cgd/bch/deg)
    Forschung
    Energieeffizienz | Gebäude | Gebäudemanagement | Klimaschutz | Steuerlich Förderung
    Blaues Symbolbild für Energieeffizienz in Gebäuden

    Förderprogramme in Frankreich, die private Haushalte bei der energieeffizienten Sanierung ihrer Wohnung unterstützen sollen, schneiden hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz unterschiedlich ab. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des ZEW Mannheim. „Im Ergebnis ist eine Reduktion des Energieverbrauches in den Haushalten am kosteneffizientesten mit den Energieeffizienz-Zertifikaten der Energieversorger zu erzielen“, erläutert ZEW-Wissenschaftlerin Dr. Claire Gavard, eine der Autorinnen der Analyse.

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  2. 03.11.2021 · ZEW (ssi/rha)
    Forschung
    Gewerbesteuer | Innovation | Forschung und Entwicklung
    Finger drückt auf einen transparenten Button, auf dem Innovation steht.

    Eine Erhöhung der Gewerbesteuer wirkt sich negativ auf die Innovationskraft von Unternehmen sowie auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland aus. Forschung und Entwicklung werden im Zuge höherer Belastungen verlagert oder ganz aufgebeben. In deren Folge schrumpft auch die Anzahl angemeldeter Patente und damit die Konkurrenzfähigkeit im Wettbewerb. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Wissenschaftsteam, das die hemmenden Wirkungen von sich ändernden Gewerbesteuerhebesätzen über einen Zeitraum von knapp drei Jahrzehnten betrachtet hat. „Bei steigenden Steuern für Betriebe sinken deren Ausgaben für Forschung und Entwicklung – und zwar unabhängig von der Betriebsgröße. Hier lohnt es sich für die Politik, genauer hinzuschauen. Denn derzeit werden spezielle Steueranreize für Forschung und Entwicklung oftmals eng an die Betriebsgröße geknüpft“, sagt Prof. Dr. Sebastian Siegloch, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Soziale Sicherung und Verteilung“. Die 2019 in Deutschland eingeführte Forschungszulage steht allen forschenden Unternehmen zur Verfügung und ist in dieser Hinsicht gut ausgestaltet.

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  3. 02.11.2021 · ZEW (fhe/rha)
    Forschung
    Öffentlicher Haushalt | Ausgaben | Öffentliche Ausgaben
    ZEW-Studie zur „Zukunftsquote“.

    Die öffentlichen Haushalte in Deutschland müssen in den kommenden Jahren in erheblichem Umfang Mittel für Langfristziele auf den Gebieten Klima-, Bildungs- und Innovationspolitik mobilisieren. Aufgaben auf diesen Feldern stehen dabei in Budgetkonkurrenz mit Politikbereichen, die in der Gegenwart einen hohen Nutzen stiften und daher politisch eine starke Unterstützung genießen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat das ZEW nun eine „Zukunftsquote“ konzipiert und erstmalig für den Bundeshaushalt berechnet. Diese Zukunftsquote gibt an, in welchem Umfang der Haushalt Mittel für Ziele bereitstellt, die erst in der mittleren oder ferneren Zukunft einen Nutzen stiften werden. Für 2019 und damit den letzten Bundeshaushalt vor der Pandemie beziffert die Studie die Zukunftsquote des Bundeshaushalts mit 18,3 Prozent. Das ZEW empfiehlt die Nutzung einer solchen Zukunftsquote für die Haushalte von Bund und Ländern als hilfreichen neuen Kompass, welcher einer übermäßigen Gegenwartsorientierung entgegen wirken könnte.

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  4. 31.10.2021 · ZEW (mkn/rha)
    Forschung
    ZEW policy brief | UN-Klimakonferenz | Klimaschutz | Emissionsreduktionen
    ZEW policy brief zur Gründung eines Klimaklubs

    Klimaschutz braucht effektivere Anreizsysteme, um die Staaten zu einer stärkeren Vermeidung von Treibhausgasemissionen zu bewegen. Aus Sicht des ZEW besteht auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) jetzt die Chance, zumindest über einen Klimaklub zu verhandeln, wenn nicht sogar ihn zu gründen. Dies wäre ein wirksamer Schritt, um das Ambitionsniveau für den Klimaschutz zu steigern. Für ZEW-Ökonomen ist es dagegen fraglich, ob die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte schrittweise Erhöhung der länderspezifischen Klimaschutzbeiträge wirklich geeignet ist, das globale Klimaschutzziel zu erreichen. Laut Berechnungen von Climate Action Tracker haben nämlich zahlreiche Länder bisher kaum Ambitionen entwickelt, ihre Reduktionsziele zu verschärfen. Gleichzeitig sind nur wenige Mitgliedstaaten des Pariser Abkommens auf Kurs mit dem 2-Grad-Ziel. Grund für die Zögerlichkeit vieler Staaten ist sicher auch das Kalkül, sie können von den Anstrengungen anderer profitieren, ohne selbst viel zum Klimaschutz beitragen zu müssen.

