27.11.2019 · ZEW ()
Forschung
Europäische Union | Europäische Integration | Europa | EU-Regionalfonds | Regionale Entwicklung | Regionale Entwicklungsfinanzierung | Finanz- und Kreditwesen | Kredit
Fahnen wehen im Wind auf dem Vorplatz der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg
Bei der Vergabe von Krediten durch die Europäische Investitionsbank (EIB) spielt die persönliche Biographie von Mitarbeitern/-innen der Führungsebene eine maßgebliche Rolle. So fließen Kredite zur Finanzierung großer Infrastrukturprojekte mit höherer Wahrscheinlichkeit in eine Region, aus der ein oder mehrere Mitglieder des Verwaltungsrats der EIB stammen. Regionen, die nicht über die Herkunft einzelner Mitglieder in dem Gremium repräsentiert sind, erhalten hingegen seltener Darlehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim, die sämtliche Kredite der EIB seit ihrer Gründung im Jahr 1958 ausgewertet und in Beziehung zum jeweiligen Werdegang ihrer Verwaltungsratsmitglieder gesetzt hat.
22.11.2019 · ZEW ()
Forschung
Private Rentenversicherung
ZEW-Gutachten mit Alternativvorschlag zur gesetzlichen Altersvorsorge
Eine Aktienanlage mit Lebenszyklusumschichtung würde sich gut als Standardprodukt der kapitalgedeckten Altersvorsorge eignen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des ZEW Mannheim für den Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Die Anlage in Aktien für die Altersvorsorge lohnt sich, obwohl sie risikoreicher ist als die Anlage in Anleihen. Finanzkrisen können allerdings zu deutlichen Verlusten führen, vor allem wenn sie sich sehr nah um den Zeitpunkt des Renteneintritts ereignen. Deshalb bietet sich ein Portfolio an, das den Aktienanteil in den Jahren vor dem Renteneintritt schrittweise reduziert, ein so genanntes Aktienportfolio mit Lebenszyklusumschichtung.
20.11.2019 · ZEW ()
Forschung
Marketing | Nachhaltigkeit | Elektromobilität | Umweltbewusstsein | CO2-Emission | Kraftfahrzeugindustrie
Nachhaltigkeit hat in Werbetexten für deutsche Oberklassewagen keinen hohen Stellenwert.
Deutsche Automobilhersteller werben auf den Produktwebseiten für ihre Oberklassefahrzeuge vor allem mit emotionalen Begriffen statt mit Nachhaltigkeits- und Umweltargumenten. Für ihre Oberklassemodelle „made in Germany“ verwenden Audi, BMW, Mercedes und Porsche bei der Kommunikation auf ihren Produktwebseiten vorwiegend Begriffe, die das Fahrerlebnis betreffen – im Vergleich zum US-amerikanischen Elektroautopionier Tesla, der nach außen in erster Linie Sicherheit und autonomes Fahren kommuniziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des ZEW Mannheim.
19.11.2019 · ZEW ()
China Economic Panel
China Economic Panel | Greater China | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | China
Der CEP-Indikator deutet auf einen leichten Anstieg von Chinas Konjunkturerwartungen hin.
In der November-Umfrage (5.11. – 13.11.2019) sind die Konjunkturerwartungen für China leicht um 1,9 Punkte und damit erneut gestiegen. Der Wert des CEP-Indikators, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) erhoben wird und die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wiedergibt, liegt jetzt bei minus 3,9 Punkten (Oktober 2019: minus 5,8 Punkte). Die Punktprognosen für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) wurden jedoch leicht gesenkt. Demnach soll das Wachstum im laufenden Jahr bei 6,1 Prozent liegen (Vormonat: 6,2 Prozent). Stärker wurde die Prognose für 2020 gesenkt, von 6,0 Prozent im Vormonat auf eine aktuelle Einschätzung von 5,8 Prozent.
14.11.2019 · ZEW ()
Kommentar
BIP | Wachstum | Konjunktur | Deutschland
ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann zum BIP-Wachstum für das 3. Quartal
Das Statistische Bundesamt hat seine Erstberechnung für das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im dritten Quartal vorgelegt. Danach ist das BIP im Vergleich zum Vorquartal preisbereinigt um 0,1 Prozent gewachsen. Die Gefahr einer Rezession ist damit vorerst gebannt. Denn nachdem das BIP im Vorquartal um 0,1 Prozent gefallen war, hätte ein weiteres Quartal mit negativer Wachstumsrate die technische Definition einer Rezession erfüllt. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.
