1. 25.02.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | Greater China | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Konjunkturindikator | China | Corona-Virus
    Auswirkungen der Corona-Pandemie führen zu Anstieg des CEP-Indikators auf 4,4 Punkte.

    In der Umfrage im Februar (11.–19.02.2020) zeigen sich erhebliche Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die Wachstumsprognosen in China. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2020, so die Erwartung der befragten Experten/-innen, nur noch um 5,4 Prozent zunehmen, im ersten Quartal des laufenden Jahres sogar nur um 4,2 Prozent. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) erhoben wird und die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China wiedergibt, steigt im Februar 2020 auf einen Wert von 4,4 Punkten und liegt damit wieder leicht außerhalb des negativen Bereichs. Allerdings muss bei der Interpretation dieses Anstiegs beachtet werden, dass der Prognosehorizont des CEP-Indikators zwölf Monate beträgt. Somit erwarten die befragten Experten/-innen eine merkliche Besserung erst für Anfang 2021, und dies ausgehend von einer derzeit ohnehin recht schwachen Lage von minus 10,9 Punkten. Deutlich aussagekräftiger für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Monate sind die aktuellen Punktprognosen für die Entwicklung des realen chinesischen Bruttoinlandsprodukts.

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  2. 20.02.2020 · ZEW (clu/csp/sel)
    Forschung
    Digitalisierung | Steuerpolitik | OECD-Staaten | Steuerreform | Unternehmensbesteuerung
    ZEW Experten bewerten vorgeschlagene Steuerreform der OECD als kompliziert.

    Um der Einführung nationaler Digitalsteuern entgegenzuwirken und einheitliche internationale Standards in der Steuerpolitik zu bewahren, hat die OECD Vorschläge für eine Reform der weltweiten Unternehmensbesteuerung unterbreitet. Diese Vorschläge sind kompliziert, produzieren unnötige Kosten für Unternehmen und Finanzverwaltungen und gehen weit über das für eine angemessene Besteuerung der Digitalkonzerne erforderliche Maß hinaus. Nach Ansicht von Steuerexperten des ZEW Mannheim und der Universität Mannheim wäre es sehr viel sinnvoller die bereits bestehenden Steuersysteme zu nutzen. Die konsequente Erhebung von Mehrwertsteuern auf digitale Dienstleistungen, Geschäfte der Sharing Economy und nicht-monetäre Transaktionen wäre eine sehr viel einfachere und effizientere Lösung, um höhere Steuereinnahmen aus digitalen Geschäften für Marktstaaten zu generieren.

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  3. 20.02.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    Europäische Integration und EU-Politik | Europa | Öffentlicher Haushalt | EU-Agrarpolitik | EU-Parlament
    Beim EU-Sondergipfel zum MFR sehen ZEW Experten das Budget für europäische Aufgaben in Gefahr.

    Mit dem heutigen Sondergipfel beginnt die heiße Phase der Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für die Jahre 2021-2027. Angesichts des bisherigen Verhandlungsverlaufs besteht die Gefahr, dass es nicht gelingt, den Haushalt nennenswert auf wirkliche europäische Aufgaben auszurichten. Eine neue klimapolitische Rhetorik könnte dabei für eine Fortsetzung hoher Transfers an Bauern und Regionen missbraucht werden, ohne dass diese Rhetorik mit ausreichenden ökologischen Gegenleistungen einhergeht. Dies ist die Schlussfolgerung einer ZEW-Expertise zu den MFR-Verhandlungen.

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  4. 19.02.2020 · ZEW (ibe/rja/sel)
    Forschung
    Innovation
    Das Jahresgutachten der EFI befasst sich mit dem Thema Cybersicherheit.

    Gefahr durch Cyberangriffe wächst · Cyberbedrohung schwächt Innovationsaktivität von Unternehmen · Sehr hoher Bedarf an Cybersicherheitsfachleuten zurzeit nicht zu decken · Deutschland bei Innovationen in Cybersicherheit deutlich hinter internationalen Wettbewerbern Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das heute der Bundeskanzlerin in Berlin übergeben wurde, widmet sich dem Thema Cybersicherheit und den Auswirkungen von Cyberrisiken auf Innovationsaktivitäten.

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  5. 18.02.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturindikator | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose | Konjunkturforschung | Deutschland | Europa
    Der Indikator der ZEW-Konjunkturerwartungen liegt im Februar 2020 bei 8,7 Punkten.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Februar um 18,0 Punkte zurück. Mit einem Wert von 8,7 Punkten liegen sie leicht unter dem Stand von Dezember 2019. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich ebenfalls gegenüber dem Vormonat verschlechtert. In der aktuellen Umfrage liegt der Lageindikator bei minus 15,7 Punkten und damit 6,2 Punkte unterhalb des Wertes vom Januar.