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  5. 28.10.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus
    ZEW-Ökonom Prof. Dr. Friedrich Heinemann im Kommentar zu den neusten Beschlüssen und Veränderungen der EZB.

    Erwartungsgemäß hat der EZB-Rat noch keine Entscheidung über die Zukunft der laufenden Anleihekäufe im Krisenprogramm PEPP getroffen und auch sonst keine Änderungen an der aktuellen Geldpolitik vorgenommen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  6. 21.10.2021 · ZEW (der/ybr)
    Forschung
    Crowdworking | Digitalisierung | Informationswirtschaft | Verarbeitendes Gewerbe

    Die Nutzung von Crowdworking-Plattformen durch Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. „Im Jahr 2020 setzten 8,2 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft und 6,1 Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe Crowdworking ein“, sagt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“ am ZEW Mannheim. „Darüber hinaus plante etwa ein Prozent der Unternehmen, bis Ende des Jahres 2021 mit dem Einsatz von Crowdworking zu beginnen“. 

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  7. 20.10.2021 · ZEW (fhe/deg)
    Kommentar
    Deutsche Bundesbank | EZB | Geldpolitik | geldpolitische Entscheidungen
    Prof. Dr. Friedrich Heinemann sitzt auf einem Sessel

    Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat um seine Entlassung zum Jahresende gebeten. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  8. 19.10.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    EU-Stabilitätspakt | Öffentliche Schulden | Europa | EU-Kommission
    Personenfoto von Prof. Dr. Friedrich Heinemann.

    Die Europäische Kommission hat mit einem ersten Diskussionspapier die Diskussion über eine mögliche Reform des Stabilitätspakts eröffnet. Angesichts des pandemieverursachten starken Anstiegs der Schuldenquoten und des hohen Investitionsbedarfs im Bereich Klimapolitik und Digitalisierung seien die bisherigen Schuldenregeln zu überprüfen. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  9. 12.10.2021 · ZEW (msc/fbr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | ZEW-Finanzmarkttest | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
    ZEW-Konjunkturerwartungen fallen erneut.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen in der aktuellen Umfrage vom Oktober 2021 um 4,2 Punkte auf einen neuen Wert von 22,3 Punkten zurück. Dies ist der fünfte Rückgang in Folge. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich in der aktuellen Umfrage um 10,3 Punkte und liegt damit bei 21,6 Punkten. Dies ist der erste Rückgang seit dem kontinuierlichen Anstieg zwischen Februar und September 2021. Gegenüber dem Vormonat hat sich damit der Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten sechs Monate erkennbar verschlechtert.

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  10. 08.10.2021 · ZEW (csp/lfi/sel)
    Forschung
    Fremdkapital | Fremdkapitalbeschaffung | Eigenkapital | Steuern und Steuerwissenschaft | Steuerbegünstigung | Investition und Finanzierung
    ZEW policy brief zu Lösungsstrategien rund um das debt-equity-bias.

    Die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie haben die Verschuldung der Unternehmen erhöht und ihre Investitionstätigkeit verringert. Zur Finanzierung von Investitionen können Unternehmen sowohl Eigen- als auch Fremdkapital einsetzen. Aus steuerlicher Sicht sind Zinszahlungen für Fremdkapital grundsätzlich von der Bemessungsgrundlage abzugsfähig; Eigenkapitalkosten in der Regel nicht. Folglich kommt es zu einer steuerlichen Begünstigung der Fremd- gegenüber der Eigenkapitalfinanzierung – dem sogenannten Debt-Equity Bias. Dieser stellt ein tief verwurzeltes Problem im heutigen Steuersystem dar und hemmt die Investitionsfinanzierung durch Eigenkapital. Ein aktueller ZEW policy brief zeigt, dass der Debt-Equity Bias nicht durch eine Harmonisierung auf europäischer Ebene zu lösen ist. Stattdessen empfehlen die Wissenschaftler/innen diese steuerliche Verzerrung auf nationaler Ebene zu beseitigen, beispielsweise durch die Einführung einer dualen Einkommensteuer.

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