13.11.2019 · ZEW ()
Forschung
Kultur- und Kreativwirtschaft | Beschäftigung | Wertschöpfung | Softwareindustrie | Unternehmen | Ländlicher Raum | Umsatz
Ergebnisse des ZEW Monitoringberichts Kultur- und Kreativwirtschaft 2019
Die wirtschaftlichen Kennzahlen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland haben sich im Jahr 2018 überwiegend positiv entwickelt. Sowohl der Umsatz, die Beschäftigung als auch die Bruttowertschöpfung erreichen nach einem wiederholten Anstieg neue Spitzenwerte. Insgesamt waren im Jahr 2018 in Deutschland 1.195.035 Selbstständige und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Die Bruttowertschöpfung erreichte im gleichen Jahr schätzungsweise 100,5 Milliarden Euro. Diese und weitere Ergebnisse sind im aktuellen Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 zu finden, der jährlich von ZEW Mannheim und Fraunhofer ISI im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellt wird.
12.11.2019 · ZEW ()
ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
ZEW-Konjunkturerwartungen: Indikator liegt bei minus 2,1 Punkten
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen im November 2019 sehr stark an. Der neue Wert der Konjunkturerwartungen liegt bei minus 2,1 Punkten und ist damit 20,7 Punkte höher als im Vormonat. In der aktuellen Umfrage hat sich die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland um 0,6 Punkte erneut leicht verbessert. Der neue Wert des Lageindikators beträgt minus 24,7 Punkte.
11.11.2019 · ZEW ()
Forschung
DDR | Überwachung | Bildung | Berliner Mauer | Neue Bundesländer | Arbeitslosigkeit | Wiedervereinigung | Alte Bundesländer | Einkommens- und Vermögensverteilung
ZEW-Studie belegt soziale und wirtschaftliche Nachteile für Betroffene der Stasi-Bespitzelung.
Die sozialen und ökonomischen Folgen der Überwachung durch inoffizielle Mitarbeiter/-Innen des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in der ehemaligen DDR sind auch Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung noch sichtbar. Bürger/innen, die im Jahr vor dem Mauerfall in DDR-Landkreisen gewohnt haben, in denen der Anteil der postierten Stasi-Mitarbeiter/innen an der Bevölkerung hoch war, befinden sich heute in einer schlechteren wirtschaftlichen Lage als Bürger/innen, deren Umfeld weniger stark bespitzelt worden ist. Grund dafür ist ein genereller Vertrauensverlust in staatliche Institutionen und in das persönliche soziale Umfeld, wie eine Studie des ZEW Mannheim zeigt.
08.11.2019 · ZEW ()
Forschung
ZEW policy brief | CO2-Emission | CO2-Reduktion | CO2-Zertifikat | Emissionshandel | Gebäude | Klimaschutz
ZEW policy brief mit Vorschlägen zur Verbesserung des Klimapakets der Bundesregierung
Der Gebäudesektor ist einer der größten Endenergieverbraucher und Emittenten von Kohlenstoffdioxid in Deutschland. Ein Preis für CO2-Emissionen ist das wirksamste Instrument, um den hohen Schadstoffausstoß in diesem Sektor zu senken. Im Gegenzug könnten Subventionen und ordnungspolitische Vorgaben größtenteils wegfallen. Das derzeitige Klimapaket der Bundesregierung trägt in seiner Verteilungswirkung zur gesellschaftlichen Ungleichheit bei. Dem könnte mit einer Pro-Kopf-Entlastung bei Steuern oder Sozialabgaben begegnet werden, von der vor allem ärmere Haushalte profitieren würden. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler/innen des ZEW Mannheim und des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Dresden in einem aktuellen ZEW policy brief zum Klimapaket der Bundesregierung.
05.11.2019 · ZEW ()
Kommentar
Klimaveränderung | Klimapolitik | Klimaschutz | USA | Internationale Abkommen und deren Einhaltung
ZEW-Ökonom Martin Kesternich kommentiert den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen
Die US-amerikanische Regierung hat mit einem offiziellen Schreiben an die Vereinten Nationen das Klimaabkommen von Paris aufgekündigt. Prof. Dr. Martin Kesternich, stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs „Umwelt und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“ am ZEW Mannheim und Professor für Volkwirtschaftslehre, insbesondere Umwelt- und Ressourcenökonomik, an der Universität Kassel, nimmt dazu Stellung.

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