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  6. 17.02.2020 · ZEW (jhl/fpf/chs)
    Forschung
    Studium | Bildungsabschluss | Hochschule | Hochschulabsolvent | Prestige | Einkommen
    Die ZEW-Studie zeigt einen Zusammenhang von Studienabschluss und Lebenszufriedenheit.

    Schätzungen zufolge verlassen in Deutschland drei von zehn Studierenden die Hochschulen ohne Abschluss. Im Vergleich mit Hochschulabsolventen/-innen haben Personen mit abgebrochenem Studium im Arbeitsleben sowohl ein geringeres Einkommen als auch ein geringeres berufliches Ansehen. Zudem liegt die allgemeine Lebenszufriedenheit von Studienabbrechern/-innen auf einem niedrigeren Niveau. Erwerbstätige mit einem abgeschlossenen Studium arbeiten auch mehr Stunden pro Woche. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim, in der die Wissenschaftler/innen mittel- und langfristige Konsequenzen eines Studiums ohne Abschluss analysieren. 

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  7. 13.02.2020 · ZEW (sel)
    Forschung
    Mobiltelefon | Wettbewerb | Marktmacht | Datenschutz | Datensicherheit | Datenökonomie
    Apps mit fehlendem Wettbewerb sammeln häufig weniger Nutzerdaten zeigt eine Studie am ZEW.

    In digitalen Märkten spielen Daten eine wichtige Rolle, der Markt für mobile Anwendungen oder Applikationen (Apps) ist dabei keine Ausnahme. Derzeit teilen jedoch oftmals einige wenige, sehr erfolgreiche und meist kostenlose Apps ihren jeweiligen Markt unter sich auf. Apps in solch einem schwachen Wettbewerbsumfeld und mit einem höheren Marktanteil greifen vermehrt auf sensible Nutzerdaten zu und geben diese Daten auch eher an Dritte weiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des ZEW Mannheim, der Universität Zürich und der Universität von East Anglia.

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  8. 07.02.2020 · ZEW (msw/sel)
    Forschung
    Ein Mann und eine Frau sitzen vor einem Laptop und vergleichen Papiere, die sie in den Händen halten.

    In Umfragen zum Einkommen von Paaren geben sowohl Frauen als auch Männer überdurchschnittlich häufig an, dass die Frau gerade etwas weniger verdient als ihr Partner. Ein Blick in die amtlichen Daten zum tatsächlichen Einkommen bestätigt diese Angaben indessen in vielen Fällen nicht. Verdient die Frau in Wirklichkeit mehr, passen viele der Befragten ihre Einkommensangabe so an, dass sie weniger verdient, um damit der männlichen Ernährer-Norm zu entsprechen. Diese Falschangaben sind dann besonders häufig, wenn die Frau einen geringeren oder gleichen Bildungsgrad hat oder wenn sie weniger Stunden arbeitet als der Mann, aber dennoch mehr verdient. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim und der Universität Basel.

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  9. 04.02.2020 · ZEW (cra/sel)
    Forschung
    Innovationserhebung | Innovationsausgaben | Innovations- und Wettbewerbsforschung | Innovationsaktivität | Innovationsintensität | Innovationskraft | Deutschland
    Die deutsche Wirtschaft erhöht Investitionen, wie die ZEW-Innovationserhebung 2019 zeigt.

    Die deutsche Wirtschaft investiert weiter in Innovationen. So haben die Innovationsausgaben der hiesigen Unternehmen im Jahr 2018 um 4,1 Prozent auf 172,6 Milliarden Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Die Innovationsanstrengungen der Unternehmen werden aktuell jedoch von zwei großen Hemmnissen beeinträchtigt: Erstens fehlt es an geeignetem Fachpersonal. Mehr als jedes dritte Unternehmen musste im Jahr 2018 aufgrund fehlender Fachkräfte auf Innovationsaktivitäten verzichten, diese vorzeitig einstellen oder konnte sie nur mit Verzögerungen umsetzen. Das zweite große Hindernis sind fehlende interne und externe Finanzierungsquellen. Jedes vierte Unternehmen meldete zuletzt einen Mangel an internen Finanzmitteln für Innovationen, jedes fünfte findet keine geeigneten externen Geldquellen.

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  10. 30.01.2020 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Brexit | Europäische Union | Handelsabkommen | Europa | Europäische Integration
    Achim Wambach betont die Notwendigkeit eines Handelsabkommens für die Zeit nach dem Brexit.

    Europa steht vor einem historischen Datum: Der Austritt Großbritanniens aus der EU steht unmittelbar bevor. Bis Ende des Jahres tritt mit diesem offiziellen Brexit eine Übergangsphase in Kraft, in der die künftigen Beziehungen zwischen Vereinigtem Königreich und dem Rest der EU geregelt werden sollen. Der Präsident des ZEW Mannheim, Prof.  Achim Wambach, Ph.D., nimmt dazu Stellung.

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